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Auslaufmodell Demokratie?

Die Linke erklärt das Ende der Demokratie (gefunden bei PI):

Die Ursache sind jene konkreten Probleme der EU-Erweiterung oder Finanzmärkte, die pragmatisch gelöst werden wollen. Und pragmatisch heißt hier: nicht demokratisch. Das ist gefährlich, ja. Aber es ist auch das Beste, was der westlichen Demokratie passieren konnte…

[…]

Ob es eine Alternative zur Demokratie gibt, die nicht auf Diktatur oder den autoritären Staat hinausläuft, wird man erst in Erfahrung bringen, wenn man sie nicht absolut setzt. Es dürfen keine Vorstellungsverbote das Denken blockieren…

Frankfurter Rundschau: „Wir sind zunächst am Ende“

Die Linken gestehen also ein, dass die Demokratie sich in der Abwicklung befindet, und finden das auch noch „richtig und wichtig“.

Wir werden ab jetzt schleichend einen Prozess erleben, wo es langsam zum Konsens werden wird, dass „die Demokratie“ am Ende sei und der Vergangenheit angehöre, weil sie zu ungeeignet sei, weil das dumme, populistische Volk die weisen Entscheidungen der Politmafia und ihrer Medienbüttel zu sehr blockiere. Wer das Agieren des Ferkels in letzter Zeit beobachtet hat, sowie die Ergüsse der Einheitspresse dazu, den überrascht das nicht im Geringsten.

Es stellen nun also immer mehr Propagandastellen fest, dass Demokratie für den „europäischen Prozess“ nur hinderlich ist. Das ist fast schon historisch. Ist ja nicht nur dieses eine Drecksblatt, das läuft ja im Staatsfunk Phoenix zum Beispiel rauf und runter. Jeden Tag schreibt das jetzt ein anderer Schmierfink. Bin mal gespannt, was sie uns nun „post-demokratisches“ vorsetzen wollen. Vielleicht erkennen sie aber auch, dass sie lieber beim Begriff Demokratie bleiben sollten, und nicht wie die dämlichen Nazis sich „gegen die Demokraten“ stellen. Demokratie ist nämlich ungebrochen äußerst positiv konnotiert, genauso wie „Freiheit“, und jeder versteht darunter sowieso was er will.

Der Diskurs wird sich also wahrscheinlich dahingehend entwickeln, dass man zwar weiterhin offiziell „für die Demokratie“ ist, aber bitte ohne direkte Elemente wie Volksabstimmungen, ohne Vetos und ohne anderen demokratischen Humbug, der nicht dem „Konsens“ aller „anständigen Europäer“ entspricht. Das alles ist in Deutschland ja eh‘ nicht zu befürchten, hier gibt es ja den „breiten Konsens“ aller politischen Parteien, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Es geht also eher um die europäische Ebene. Hier gibt es nach Auffassung der Euro-Fanatiker wohl noch „Demokratiedefizite“, will heissen zu viel Demokratie, etwa Einstimmigkeitsprinzip oder EU-skeptische Tendenzen innerhalb der Mitgliedsstaaten. Das bereitet der Linken zur Zeit Kopfzerbrechen.

Die EU-Bonzen Ferkel, Juncker & Co. werden weiterhin mit Bestechungen (durch deutsches Geld) und Drohungen gegen jeglichen Widerstand vorgehen. Die linke Presse wird dies flankieren, und sich vielleicht bald neue Rechtfertigungsmuster zurechtlegen. Alleine dass der dumme Pöbel in demokratischer Manier das nicht mitmachen will, ist ja noch lange kein Grund, das richtige und wichtige, erforderliche und alternativlose EU-Europa weiter voranzutreiben. Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt.

Demokratie ist halt nur solange gut, wie sie hilft, die eigenen Ziele umzusetzen. Dieses Credo vereint alle Anti-Demokraten, die EU-Befürworter dürfen sich nun offiziell dazu zählen.

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