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NPD-Leaks, die Sechsundzwanzigste

Interne E-Mail zur aktuellen „Strategiedebatte“ in der NPD. Frank Franz hatte ja jüngst bei DeutschlandEcho Anstöße zur Erneuerung der NPD gegeben, um diese endlich glaubwürdiger, sympathischer, kurz: wählbarer zu machen.

NPD-Mann Peter Schreiber hat nun seinen Senf hierzu abgegeben.

Interne E-Mail der NPD

 

Das 13 Seiten starke Papier sorgt sowohl für Heiterkeit, Abscheu, als auch Melancholie.

Heiterkeit, weil es trotz dickem Hinweis: „Diese Nachricht ist nicht dazu gedacht, in einem Forum diskutiert zu werden.“ vermutlich dank freundlicher Hilfe von VS-Mitarbeitern, oder einfach aufgrund „parteifreundschaftlichen“ Verhaltens nun öffentlich für Jedermann einsehbar ist (wie immer bei Interna der Gurkentruppe). Abscheulich sind so manche Einblicke in das desolate Innenleben jener Partei, die sich zu großen Teilen aus dem untersten, wie drück‘ ich’s schön aus, „Abschaum“ der Gesellschaft rekrutiert. Es macht aber auch melancholisch, zu wissen, dass jegliche Erneuerungsversuche zum Scheitern verurteilt sein werden, und die NPD auch in Zukunft weiterhin alles Patriotische in Deutschland diskreditieren wird, ohne auch nur wenigstens im Entferntesten politisch ein Faktor zu sein.

Herunterladen kann man das Dokument hier.

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Kategorien:NPD
  1. 2. April 2011 um 12:28

    Probleme scheint nun auch die NPD zur Bremer Bürgerschaftswahl zu haben, wo sie sich in einer Zwickmühle befindet.

    Entweder muss ihr NPD-Spitzenkandidat Matthias Faust seinen Austritt aus der DVU erklären oder er darf nicht für die NPD kandidieren. Nach dem Bremer Wahlgesetz sind Doppelmitgliedschaften nicht erlaubt und nach dem Beschluss des Landgerichts München vom Januar besteht die DVU weiter fort.

    In der NPD/DVU-Fusionsangelegenheit ist jetzt ein mündlicher Verhandlungstermin vor dem Oberlandesgericht für den 10. Mai angesetzt worden.
    http://www.dvu-nds.de/2011/04/gericht-setzt-termin-zur-mundlichen-verhandlung-an/

    • 13. April 2011 um 12:51

      Einfach mal hier reinschauen, dann werden die Probleme Karls und Konsorten geringwertig:

  2. Universum
    2. April 2011 um 13:32

    Ich würde Peter Schreiber nicht kritisieren, denn er hat, wie ich finde, die absolut richtigen Schlüsse gezogen. Wenn nur noch mehr Leute in der NPD so denken würden wie „die Sachsen“…

    • Grafenwalder
      2. April 2011 um 15:35

      Würde auch sagen, er ist einer „von den Guten“. Aber die Zustände, die er beschreibt, was er über seine „Kameraden“ sagt… oje, oje. Hab‘ nur 2 Seiten gelesen, aber das reicht schon.

  3. 2. April 2011 um 13:51

    „… und die NPD auch in Zukunft weiterhin alles Patriotische in Deutschland diskreditieren wird, ohne auch nur wenigstens im Entferntesten politisch ein Faktor zu sein.“

    Und was ist die Alternative? Tut mir leid, aber daß die Pro-Parteien irgendwann in den Parlamenten sitzen, fällt mir schwer zu glauben. Keine der nicht-etablierten Parteien ist politisch ein Faktor. Die NPD kommt (ob man sie mag oder nicht) dem immerhin noch am nächsten.

    Meine Prognose: Die Bürger in Wut werden in Bremen auch scheitern. Was dann?

    Wieder eine neue „politikfähige“ Alternative, die es diesmal „ganz, ganz sicher“ schafft?

  4. 2. April 2011 um 15:02

    ,,Abscheulich sind so manche Einblicke in das desolate Innenleben jener Partei, die sich zu großen Teilen aus dem untersten, wie drück’ ich’s schön aus, „Abschaum“ der Gesellschaft rekrutiert.“

    Vollkommener Blödsinn, geh mal auf nen NPD Parteitag da siehts ganz anders aus. Zu viel BRD-Hetzfernsehen geglotzt oder was? Es gibt übrigens durchaus auch hübsche Mädels bei der NPD bzw. um sie herum, nur zeigt die die Presse natürlich nicht.

  5. EUROPIUM
    2. April 2011 um 17:55

    Ich hab mir die 13 Seiten durchgelesen und es ist ein hervorragendes Dokument, es setzt an der richtigen Stelle an. Erfolg ist nun, was sie draus machen.

  6. 2. April 2011 um 20:13

    „die NPD auch in Zukunft weiterhin alles Patriotische in Deutschland diskreditieren wird, ohne auch nur wenigstens im Entferntesten politisch ein Faktor zu sein.“

    Wer weiß schon, was in diesem Staat alles vom Staat gesteuert ist? Nicht zu Unrecht hat der Staatsschützer „Fisherman“ darauf verwiesen, wir wüßten garnicht, welche Möglichkeiten diesem Staat gegen uns alle zur Verfügung stehen.

    • 2. April 2011 um 22:26

      ,,wir wüßten garnicht, welche Möglichkeiten diesem Staat gegen uns alle zur Verfügung stehen.“

      Klar wissen wir das. Wir können es zumindest wissen, das Netz ist voll von Geschichten und auch Bücher gibts massig.

      Wichtigste Erkenntnis: Auch die BRD mordet. Oder läßt morden, man muß sich ja als ,,belastetes“ Land nicht immer die Finger schmutzig machen. Und das alles ohne daß es der Bundeskanzler oder gar irgendein ,,Geheimdienstausschuß“ wissen muß. Da sitzen Leute 30 und mehr Jahre beim BND und man glaubt tatsächlich die würde es immer interessieren wer da alle 4 Jahre neu antanzt? Lachhaft. Man soll auch nicht glauben der Bundeskanzler könne beim BND einspazieren und fordern: So, jetzt zeigt mir mal alle eure Quellen, alle eure Methoden und alle eure Akten! NIEMALS ist so etwas möglich gewesen!

    • 2. April 2011 um 22:28

      niekisch, hast Du mir vielleicht nochmal den Link zur Stelle wo ,,Fisherman“ Derartiges äußerte? Ich hab das damals nur am Rande verfolgt…

  7. 5. April 2011 um 16:23

    Ich habe jetzt mehr als 1/2 Stunde gesucht und die Stelle nicht gefunden. Sie kann auch in VoxPopulis Blog gestanden haben. Jedenfalls warf er Voxpopuli vor, seine Texte seien z.T. strafwürdig. Die Behörden könnten aber nicht nur Ermittlungsverfahren einleiten, sondern hätten noch ganz andere Möglichkeiten.

  8. 14. April 2011 um 11:08

    Merkwürdig an diesem NPD-Leak ist doch vor allem, dass so etwas an die Landtagsmailadressen versendet wird. WIe blöde muss man dafür eigentlich sein?

    Glauben die nicht, dass der ganze Mailverkehr in Kopie vom Server direkt an den VS geht? Ich verstehe ohnehin hin, dass man interne (!) Debatten über Mial führt, geschweige dann noch über staatliche Mailanbieter laufen lässt.

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