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Neueste Umfrage: AfD bei 15%

Bei der jüngsten BILD.de Sonntagsfrage erreichte die AfD satte 15% der abgegebenen Stimmen, und das bei immerhin 760.000 Teilnehmern!

Rechnet man das um auf den „Durchschnittswähler“, der im Gegensatz zum BILD-Leser eher zu den Grünen tendiert, und wirft man auch alle sonstigen Ergebnisse von Umfragen, Wahlbörsen und Internet-Auswertungen in die Waagschale, kommt man auf realistische 7%.

Die Demoskopen von Oniscom haben diese Erkenntnisse auf der Seite Wahl-Radar 2013 zusammengetragen, und liefern ein viel realistischeres Meinungsbild als die berüchtigten GEZ-Institute. Dass deren Zahlen frisiert sind, pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern. Oniscom schreibt:

Natürlich sind die Bild-Leserschaft und die BILD.de-User nicht mit dem Durchschnitt aller Wahlberechtigen identisch. Man erkennt, dass insbesondere die Grünen bei den Lesern/Usern unterrepräsentiert sind (siehe Grafik auf der nächsten Seite). Aber wenn man das Ergebnis von 15 % für die AfD nur für die 14 Mio. BILD.de User hochrechnet, so ergeben sich schon allein daraus 2,1 Mio. Stimmen. Oder anders ausgedrückt: Schon damit alleine könnte man die notwendigen Stimmen für das Überspringen der 5% Hürde schaffen (bei 61,8 Mio. Wahlberechtigten und 70% Wahlbeteiligung werden 2,16 Mio. Stimmen für das Erreichen der 5% benötigt). Hinzu kämen noch die Stimmen von Nicht-BILD.de Usern. Es wird wohl niemand behaupten wollen, dass die „Professorenpartei“ AfD nur innerhalb der BILD-Leserschaft Stimmen bekäme. Deutlicher kann man nicht belegen, dass die veröffentlichten Ergebnisse der Meinungsforschungsinstitute bezüglich der AfD falsch sind. Dort wird die AfD teilweise gar nicht genannt oder nur mit 1 % bis 3% bewertet. Das ist schon alleine durch die BILD.de Umfrage klar widerlegt.

Weitere äußerst spannende Details findet man hier.

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  1. 26. August 2013 um 22:02

    Hier etwas zum Thema Wahlen.
    Wahlplakat der Grünen:

  2. 30. August 2013 um 18:54

    Wahlplakate der Grünen:

    Bitte posten und weiter verbreiten.

  3. Dreifuß
    31. August 2013 um 16:20

    Wahl-Radar 2013 ist wenig glaubwürdig. Der Unternehmensgründer, Herr Osinski, ist bei AfD Düsseldorf, schreibt fast täglich Beiträge auf der Seite der Düsseldorfer, und auch an der Umsetzung der AfD-TV-Sendungen beteiligt.

    Was nicht-etablierte Prognosen angeht, halte ich Twittprognosis für geeignet. Das hat sich in den letzten Jahren schon bei zig Wahlen, auch bei den Kleinparteien und Wahlen im Ausland, bewährt, im Gegensatz zum z.B. Wahl-O-Meter, und sieht die AfD aktuell bei 4%.

    • Grafenwalder
      31. August 2013 um 18:56

      Wahl-Radar ist genauso glaub- oder unglaubwürdig, wie die mit den Altparteien und den GEZ-Sendern verfilzten Umfrage“institute“. Da es „unabhängige“ Institute nicht gibt, ist es gerechtfertigt, wenn die AfD durch solche Projekte die Fakten gerade rückt – mir scheinen die dort aufgeführten Prognosen jedenfalls wirklichkeitsnaher.

      Am Ende wird die AfD wohl bei irgendwo 5% rumknappsen. Mit 3% nach unten oder oben Spielraum, wer kann das schon sagen?

