Startseite > Allgemein, Deutschland, Rechtsparteien, Szene > Die Bundestagswahl als Chance

Die Bundestagswahl als Chance

Kundgebung

Wo ein Vakuum entsteht, kommt Druck auf, den leeren Raum einzunehmen. Das gilt auch für den politischen Raum.

Derzeit bemühen sich in Deutschland verschiedene kleine konservative Formationen darum, jene scheunentorgroße Lücke zu füllen, die im Parteienspektrum zwischen den Unionsparteien und der extremen Rechten klafft.  Aber keiner dieser kleinen Vereinigungen ist bislang der große Wurf gelungen. Günstigstenfalls strandeten sie knapp oberhalb von eine m Prozent der Wähl erstimmen.  Das ist zum Leben zu wenig, aber zum Sterben dank der staatlichen Teilfinanzierung der Parteien bei weitem zu viel.

Die sich wiederholenden relativen Niederlagen haben manche Protagonisten kleinmütig werden lassen. Sie neigen dazu, in hohen Hürden, die an eine Wahlteilnahme geknüpft sind, ein unüberwindbares Hindernis zu sehen - statt die im Rahmen der Erfüllung solcher Voraussetzungen gegebene Chance für die Mobilisation politisch wacher Menschen in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit zu stellen.

4.000 Unterstützungsunterschriften für eine Teilnahme an der Europawahl verlocken, 30.000 für die Präsenz auf dem Stimmzettel bei der Bundestagswahl schrecken ab. Deshalb war bis vor wenigen Wochen die Bundestagswahl 2013 im konservativen Spektrum „abgeschrieben“. Die Republikaner, die 2009 mit 0,4 Prozent an der Hürde für die Wahlkampfkostenerstattung scheiterten, stellten bislang lustlos in lediglich gut zwei Drittel der deutschen Bundesländer Landeslisten auf. Falls es dabei bliebe, würde das übrige Wahlgebiet mit „Null Wählerstimmen“ in ihrem Gesamtergebnis zu Buche schlagen. Zudem unternimmt die Partei nichts, um sich politisch ins Gespräch zu bringen. Das stellt ein Abschneiden eher unter- als oberhalb des Ergebnisses von 2009 in Aussicht.

Kurzum: Während alle kleinen konservativen Parteien zur Europawahl 2014 die Messer wetzen, entstand im Raum der Bundestagswahl 2013 ein Vakuum. Die Mitgliederversammlung der Bürgerbewegung pro Deutschland hat im November 2012 entschieden, dieses Vakuum zu füllen.

Denn nach der Verabschiedung der ESM- Pakete für eine aussichtlos gewordene „Eurorettung“, nach dem Aufkommen einer neuen Asyldiskussion und ins besondere vor dem Hintergrund einer seit Jahrzehnten betriebenen völlig unverantwortlichen Einwanderungspolitik dürfen wir keine Chance ungenutzt lassen, den Deutschen ein Instrument zur politischen Selbstbehauptung an die Hand zu geben.

Voraussetzung dafür, daß eine Wahlteilnahme tatsächlich zu einem solchen Instrument wird, ist allerdings die öffentliche Wahrnehmbarkeit der kandidierenden Partei durch einen prozentual erheblichen Teil der Bevölkerung. Weil die Personellen und ökonomischen Möglichkeiten der Bürgerbewegung pro Deutschland und aller anderen konservativen Parteien nicht ausreichen, um zig Millionen Deutsche mit Direktwerbemitteln anzusprechen, führt an einer spektakulären Versammlungsserie kein Weg vorbei.

So schöpfen wir bundesweit den leicht erschließbaren Teil unseres Potentials ab.  Leider nicht mehr - aber auch nicht weniger! Und zur Europawahl 2014 bringen wir uns so oder so - je nachdem, wie das Wahlergebnis ausfällt - konstruktiv ein: Entweder, wir kandidieren.  Oder wir unterstützen die Kandidatur einer anderen Wahlplattform.

Voraussetzung:  Es gelingt uns, in den kommenden Monaten 30.000 gültige Unterstützungsunterschriften für den Wahlantritt zu sammeln.

Dabei bleibt pro Deutschland selbstverständlich offen für die Zusammenarbeit mit allen grundgesetztreuen politischen Kräften im rechten, konservativen, freiheitlichen Spektrum. Bei uns sind Doppelmitgliedschaften möglich. Wir erheben keinen Alleinvertretungsanspruch für patriotische Politik in Deutschland.  Falls andere bessere Ideen haben als wir, mögen sie daraus etwas machen!

