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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Aufruf zur Unterwanderung. Gefunden auf dem Nazi-Portal "Altermedia".

Strategien von „aufrechten Nationalisten“ zur „Rettung Deutschlands“. Man kann dies natürlich als dummes Geschwätz frustrierter Wohnzimmer-Nazis abtun, aber wenn auch nur einer von 100 Idioten solche Sabotageversuche in die Tat umsetzt, kann jede Partei in die Bredouille kommen. Daher sollte man nicht zu voreilig den Stab über Stadtkewitz‘ „Freiheits“-Partei brechen, wenn dieser scheinbar schikanöse und undemokratisch anmutende Eintrittshürden und Personenüberprüfungen für seine Neugründung festgelegt hat.

Wer übrigens einem Bekannten mal plastisch den Unterschied zwischen „Rechten“ und „Rechtsradikalen/Nazis“ vor Augen führen möchte, der braucht diesem nur einmal die Lektüre der oben genannten Seite empfehlen. Die Bösartigkeit und der Hass, welche dort den freiheitlichen Parteien von REP bis DF entgegenschlägt, spricht Bände.

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  1. EUROPIUM
    18. März 2011 um 16:35

    Diese Hardcore-NS’ler sind der Grund warum Deutschland im nationalen Lager den anderen Ländern weit hinterhinkt. Das einzige was sie können ist spalten, spalten und nochmals spalten, dass sie damit uns allen schaden, checken die net.

    Für die zählt nur 88 drecksnigger schwarzesonne heil euch allen, davon sind auch zu 75% asozial und tragen zu unserem Land und den Deutschen nichts Produktives bei.

    Selbst Adolf höchstpersönlich würde diesen nichtsnutzigen NS-Haufen blindlings niederballern, weil sie zu nichts zu gebrauchen sind. Nazighettokinder ohne Sinn und Verstand, die Farben des Reiches nicht wert.

    Danke, ich verzichte, und gehöre selbst zu den 1600 – ohne Unterwanderungsabsichten!

    • Grafenwalder
      18. März 2011 um 17:13

      Oh nein, die „spalten“ doch nicht, im Gegenteil. Die wollen „vereinigen“. Nämlich sich mit jeder „wählbaren“ Alternative, die am Horizont erscheint.

      Deswegen bin ich auch ein Freund des Spaltens. Jawohl, Spalten tut Not!
      Unter vernünftigen Menschen, wie ich sie zumindest teilweise bei Parteien wie „der Freiheit“ oder auch den „Pros“ vermute, sollte man in der Tat die kindischen Streitereien, das Postengeschacher oder den unnützen Streit über Unterschiede in der bildungspolitischen Ausrichtung vermeiden.

      Aber zu sowas – muss man sich abspalten/distanzieren/abgrenzen, soweit es nur geht!

  2. blacksun87
    18. März 2011 um 19:59

    In Pro sind doch schon exNPD Mitglieder 😀

    • 18. März 2011 um 20:35

      ..und sogar ein höherer Funktionär im Ruhrgebiet, der einen „Nationalsozialismus light“ herbeiwünscht.

  3. nino
    18. März 2011 um 20:34

    Da hat der „liberlae“ und der „sozialistische“ Rand des nationalen Spektrums ja was gemeinsam, auch wenn es nur das Spalten ist. Aber ich verstehe das Ganze Abgrenzungsgezettere einiger Leute nicht. Jede Partei hat doch sowas wie ein Programm und ein definiertes Ziel. Da sollte eigentlich jeder mitmachen können und wer nicht der Parteilinie folgt fliegt halt raus. So einfach ist das.
    In der Schweiz wurde bei einer Grossdemonstration der SVP deren Präsident auch gefragt, was er davon halte, dass in ihren Reihen Skinheads mitlaufen. Seine Antwort: „So lange sie bei uns mitmarschieren machen sie nichts dümmeres.“ Somit war das Thema gegessen. Aber wenn man sich halt immer über die extremen Ränder einer Partei definiert, so muss man halt schon jeden zum Teufel jagen der eine nicht ganz der Parteilinie entsprechende Vergangenheit hat.

    • Romantiker
      18. März 2011 um 21:52

      Altermedia hin oder her. In den 80er haben selbst noch die Etablierten gesagt, den Ausländeranteil drastisch senken zu wollen. Passiert ist nichts, die Fremden strömten eher immer mehr hinein und sind nun heute offiziell Deutsche.

      Was die Freiheit genau will, weiß kein Mensch. Nur keine Minarette und Burkas? Einfach nur eine Aufklärung des Islams vorranbringen? Oder alle Musels nach Hause schicken? Nur die unter 30.000 Jahreseinkommen? Steht sie links oder rechts?(es wurden ja schon DKP Mitglieder aufgenommen) Sie binden auf jedem Fall rechtes Wählerpotential und könnten alle klar nationalistischen Kräfte in die Bedeutungslosigkeit schießen.(wobei ich wie gesagt eh nicht weiß, wie sie punkten wollen; ob sie gewählt werden mit „Islam = Faschismus“ oder ähnliches bezweifel ich, was zudem als volksverhetzend gelten dürfte und damit schonmal ausgeschlossen ist)
      Es wird schwer für die Freiheit. Die Grünen, die wussten damals: Sie wollten die Umwelt schützen. Wen oder was will die Freiheit schützen? Das deutsche Volk, das Grundgesetz?
      Auf einen groben Klotz gehört nunmal ein grober Keil. Deswegen stehe ich trotz aller Widrigkeiten immer noch zur NPD.