      Aber nach den neuesten AfD-Aktionen mit den Türkisch-Plakaten, ist es mir mittlerweile gleichgültig. Sicher, ein AfD-Einzug hätte Unterhaltungswert. Aber euphorisch kann ich da nicht mehr sein. Wenn ich dann deren Klientel bei PI dumm-naiv das Türkisch-Plakat verteidigen sehe – ein Graus! Da werden wieder einige mit ’nem kräftigen Kater aufwachen. Entweder weil es nicht zu den 5% reicht, oder weil sich die AfD nach dem Einzug zu 90% als Luftnummer herausstellen wird, die eher noch seichter und angepasster als jetzt schon sein wird.

      Aber die gleichen Leuchten, die schon beim Gauckler & den Piratten vor Erwartungen ausgeflippt sind, werden auch diesmal, bei der „allerletzten Chance“ ’ne ganz große Überraschung erleben. Großspurig wird verkündet, die Stimmen von „rechten Betonköpfen“ bräuchte man sowieso nicht. Die sollten doch lieber ihre Stimme an chancenlose Splitterparteien „verschwenden“. Na, den Gefallen kann man ihnen schon tun.

  4. deutschnationales_feigenblatt
    2. September 2013 um 12:43

    Ich frage mich, warum die AfD in den nationalorientierten Foren so hofiert wird. Diese Partei ist eine globalkapitalistisch-liberale Partei. Sollten sie den Sprung in den Bundestag schaffen, werden sie garantiert mit der CDU koalieren. Deutschlands Abschaffung wird damit knallhart weitergehen.
    Nur in eine Hinsicht fände ich ihren Einzug gut; dann kann man bei Abgeordnetenwatch ihr Abstimmungsverhalten sehen und sie danach richten !

    • Grafenwalder
      2. September 2013 um 13:48

      Na ja, die Ablehnung von Euro-„Rettung“ ist ganz praktisch gesehen im nationalen Interesse. Aber ob das reicht? Sie haben sich ja explizit in allen anderen Politikfeldern bis nach den Wahlen nicht festgelegt, allenfalls sehr schwammig. Und selbst beim Euro-Thema scheinen sie sehr bemüht, zu relativieren, statt Härte zu zeigen. Da wird schon zurückgerudert.

      Und wenn jetzt schon angekündigt wird, man müsse gegen die „rechte“ Unterwanderung vorgehen, und türkische Integrationsverweigerer angesprochen werden, dann fragt man sich, ob man die Wahl dieses Vereins überhaupt noch mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ist das noch Piratenpartei in Nadelstreifen oder schon ein BIG-Ableger? FDP ohne Euro? Oder doch eher Grüne ohne Euro (oder doch mit Euro, wissen sie noch nicht so genau).

  5. deutschnationales_feigenblatt
    3. September 2013 um 14:43

    Die AfD ist wirklich eine klassische Systempartei. Den Bundestagseinzug einer echten Alternative würde man schon mit allen Mitteln verhindern.
    Das BRD-System hat keine Fehler – es IST der Fehler !!!

    • Thors Hammer
      3. September 2013 um 17:50

      Eine klassische Systempartei ist glaube ich die NPD, wegen der ganzen V-Leute, die auch hier im Forum posten. Übrigens begreifen die Leute eins nicht: Es geht nicht darum was die AfD ist, sondern wie sie wahrgenommen wird. Die Besetzte Republik gilt im Ausland als sicheres Bollwerk des antideutschen, französischen EU-Projekts. Gleichzeitig verfolgt man die AfD dort bei den Rechtsparteien genau, was auch auf einige etwas EU-skeptische Regierungen zutrifft. Wenn die AfD in den Bundestag kommt könnte – könnte – das eine Welle von Chaos im System (anderer Länder) bzw. Optimismus bei tatsächlichen Rechtsparteien auslösen, der bis zur Europa-Wahl im nächsten Jahr trägt. Dann wird die EU unregierbar und könnte an ihrer eigenen Inkompetenz zerbrechen. Und dann wäre nur eines alternativlos, nämlich der Nationalstaat – für immer. Eine bessere Option sehe ich bei dieser Wahl nicht. Wer’s nicht versucht, der hat schon verloren, und hier steht Deutschland auf dem Spiel!

  6. 3. September 2013 um 20:02

    Die „etablierten Parteien“ finden es toll:

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