Es gibt viel zu tun.  Packen wir’s an!

Manfred Rouhs im MAGAZIN pro Deutschland Nr. 181-182

Advertisements
  1. 27. Januar 2013 um 14:22

    Die Einordnung von pro Deutschland in „Szene“ und „Rechtsparteien“ halte ich für fehl am Platze. Das macht nämlich die Zeitung auch gerne: https://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/22001_375117022584766_141136956_n.png . Halten wir es doch wie HC Strache oder Marine le Pen. Die sagten, daß sie weder rechts noch links seien.

    • Grafenwalder
      27. Januar 2013 um 16:47

      Die Kategorien werden eh weitestgehend pro forma vergeben, aber zur Klarstellung: Mit Szene ist hier das gemeint, was z.B. Rouhs oben als „konservatives Spektrum“ bezeichnet. Etwa Burschenschaften oder alles mögliche Islam- und Einwanderungskritische, was auf anderen Seiten im Internet publiziert wird. Also nicht die „Nazi-Szene“. Es gibt ja viele „Szenen“ 😉

      Und Rechtsparteien, naja das ist ein Sammlungsbegriff für alle Vereinigungen „die im Parteienspektrum zwischen den Unionsparteien und der extremen Rechten“ anzusiedeln sind. Die Freiheit ist bei mir auch Rechtspartei, auch wenn sie sich selbst vehement dagegen sträubt. Die VS-NPD dagegen nicht. Wenn man die Kategorien anklickt, kann man das auch überprüfen.

      Generell gebe ich Dir aber Recht, dass man ein gewisses „understatement“ walten lassen soll, und nicht zwanghaft, wie etwa die NPD, dem Negativ-Image entsprechen sollte. Gerade mit klassisch „rechten“ Themen wie etwa „Ausländer“-Problematik polarisiert man sofort sehr stark. Man muss ja nicht sofort übertreiben. Man muss nicht bei jeder Gelegenheit „den Rechten“ raushängen lassen. Entscheidend ist ja folgendes: Man muss ja eigentlich nur konsequent auf Linie sein mit dem gesunden Menschenverstand der schweigenden Masse. Das ist ausreichend. Wenn es dann an die Abstimmungen geht im Parlamant, über Maßnahmen, die zur weiteren Abschaffung Deutschlands beitragen, und die an sich ja radikal sind, muss eine vernünftige, freiheitliche Partei einfach dagegen stimmen. EU-Ermächtigung, Kolonialkriege, weitere Lockerung der Zuwanderung. Man muss einfach nur dagegen stimmen, das alleine ist schon ein Skandal für den linken politisch-medialen Komplex, aber der Bürger sieht, dass hier jemand seine Interessen vertritt.

      Alles was darüber hinausgeht an „rechtem“ Gehabe und Gepoltere, und dieses Ziel verhindert, nämlich erst mal das Vertrauen des normalen Bürgers zu gewinnen, und ihm zu zeigen: Wir sind ganz einfach welche von euch und überhaupt nicht radikal, ist kontraproduktiv.

      Fragt sich, ob die Eigenbezeichnung als „rechts“ schon darunterfällt. Ich habe mit „rechts“ kein Problem, solange nicht fälschlicherweise von -extrem oder -radikal die Rede ist. Generell ist natürlich eine Eigenbezeichnung als freiheitlich oder konservativ vorzuziehen. Aber bei aller Semantik bleibt doch alles, was „rechts der CDU“ deren Kurs zur inneren und äußeren Auflösung des Staates opponiert natürlich „rechts“, da führt kein Weg dran vorbei. Daß darin eingeschloßen natürlich auch das Ziel ist, die Lebensverhältnisse des deutschen Volkes auf gutem Niveau zu halten oder gar zu verbessern, ist ja selbstverständlich, darauf läuft es ja hinaus. Wenn jetzt einer meint, das sei nach gängiger Gesäßgeographie ja links, weil alles, was dazu dient, den Lebensstandard des einfachen Bürgers/Arbeiters zu erhalten sei ja „sozial“ und damit „links“ und man solle deshalb auf eine „weder rechts- noch links“-Bezeichnung pochen, dann sei dem so.