      Wobei das bei der NPD auch nicht alles klar ist. Wer soll raus? Kriminelle Ausländer? Kulturfremde? Alle? Wie stellt sich die NPD eine Volksgemeinschaft vor?

      @Europium: Als Klischenazi wird einem das Unterwandern wohl kaum Gelingen.

      P.S: Ich schließe auch nicht aus, der Freiheit beizutreten. Ich schau mir aber erstmal an, wie sie sich so schlägt und vor allem in welche Richtung.

      • Romantiker
        18. März 2011 um 21:53

        P.S.: „Immer noch“ zur NPD ist falsch. Mich haben bis vor 3 Monaten die NPD Werbung auf DE noch massiv gestört und abgeschreckt.

      • nino
        19. März 2011 um 01:09

        Was ich eigentlich sagen wollte war, dass die sogenannten Rechtsdemokraten scheinbar kein Vertrauen in ihre Parteiprogramme haben, wenn sie sich davor fürchten, Extremisten könnten ihre Partei in den Dreck ziehen.

        Aber es stellt sich auch die Frage, was überhaupt demokratisch heisst. Absolute Grundgesetztreue und Demokratie widersprechen sich meiner Meinung nach eh.

  4. 18. März 2011 um 20:39

    „Jawohl, Spalten tut Not!“

    # Grafenwalder:

    Soll ich Dir eine „Spalterflagge“ besorgen:-)

    • nino
      19. März 2011 um 01:00

      Vielleicht besser eine Spaltlampe;-)

      • 19. März 2011 um 13:27

        „Absolute Grundgesetztreue und Demokratie widersprechen sich meiner Meinung nach eh.“

        Das sehe ich nicht so. Was ich aber sehe, ist, daß die Parteien das GG zunehmend verraten und statt an der Willensbildung des Volkes teilzunehmen ( Art. 20 GG ) die Gewaltenteilung aufheben und den gesamten Staat und seine Institutionen okkupieren.

      • nino
        19. März 2011 um 13:43

        Meine Ansicht ist die, dass in einem demokratischen Staat führende Männer und Frauen des Landes, wenn man so will die Elite, einen oder mehrere Verfassungstexte ausarbeiten und diese dann in einer Volksabstimmung legitimieren lassen. Die Verfassung ist die Grundlage eines jeden demokratischen Staates. Wie das deutsche Grundgesetz zustande kam muss ich ihnen wohl nicht erklären.
        Die demokratische Legitimation fehlt meines erachtens beim GG völlig. Da nützt es auch nichts, wenn man sagt, das die Deutschen das GG ja über 60 Jahre lang akzeptiert haben und man das dann quasi als die normative Kraft des Faktischen auslegt. Warum gibt es in Deutschland keine Abstimmungen? Weil sie im GG nicht explizit gefordert werden. Ohne Abstimmungen hat das Volk aber keine Chance seine Vertreter zu disziplinieren. Vorallem nicht in Zeiten in denen Politiker verkünden lassen, dass es unfair wäre sie an ihren Wahlversprechen zu messen und die Parteien daran arbeiten, wie sie richtig bemerkt haben, die Gewaltentrennung aufzuheben. Entweder kommt alle Macht vom Volke, oder das Volk ist machtlos.

        Wieviele Bestimmungen die das Leben der Deutschen regulieren überhaupt nicht mehr von Deutschland ausgearbeitet werden, wollen wir schon gar nicht erwähnen. Fakt ist, GG und EU führen in Deutschland definitiv nicht zu mehr Demokratie.

  5. Thoniz
    19. März 2011 um 13:57

    In der Tat sollte man vorsichtig sein.

    Aber das Konzept von der Pro-Bewegung ist trotzdem besser wie das von der Freiheit.

    Der Kurs muss klar sein und darf auch durch Unterwanderung nicht änderbar sein, wir wollen eine freiheitliche Partei bei uns in die Parlamente bringen. Ansonsten sollte gelten, dass man das freiheitliche Lager eint und jeden, der dabei mithelfen will auch mithelfen lässt, selbst wenn er früher mal etwas radikaler Gedacht haben mag. Manche Menschen sind eben lernfähig.

  6. 19. März 2011 um 14:07

    Du weißt aber auch, dass auf AM vor allem linke Journalisten und V-Männer schreiben, oder? Die gesunde Skepsis, die Du für Stadtkewitz forderst, musst Du auch anderen Parteien zuteil werden lassen!

  7. 19. März 2011 um 19:47

    „Wie das deutsche Grundgesetz zustande kam muss ich ihnen wohl nicht erklären.“

    Nein, ist nicht nötig, nino. Aber wir können auch evolutionär damit umgehen, indem wir es wörtlich oder volksauslegend für uns verwenden. Hinsichtlich der schädlichen „unabänderlichen“ Inhalte fällt uns schon was ein. Ich denke da z.B. an den föderalistischen Aufbau der BRD.

    Und revolutionär, d.h. rückwälzend können wir auch mit ihm umgehen, indem wir die heutige pervertierte Handhabung zurückdrehen. Was menschen gemacht haben, kann auch wieder geändert werden..Nur nicht die blutsmäßige Zerstörung. Aber selbst da geben die modernen Naturwissenschaften Hoffnung.

  8. warum?
    29. März 2011 um 19:47

    @niekisch
    wen meinen Sie damit?

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