      Auch die Piratten und die „Freiheit“ haben sich ja energisch gegen die Einordnung in dieses Schema gewehrt, letzendlich weiß man aber doch, wo sie stehen. Deshalb bleibe ich auch dabei, ich bin ein Freund der klaren Worte, wenn „Pro Deutschland“ „Rechtspartei“ als Selbstbezeichnung ablehnt schön und gut, deswegen bleiben sie aber trotzdem noch eine :). Das war jetzt etwas lang, aber egal. Also wenn man „rechts“ nicht mehr sagen darf, dann weiß ich auch nicht. Die Journaille sprich ja auch nie von „rechts“. Die vermixen höchstens immer mal gerne „Rechte“ mit „Rechtspopulisten“, „Rechtsextremen“ und „Nazis“.

      Wenn sie mal in einem Artikel stringent von „Rechten“, „Konservativen“ und „Freiheitlichen“ schreiben würden, müsste man sich nicht beschweren.

  2. 27. Januar 2013 um 20:13

    Interessante und gute Einstellung. Aber was ist mit der FDP? Ist das keine Rechtspartei? Zumindest in wirtschaftlichen Fragen vermuten die ja auch im sozialen Handeln von Pro Deutschland gleich linken Sozialismus. Ähnlich im Übrigen wie Teile der DF oder der Union.

    • Grafenwalder
      27. Januar 2013 um 22:32

      Theoretisch schon, aber ich glaube nicht, dass diese Parteien Pro Deutschland als links oder links von sich bezeichnen würden. Die Grünen sind ja auch „rechts“ von der SPD. Trotzdem sind sie für mich Ultra-links, weil sie in den entscheidenden Fragen am radikalsten sind. Im Endeffekt geht es (mir persönlich zumindest) nicht um den Mindestlohn oder die Homo-Ehe. In all diesen Fragen kann eine freiheitliche Partei von mir aus die CDU meilenweit links überholen, aber in den grundsätzlichen Fragen würde ich doch denken, dass man da rechts steht. Wenn es ganz einfach darum geht, den Nationalstaat zu erhalten und zu entscheiden, wer reinkommt und wer drinbleiben darf und welche Regeln zu gelten haben.

      Im Endeffekt ist es egal, wie eine rechte Partei sich bezeichnet, die Medien werden sowieso immer verzerrt berichten, so ist es ja mittlerweile Usus, die Pro-Bewegung als „rechtsextrem“ zu diffamieren. Selbst der „liberalen“ DF nützt es nichts, die sich ja im Selbstverständnis wirklich als nicht konservativ oder rechts versteht. Trotzdem wurde sie erst jüngst wieder von der SZ diffamiert.

  3. Arnason
    28. Januar 2013 um 18:07

    4.000 Unterstützungsunterschriften für eine Teilnahme an der Europawahl verlocken, 30.000 für die Präsenz auf dem Stimmzettel bei der Bundestagswahl schrecken ab.

    Treffender kann man es gar nicht formulieren.
    Mir will nicht in den Kopf, wie man die Europawahl als leichte Chance sehen kann. Welche nach ihrer Außendarstellung euro- bzw. islamkritischen Parteien werden denn wahrscheinlich antreten und werden bundesweit wählbar sein?

    – PRO
    – BIW
    – Ab jetzt… Bündnis für Deutschland
    – Für Volksentscheide
    – Deutsche Konservative
    – Die Freiheit
    – Freie Wähler
    – NPD
    Dazu kommen noch nach außen hin werteoriente Parteien wie
    – Familienpartei
    – Tierschutzpartei
    – ödp
    – min. 4 Rentnerparteien (vgl. Antritte 2009)

    Welche Parteien werden davon zur Bundestagswahl bundesweit wählbar sein?
    – NPD

    Und da soll man laut einigen Regionalisten alles auf die Europawahl setzen und die Bundestagswahl links liegen lassen? Völlig gaga…

    • Grafenwalder
      28. Januar 2013 um 22:04

      Kurzversion: Beiswicht & Schlierer spekulieren auf die 0,8% und damit einen Sitz im EU-Parlament = ausgesorgt. Deshalb werden auch beide (gegeneinander) antreten. Will Beiswicht dabei die Unterstützung von Pro Deutschland, sollte er mal langsam seine Kettenhunde zurückpfeifen und einen anderen Ton anschlagen. Wer ficken will, muss freundlich sein! Aber alles der Reihe nach. Beiswicht kann die Repse offiziell erst fallen lassen, nachdem diese von sich aus die Teilnahme zur EU-Wahl erklärt haben. Dann muss er sich neue Verbündete suchen. Dafür kommt nur Pro D. in Frage. Warten wir ab, wie stark die Verhandlungsposition nach der BTW für Pro D. sein wird. Sollte Beiswicht weiter stänkern und seine Internet-Boygroup sich weiter aufführen wie ein Elefant im Porzelanladen, dann tritt eben Pro D. separat an. Daß dann natürlich keiner was holen wird, ist auch klar.

  4. PI-News Brüder
    29. Januar 2013 um 01:54

    Reps und die völlig isolierte pro-Bewegung-Führungstruppe im Leverkusen werden bei den kommenden Europawahlen keine Rolle spielen und irgendwo zwischen 0,1 und 0,3% landen. Timke und mancher DF hat pro Deutschland längst gewarnt vor der nicht-integrierfähigen Truppe. Während beim Marsch der Freiheit noch REP, pro Deutschland etc. mitgingen und es zu fast vierstelligen Teilnehmerzahlen kam, kann davon heute keine Rede mehr sein. Inzwischen muss man schon Symboliken fremder Truppen wie „Angry German Youth“ zur Schau stellen, weil das eigene Fussvolk fehlt. Viele haben den Absprung von pro NRW längst vollzogen und solange pro Deutschland sich teilweise als Anhängsel präsentiert, wird er schwer werden, sich als Auffangbecken für gute Leistungsträger und pro -Funktionäre aus NRW anzudienen. Hier steht eine falsche Rücksichtnahme im Weg. Zumal offenbar gezielt und regelmäßig Werbeschreiben in ganz Hessen verschickt werden, um Personen von pro Deutschland zum Überwechsel in die Partei pro NRW zu bewegen und Spendengelder abzukassieren. Halten wir doch fest: Bislang hat der Alleingang von pro Deutschland mehr genutzt als geschadet. Er hat offenbar auch eine Lähmung aufgebrochen. Warum sollte man nun diesen erfolgreichen Weg wieder verlassen wollen?

  5. PI-News Brüder
    29. Januar 2013 um 19:13

    Ergänzung: Bei dem pro-NRW Blog aus dem Umfeld des pro NRW- Jugendablegers wird offenbar zensiert was das Zeug hält. Einer hat von Regionalpartei geschrieben in Bezug auf pro NRW, was ja auch den Fakten entspricht und wurde prompt von den „Aufpassern“ zurechtgewiesen. Er solle doch bitte nicht von Zensur sprechen, seine Meinung zurücknehmen und den Begriff Landespartei verwenden. Da braucht man sich über Sprachregelungen nun zukünftig nicht mehr aufregen, wenn man selbiges nun seitens der pro-Bewegung aus Leverkusen ebenfalls produziert. Direkter Wählerkontakt wird nun als „Drückerkolonne“ in Bezug auf pro Deutschland bezeichnet. Im Übrigen scheint der Begriff „Regionalpartei“ sicher nicht unzutreffend, weil pro NRW im ganzen Land teilweise ganze Bezirke fehlen. So liegt die Stärke von pro NRW hauptsächlich im Kölner Raum, Ruhrgebiet.

    • Grafenwalder
      29. Januar 2013 um 20:25

      Was auf dem Schmuddelblog so kolportiert wird ist in der Tat unter aller Sau. Am besten einfach ignorieren.

  6. deutschnationales_feigenblatt
    30. Januar 2013 um 17:59

    PI-news ist noch viel schlimmer als dieser pro-NRW-blog; immer die LinksRotGrünen, der Islam, aber die CDU ist toll…

    • Grafenwalder
      30. Januar 2013 um 18:54

      PI berichtet nach meinem Kenntnisstand eigentlich nur kritisch bis ablehnend über die CDU. Ich glaube, die LTW Baden-Württemberg war auch das letzt Mal, dass ‚kewil‘ empfahl, die CDU zu wählen. Der Groll wurde danach auch bei ihm so groß, dass ich mir das in Zukunft nicht mehr vorstellen kann. Parteipolitisch ist PI sonst sehr neutral, es berichtet regelmäßig dank ihres Autors Stürzenberger über die Freiheit, mit Blick auf deren Belanglosigkeit viel zu oft für meinen Geschmack. Aber Stefan Herre ist auch PRO NRW-nah, so dass auch über deren Aktionen häufig wohlwollend berichtet wird. Und fairerweise wird auch über Pro Deutschland-Aktionen berichtet. So führt Herre auch Interviews mit den Berlinern, wenn er die Möglichkeit dazu hat.

      Molaus Schmuddelblog hingegen kennt nur die Beiswicht-Partei, alles andere wird gnadenlos gebasht und besudelt. Das ist ein inzestuöser Jubelblog, wie ihn sich auch die NPD etwa mit ihren Seiten „DS-Aktuell“ oder „Kompakt-Nachrichten“ hält. Für Nicht-Mitglieder werden solche Formate schnell langweilig, oft stoßen das gegenseitige Hochschaukeln und die Selbstbeweihräucherung sogar ab.

      In dieser Hinsicht ist PI dem Schmuddelblog in jeder Hinsicht überlegen, auch wenn man die Ausrichtung nicht völlig teilt.

  7. 31. Januar 2013 um 01:58

    In der bayrischen Landeshauptstadt soll es Anfang Januar einen Neujahrsempfang in einem brechend vollen Saal gegeben haben. Auch waren ein berüchtigter Ex-Freiheit Funktionär anwesend. Stattdessen ist in der NRW-Landeshauptstadt weit und breit von pro NRW nichts zu hören. Es gibt zu denken, daß man seit Jahren über Köln und Gelsenkirchen nicht mehr hinaus kommt. Hingegen gründet sich bei pro Deutschland ein Verband nach dem anderen.

  8. Arnason
    3. Februar 2013 um 12:56

    Langsam aber sicher startet die Unterschriftensammlung von Pro Deutschland voll durch: in Hessen hat man schon 400 Unterschriften zusammen, insgesamt fast 1200 – dabei wurden die letzten Landeslisten gerade einmal vor 3 Wochen gewählt.

    Wenn jetzt in den Pro-Deutschland-Leuchttürmen (Berlin, Hessen, Bayern, Sachsen, BW) die Unterschriften so schnell wie möglich zusammen bekommen werden können, sodass man sich auch auf die „schwächeren“ Länder konzentrieren kann, ist die realistische Chance gegeben im Herbst flächendeckend zur Bundestagswahl anzutreten.

  9. ferdi
    4. Februar 2013 um 13:15

    Dann fehlen ja nur noch 29.000 Unterschriften! Chapeu!

    Lass mal kurz nachrechnen (falls das Sammeltempo so aufrecht erhalten werden kann): Januar – 1200 Unterschriften, noch verbleibend bis Juli sind also sechs Monate. 6 + 1200 = 7200, macht dann gesamt bei Fristende 8400 – upps, dann fehlen ja immer noch 21600 Unterschriften!

    • Arnason
      4. Februar 2013 um 16:54

      Die letzten Landeslisten wurden erst vor 3 Wochen gewählt, die letzten Formulare erst vor gut einer Woche veröffentlicht und bislang sammeln die einzelnen Aktivisten vor Ort mehr „nebenbei“ als strukturiert und organisiert – eine Rechnung „soviel wurde bisher geschafft, also kann man das bis Juli hochrechnen“ funktioniert also nicht einmal im Ansatz.

      Das es schwer werden wird – vor allem in Ländern wie dem Saarland oder Schleswig-Holstein – bestreitet kein Mensch, im Gegenteil: es werden hier keine Jubelarien und Selbstbeweihräucherungen gestartet, wie man das vielleicht von anderen PRO-Verbänden in jeder zweiten PM lesen darf.

      Stattdessen wird offen und ehrlich veröffentlicht, wann wieviele Unterschriften von wo schon zusammengekommen sind und wieviele fehlen.

      • ferdi
        5. Februar 2013 um 10:38

        Genau, PRO D ist ja immer völlig sachlich und nüchtern in eigener Sache 😉 Da wurde auch noch nie vor einer Landtagswahl die „unumkehrbare Veränderung der deutschen Parteienlandschaft“ verkündet , wo man hinterher dann nur ca. 1 % der Stimmen hatte …

  10. Iwona
    4. Februar 2013 um 14:20

    Die Teilnahme von PRO D an der Bundestagswahl ohne Geld,ohne ausreichende Strukturen und ohne Wahlkampffähigkeit macht wenig Sinn und dürfte zu einem ähnlich schwachen Wahlergebnis wie die DF in Niedersachsen führen. Zumal Rouhs immer vor vorschnellen Kandidaturen gewarnt hat Ihm war doch selbst NRW viel zu groß und ist dann nach Berlin gegangen, um dann die deutsche Parteienlandschaft unumkehrbar zu verändern. Also sollte man dieses Himmelsfahrtkommando schnellstens wieder absagen.

    • Arnason
      4. Februar 2013 um 16:55

      Dieses Himmelfahrtskommando wurde per demokratischer Mitgliederabstimmung beschlossen und steht seit zwei Monaten.

      Jeder hat das Recht solch einen Antritt zu kritisieren – aber nicht zwei Monate lang mit immer denselben, abgedroschenen Argumenten.

  11. Grafenwalder
    4. Februar 2013 um 18:21

    @Iwona, Erol, Karl, oder wie auch immer du dich gerade nennst: Kehrt erst mal vor der eigenen Haustüre. Ich hoffe inständig, dass Wilders sich noch zu der derzeitig kursierenden Story von angeblichen „Gesprächen“ mit Pro NRW äußert. Sollte er dies nämlich dementieren (und sei es nur aus Verärgerung, dass als vertraulich zu behandelnde Gespräche einen Tag später zur propagandistischen Ausschlachtung von Pro NRW an die große Glocke gehängt werden), dann ist die Glaubwürdigkeit der Pro NRW-Führung endgültig irreparabel beschädigt.

    Kein Wunder, dass es anhaltende Absetz- Austritts- und Distanzierungstendenzen zur Pro NRW-Führung gibt. Wer derart haarsträubende Lügengeschichten verbreitet, bzw. ständig mit vollmundige Übertreibungen und Indiskretionen glänzt und auf niedgrigstem Niveau gegen alle anderen freiheitlichen Formationen hetzt, kann sich darüber doch wirklich nicht wundern.

    P.S. Ach ja, was ist eigentlich aus dem letzten „Knaller“ Andreas Winkler geworden? Ein mutmaßlicher Vergewaltiger und Betrüger, zumindest aber eine ziemlich fragwürdige Gestalt wurde ja als spektakulärer Übertritt einer „Spitzenkraft“ verkauft. Unglaublich, wie Pro NRW noch jeden Eintritt von abgehalfterten Piratten, REPsen, DVU- & NPDlern als großen Paukenschlag verkauft.

  12. Erol
    4. Februar 2013 um 20:20

    Grafenwalder: Sie unterscheiden sich mit ihren Hassorgien gegen PRO NRW kaum mehr von der Antifanten und machen auch wohlmeinenden Freunden die Unterstützung ihrer Partei immer schwieriger. Ich war selber bei der Wilders-Veranstaltung in Bonn. Die Veranstaltung war ein Heimspiel für PRO NRW und das Treffen zwischen Wilders und Wolter und Wiener wird bisherige Fronten aufbrechen. Nicht umsonst hat das Stadtkewitz-Umfeld die Nerven verloren und versucht Stimmumg gegen PRO zu machen. Das nun gar dieser Blog versucht aus den Parolen des gescheiterten Politikers Stadtkewitz Honig im Kampf gegen PRO NRW zu saugen ist schon traurig und wenig zielführend.

    • Grafenwalder
      4. Februar 2013 um 21:35

      Interessant, dass immer von „Treffen“ geredet wird. Hier wird offenbar mit dem Mittel der Suggestion gearbeitet. Wahrscheinlich haben Wolters & Wiener den Wilders wirklich „getroffen“, und nett gefragt, ob Mann denn nicht ein Foto mit Wilders und seiner Frau machen dürfe. Vielleicht gab es auch noch ein wenig Small-Talk dort auf dem Gang, wo man sich „traf“, vielleicht hat Wilders die beiden auf Nachfrage oder ungefragt auch als PRO-NRWler ausmachen können, und PRO weiterhin „viel Erfolg“ oder ähnliches gewünscht. Mann trifft sich halt auf dem Weg in den Saal und tauscht Nettigkeiten aus. Mehr wird ja auf der offiziellen Pro-Seite überhaupt nicht behauptet 🙂 Lediglich vermeintliche „Insider“ auf dem offiziösen Blog bauschen das ganze auf und machen ein „Strategietreffen“ draus. So kann man hinterher sagen, wenn Wilders dementiert, man habe ja gar nichts Unwahrheitsgemäßes behauptet, und was irgendwelche anonymen Kommentatoren auf einem unabhängigen Blog ( 😉 ) behaupten, damit haben wir nichts zu tun.

      Ihr seid einfach nur Poser, Großmäuler, Lügenbarone. Es gab nie ein richtiges Treffen! Es gibt nur ein Foto! Da glaube ich den Pax Europa-Leuten eher. Ihr habt euren Ruf schon lange weg, da könt ihr doch nicht überrascht sein, dass euch keiner was glaubt. Wenn es ein Treffen gegeben hätte, dann gäbe es natürlich auch ein „offizielles“ Foto und was Zitierfähiges von Wilders dazu und mehr Details. Laut diversen Forenhelden sei es ja „gut dokumentiert“, also raus damit! Nochmal, im Zweifel glaubt euch nämlich keiner mehr irgendwas.

      • Grafenwalder
        4. Februar 2013 um 23:02

        Dieses „über Bande spielen“ mit eurem inoffiziellen Schmuddelblog ist ja nichts neues. Bei der Schlammschlacht gegen Pro Deutschland wurde dies ja auch rege praktiziert. Ihr meint, das sei eine sichere Methode für euch, alles mögliche zu verbreiten ohne negative Konsequenzen. Ihr irrt, das fällt alles auf euch zurück. Das Spielchen durchschaut selbst der Dümmste. Das nagt massiv an eurer Glaubwürdigkeit. Pro NRW hat seinen Zenit überschritten, um es vorsichtig auszudrücken, insofern macht auch das gerne kolportierte „Schicksalswahl 2014“ tatsächlich Sinn. Es geht nämlich darum, ob ihr überhaupt noch, wenigstens auf kommunaler Ebene eine Rolle spielt. Bundespolitisch seid ihr dermaßen verbrannt mit eurer Taktik „und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein“. Und das großteils selbstverschuldet. Tragisch, aber leider die bittere Wahrheit.

      • ferdi
        5. Februar 2013 um 10:21

        Das Treffen fand im VIP Bereich statt, wo normale Gäste gar nicht himnkamen. Soviel zu deiner Gerüchteküche, die sich arg nach Antifa-Ronald aus Leichlingen anhört, sich jedenfalls kaum noch von Linken und PRO-Feinden in ihrer Gehässigkeit unterscheidet.

        Traurig, was aus diesm Blog geworden ist.

  13. Arnason
    5. Februar 2013 um 06:07

    Bei allem Respekt vor dem geleisteten in NRW, aber: sich als „Mittler zwischen FPÖ und PVV“ aufplustern zuwollen ist lächerlich und an Peinlichkeit nicht zu überbieten.

    Als ob die FPÖ mit ihren 40.000 Mitgliedern, sicherlich über 1000 Abgeordneten österreichweit nicht mit der PVV mit ihren ebenfalls hunderten Abgeordneten eigenständig eine Zusammenarbeit ausloten könnte.

    Als ob Strache, Kickl und Wilders erst die Hilfe von Beisicht, Wolters oder Wiener (oder von mir aus auch Rouhs, Seidensticker oder selbst Schlierer) bräuchten.

    Man kann nur hoffen, dass es dieses dümmliche Geschwätz nicht bis nach Österreich schafft – mehr als peinlich.

  14. Grafenwalder
    5. Februar 2013 um 15:42

    Interessante Diskussion:

    Habe Wilders schon eine Mail geschrieben und kann nur jedem empfehlen, es mir gleich zu tun. Pro NRW könnte hier grandios auflaufen.

    Bin mal gespannt, wie lange die Meldung (das Foto) bei PRO NRW bzw. auf ihrem „unabhängigen“ Blog noch drauf ist.

    Der Schuß könnte gehörig nach hinten los gehen!

  15. Erol
    5. Februar 2013 um 16:05

    Grafenwalder@ wie hätten Sie gejubelt, wenn es ein Treffen von Rouhs und Wilders gegeben hätte….und nun wird vor lauter Mißgunst ausgerechnet gegenüber Judith Wolter ein Hassspektakel im Stile der Antifanten durchgeführt. Peinlicher gehts kaum mehr……

    • Grafenwalder
      5. Februar 2013 um 16:31

      Du scheinst nicht zu kapieren, womit alle außer ihr von Pro Kölle mit eurem Brett vor’m Kopf ein Problem haben:

      Ich, und viele andere mit mir, hätte mich auch über ein „Treffen“ von Wolters mit Wilders gefreut, nur … es gab allem Anschein nach gar kein richtiges Treffen. Es gibt nur einen Schnappschuß, kein „Brückenkopf-Annäherungs-Treffen“, DAS ist das Problem.

  16. Grafenwalder
    5. Februar 2013 um 16:15

    >>UPDATE: Klarstellung von BPE an die Adresse der Pro-Bewegung

    Im Nachlauf der Veranstaltung im Bonner Maritim-Hotel wurde auf diversen Internetseiten, beispielsweise auch der Seite von Pro-NRW, berichtet, die Führung der Pro-Bewegung habe bei der Veranstaltung mit Geert Wilders Gespräche geführt. Die Berichte zeichnen ein Bild, als hätten strategische Absprachen stattgefunden und eine Zusammenarbeit der Pro-Bewegung mit Geert Wilders stünde unmittelbar bevor. Sogar von der Pro-Bewegung als “Brückenkopf” zwischen Wilders’ PVV und der österreichischen FPÖ ist die Rede.

    Mit der Wahrheit scheint diese Darstellung der Pro-Bewegung und ihrer Medien nur einmal mehr nicht viel zu tun zu haben. Der Geschäftsführer von BPE, Conny Meier, veröffentlichte auf Facebook eine Klarstellung, in der es heißt: “Auf diversen einer Regionalpartei in NRW nahestehenden Web-Seiten wurde ein Bild veröffentlicht, das Geert Wilders am 2.2.13 in Bonn zusammen mit einer ihrer Parteifunktionärin zeigt, wobei fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, es hätten Gespräche poltischer Natur zwischen den beiden stattgefunden.” Und weiter: “Geert Wilders kennt weder diese Frau noch ihre Funktion. Es war nur ein Akt der Gefälligkeit von Wilders, sich auf ausdrücklichen Wunsch von Gästen auch zusammen mit diesen fotografieren zu lassen. Weitergehende Interpretationen daraus abzuleiten ist lächerlich.”<<
    Quelle: http://www.blu-news.org/2013/02/02/meinungsfreiheit-in-gefahr/

    Das Kartenhaus scheint zusammenzubrechend. Xaver Fiedler, von Mengersen und Wiener hatten sich das sicherlich anders vorgestellt. Vielleicht sollten sie ihre Jugendlichen Energien in Zukunft weniger dafür einsetzen, windige Halbwahrheiten zu konstruieren und gegen andere freiheitliche Formationen zu agitieren und diese herabzusetzen. Dann klappt’s vielleicht auch mit der Einigung. So liefern sie den Gegnern ihrer Regionalpartei nur noch mehr Munition, um eine Zusammenarbeit zu verweigern. Die großen Strategen!

  17. Iwona
    5. Februar 2013 um 17:19

    Grafenwalder: Sie zitieren doch lediglich aus Quellen absoluter PRO Hasser. Der Blog blu-news ist gegründet worden, weil PI sich nicht ausreichend von PRO distanziert hat. Nun arbeiten Sie offenbar gemeinsam mit dem großen PRO-Hasser Marco Pino. Conny Meier Ost das Sprachrohr von Stadtkewitz. Warum zitieren Sie nicht gleich die antifaschistischen Nachrichten. Ihre Quellen sind wirklich wahnsinnig glaubwürdig und seriös….Sie sind nur noch vom Hass getrieben….

  18. Erol
    6. Februar 2013 um 12:10

    Was ist nur aus dem Grafenwalder geworden? Er zitiert nur noch die größten PRO-Hasser und übernimmt völlig unkritisch deren Parolen und Intrigen…Wirklich schade….

  19. PI-News Brüder
    6. Februar 2013 um 22:18

    Danke für den klasse Blog Grafenwalder. Endlich Artikel ohne Hass, Hetze und Übertreibungen.

  20. Erol
    7. Februar 2013 um 16:02

    Pi-News Brüder@: Selten so gelacht: Grafenwalder steht für plumpen irrationalen Hass gegen PRO im Stile der Antifa bzw. des Verfassungsschutzes. Er schleudert mit Dreck in der Hoffnung so ausreichend zersetzen und intrigieren zu können. Einfach armselig!

    • Grafenwalder
      7. Februar 2013 um 17:20

      Ihr teilt gerne aus und verbreitet Lügen, aber im Einstecken seid ihr ganz schlecht.

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: