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Hat „Bunzelrepublik“ eine Berechtigung, bei DeutschlandEcho zu sein?

Die Antwort auf diese Frage lässt sich eigentlich relativ leicht logisch herleiten. Während die Nazis zweifeln, ob „Bunzelrepublik“ ein „nationales Medium“ ist, oder sich fragen, wieso einer wie ich nicht zur AntiFa geht, kann ich die Frage für mich eigentlich mit „Ja“ beantworten.

Bunzelrepublik ging online anschnur, als DeutschlandEcho noch Gesamtrechts hieß. Gesamtrechts verstand sich (und versteht sich vielleicht unter anderem Namen immer noch), wie der Name vermuten lässt, als Portal, das über die gesamte „rechte“ politische Sphäre berichtet. Ist Bunzelrepublik nun „rechts“?

Die Frage ist, wie definiert man „rechts“? Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

1. Muss man, um als „rechts“ zu gelten, krankhaft an die „jüdische Weltverschwörung“ glauben und „den Juden“ als ewigen, gerissenen, hinter allem lauernden Feind sehen?

2. Muss man, um als „rechts“ zu gelten, in höherem Maße rassistisch veranlagt sein, also sich z.B. unbedingt und als Grundlage aller Überlegungen für eine absolute Homogenität der Bevölkerung Deutschlands einsetzen?

3. Muss man, um als „rechts“ zu gelten, die Herrschaft des Diktators Adolf Hitler und alle seine durchgeführten Maßnahmen gut finden/in allen Taten exkulpieren?

Ich verneine alle diese drei Fragen, und sehe damit Bunzelrepublik und die hier geäußerten Ansichten und Themen als „rechts“ an. Damit hat es eine Daseinsberechtigung als Leserblog von DeutschlandEcho.

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  1. Greg
    15. März 2011 um 20:51

    Also für Kuehnelt-Leddhin(und für mich) war der Nationalismus etwas linkes, ein Kollektivegoismus. Abgesehen davon passt dein Blog am meisten von allen DE Blogs auf das was er unter Rechts definiert hat. Bei dem Link bis zur Tabelle scrollen: http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/katholischer-glaube.htm

  2. 15. März 2011 um 22:12

    Judenverschwörung, Hitlerkult und Rassismus – das ist also alles, was dir einfällt? Junge, du definierst dir imme dein eigenes System, in dem du dich dann bewegst. Da könnte ich genauso sagen, ob dein rechts ist, daß man Israel toll findet, gegen Moscheen ist und „Nazis raus“ brüllt. Das wäre genau das gleiche.

    Ich denke mir, man sollte im rechten Lager vor allem darauf achten, daß man – obwohl es Unterschiede in vielen Bereichen gibt (Negridentum, Israel, Revisionismus, Judentum an sich, Araber als Freunde oder Feinde) – man sich in den Kernpunkten einig sein sollte. Wobei ich bei dir, Grafenwalder, nicht sicher bin, was du eigentlich denkst. Du äußerst dich ja auch nicht zum Thema, wer für Deutscher ist, obwohl das eine wichtige Frage ist, somit kann man das schwer sagen. Ich denke aber mal, daß du auch dagegen bist, daß das deutsche Volk bald verschwinden wird und stattdessen andere Völker auf unserem Boden leben.

    Was ich aber wirklich mies finde ist, wie du auf den anderen herumhackst. Du spaltest uns damit lediglich. Anstatt daß wir uns auf unsere Gemeinsamkeiten besinnen, zerhacken wir uns am liebsten gegenseitig.

    Man kann sagen, daß wir uns in einem Krieg befinden. Und es ist sicher nicht hilfreich, wenn auf der einen Seite Einheit herrscht, bei der anderen aber alle zerstritten sind – wer da gewinnen wird, kann man sehen. Schau dir die etablierten Partein an: Alle sagen, die andere ist doof. Wenn es dann aber um die Gruppen rechts der Union geht, herrscht eine Einigkeit, da wäre Wilhelm II. stolz darauf. Da kann die Union auch der Linkspartei die Hand reichen – gegen Nazis, da sind alle dabei. Das fehlt bei uns leider ziemlich, da wird nur abgegrenzt, wo es nur geht. Da heißt es: Mit dem reden wir nicht, den mögen wir nicht, der ist doof, der hat ein schlechtes Ansehen usw. Das einzigentliche Ziel (DEUTSCHLAND) geht dabei immer mehr verloren.

    Daher finde ich, daß deine Seite hier nicht gerade hilfreich für die nationale Sache ist. Du hast zur Geschichtsschreibung und zur Palästina-Frage (Palästina ist übrigens der Name, der seit der Antike besteht, falls das für dich jetzt wieder ein Hinweis auf Hitleranbeterei ist) eine Meinung. Ich heiße sie nicht gut, das weißt du, aber ich lasse sie dir immerhin. Du aber hingegen schlägst auf alles an, die deine Ansichten nicht teilen: Nazi-Schweine, Braunglatzen, Drecksäcke, Heilkräuterfresser etc.

    Da werden die Multikulturalisten sich aber freuen, so uneinig und zerstritten wir untereinder sind.

    Ich würde sagen: Wenn man den anderen schon nicht unterstützen will, sollte man ihn wenigstens in Ruhe lassen. Was bringt es, wenn du ständig gegen die NPD hetzt? Du mußt sie ja nicht wählen, aber bedenke: Das ist immer noch die stärkste nationale Partei derzeit. Wenn die jetzt bedeutungslos wäre – was bleibt uns dann? Die wahnwitzige Hoffnung, daß Stadtkewitz (oder wie der Typ heißt) morgen mit der Freiheit die 20-Prozent-Schranke knackt und wir die FPÖ 2.0 Kernreich kriegen?

    Von daher: Diese Hetze gegen den anderen muß aufhören! Das bringt nichts. Mit deiner Hetze gegen die NPD stärkst dz nur unsere Feinde, aber nicht uns.

    Wie hieß es im Ersten Weltkrieg? Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.

  3. Grafenwalder
    15. März 2011 um 22:37

    Da werden die Multikulturalisten sich aber freuen, so uneinig und zerstritten wir untereinder sind.

    WIR sind nicht zerstritten, denn es gibt kein WIR. Das wollt ihr einfach nicht kapieren.

    Ich würde sagen: Wenn man den anderen schon nicht unterstützen will, sollte man ihn wenigstens in Ruhe lassen. Was bringt es, wenn du ständig gegen die NPD hetzt?

    Ich hetzte nicht gegen die NPD, ich mache gelegentlich auf die offensichtlichsten Nazi-Auswüchse und Peinlichkeiten aufmerksam, die verhindern, dass die Narrentruppe JEMALS ernst genommen wird oder politisch auch nur die geringste Rolle spielen wird. Dass ihr Nazis & NPDler es immer schon als Angriff anseht, wenn man lediglich auf eure Aktivitäten hinweist bzw. diese kommentiert oder unkommentiert verbreitet, ist beispiellos für jede politische Gruppierung!

    Von daher: Diese Hetze gegen den anderen muß aufhören! Das bringt nichts. Mit deiner Hetze gegen die NPD stärkst dz nur unsere Feinde, aber nicht uns.

    Nochmal: Ich hetze nicht. Wo hetze ich, gib mir ein konkretes Beispiel. Ich wäre froh, wenn die NPD wählbar wäre. Ist sie aber nicht und wird sie höchstwahrscheinlich nie sein. Und nochmal: Wer ist „uns“? Ich bin nicht „ihr“. „Ihr“ solltet vielleicht mal über den Tellerrand schauen. Ich bin nicht „ihr“, ich stehe auf der anderen Seite. Wenn ihr schon meint, ihr müsstet eine klare Linie ziehen, und es gebe nur 2 Seiten, und wir befänden uns im Krieg, dann bin ich nicht auf eurer Seite. Ich bin da, wo 95% aller Deutschen sind, nämlich nicht auf „eurer“ Seite.

    • 16. März 2011 um 00:13

      Grafenwalder, deine Beiträge sind destruktiv. Das sind sie deshalb, weil du außer einem „Nazi, Nazi, tralalalala…“ nichts gescheites und wegweisendes in deine Zeilen packst.

      Es ist nuneinmal so, dass deutsche Bourgois und deutsche Arbeiter nur ein einziges Mal zusammen marschiereten und das war unter den Nazis. Und die deutschen Bourgois sind mitmarschiert, weil sie u.a. die mächtigen jüdischen Konkurenten loswerden konnten.

      Und glaube mir es ist wurscht, ob Klassenkampf, Rassenkampf oder Kulturkampf ist, nichts von alledem wird uns befreien.

      Deine Sorge gilt nicht deinem Volk, sondern deinem System.

      • 16. März 2011 um 00:16

        Im Übrigen hat Hitler auch 1945 erklärt, dass ihm der Schlag gegen Links (Kommunisten) geglückt ist, der gegen Rechts (die Bourgois) nicht.

    • nino
      17. März 2011 um 16:12

      „WIR sind nicht zerstritten, denn es gibt kein WIR. Das wollt ihr einfach nicht kapieren.“

      Und genau das ist der Grund, wieso die Rechte in absehbarer Zeit kein Machtfaktor werden wird.
      Es wäre einmal an der Zeit das Verbindende zu suchen, statt immer das Trennende. Und das sollte natürlich für jeden Rechten das Deutsche Volk sein.

      Aber es gibt ja offensichtlich in Deutschland immer noch Leute die glauben, dass sie frei von der Nazikeule rechte Politik machen könnten, wenn sie sich nur genug distanzieren. Denen sei gesagt: Wacht auf, selbst einem gestandenen Sozialdemokraten wie Sarrazin wird „Nazivokabular“ unterstellt.

      Aber solange die Leute welche Gemeinsamkeiten besitzen nichts besseres zu tun haben als sich Steine in den Weg zu legen, solange werden sich die Etablierten furchtlos freuen können.

  4. Max Brüm
    15. März 2011 um 22:53

    Man sollte innerhalb der rechten Szene inhaltlich und sachlich diskutieren (wie es übrigens weitgehend innerhalb der linken Szene geschieht, zu der ich viele Jahre gehörte). Die NPD auf „Rassegesetze“, „Narren“ und „Hitlerpartei“ zu reduzieren, ist nur primitiv und dumm. Genauso stumpfsinnig ist es, die PRO-Gruppen als „Zionisten“ zu denunzieren. Diese gegenseitige Beschimpfung auf unterstem Niveau ist UNERTRÄGLICH.

    Nur ein Tipp zur NPD: Lesen Sie mal die Ausgaben von „hier&jetzt“. Wo steht da was von „Rassegesetzen“, wo wird da Hitler gefeiert, wo werden da Nazisprüche geklopft? Wenn Sie entsprechende Stellen finden, dann melden Sie sich bei mir!

  5. 15. März 2011 um 23:03

    „Es gibt kein WIR“

    Doch, h i e r:

    http://metapolitika.wordpress.com/2011/03/06/w-i-r/ 🙂

    • 15. März 2011 um 23:21

      @niekisch:

      Es war nicht nur ein toller Witz am Rande, sondern auch noch ein Reim. 🙂

      • niekisch
        16. März 2011 um 12:12

        Reimen macht Freude, aber ich habe da kein Talent.

  6. 16. März 2011 um 00:11

    @Grafenwalder:

    Nun, daß es in der NPD immer noch einige NS-Nostalgiker, wie ich sie mal nennen mal, herumschwirren, ist eine leider bekannte Tatsache. Auch kein Wunder, gibt es ja aufgrund gewisser Gesetze keine noch rechtere Partei, wo diese Elemente abwandern könnten, wie das etwa bei den Linken der Fall ist, wo ein SPDler zur Linken gehen kann und zur DKP, wenn ihm die Linke zu lasch ist. Die MLPD gibt es auch noch, oder? Für Rechte gibt es diesen Vielfaltsluxus nicht. Gäbe es die NSPD oder eine ähnliche Partei in Deutschland, würde das deutlich homogener werden, da sich die Radikalen dann dorthin absetzen könnten und dann dort Rassentrennung etc. fordern könnten.

    Daß man darauf hinweist, daß es das NS-Problem in der Partei gibt, finde ich nicht verkehrt. Bei deinen Beiträgen habe ich aber nicht das Gefühl, daß du Kritik übst an Zuständen, sondern generell die Partei angreifst – ich lese heraus, daß für dich jedes NPD-Mitglied einer ist, der Hitlers Bild über’m Bett hängen hat. Und somit finde ich, daß es Hetze ist, denn du scherrst hier alle über den braunen Kamm. Es bin mir sicher, daß es genug Leute in der NPD gibt, die keine Hitleristen sind, sondern einfach nur gegen die derzeitige Lage des deutschen Volkes etwas unternehmen wollen. Mir wäre es auch lieber, wenn diese Spinner draußen wären. Wobei ich Rieger noch positiv fand, der gehörte zwar auch der NS-Schiene noch an, doch bei dem hatte ich wenigstens den Eindruck, er hat Ahnung von der Sache. Viele NSler in diesem Umfeld haben vom Nationalsozialismus ja wenig Ahnung, da muß man sich nur mal die Texte des Herrn Lunikoff auf den Landser-Alben anhören. Du willst aber offenbar auch gar keine „moderne NPD“, denn bei dir hört man ja nicht „das und das ist schlecht und bescheuert“, sondern man hört nur: Alles dumme Nazis.

    Wieso gehst du dann nicht sachlich heran? Du schafft es irgendwie ja nicht, auch nur einen Beitrag mit NPD-Hintergrund zu schreiben, wo keiner beleidigt wird. Wie oft hier schon „Nazischweine“ und andere Ausdrücke fielen, finde ich schockierend. Ich selbst habe auch manche Gruppen dick, gehe aber noch lange dazu über von „Sautürken“ oder „Dreckskommunisten“ zu schreiben. Ich beleidige die Leute, die meine politischen Gegner sind, nicht – so viel Fairneß muß sein. Das aber vermisse ich bei dir und deinen Beiträgen völlig.

    Und bitte erzähle mir nicht das Märchen, „wir Nazis und NPDler“ (ich fühle mich nicht angesprochen!) würden alles als Hetze sehen, wenn man sie kritisiert. Wenn du einen Aufruf von Reitz und co. (ein Trottel, gebe ich zu) kommentierst mit: „An alle denkenden Deutschen und deutschen Denker“ oder von „Axel Reitz als Hitler und XY als Goebbels“ schreibst, dann ist das alles andere als eine normale Berichterstattung. Rede dich hier bitte nicht heraus, du machst auf deiner Seite ganz bewußt massiv Stimmung gegen die NPD. (Mir stört es übrigens auch, daß bei DeutschlandEcho immer diese Anti-Linkspartei-Bilder verwendet werden. Ich mag die Linke nicht, aber das ist mir einfach plumpe Hetze. Obwohl ich doch für dich ein böser „Nazi“ bin.) Du schreibst nicht, daß Leute wie der liebe Axel Reitz mir solch einem Auftreten die Leute aus diesem und jenen Grund eher abschrecken und man daher lieber so und so vorgehen soll, sondern du schreibst: Meine Damen und Herren, wir präsentieren den Hitler von Köln, den edelsten Menschen deutschen Blutes, den wir haben! (fiktiv) Und dann kommst du und sagst: Ihr regt euch immer auf, wenn ich eure Aktionen lediglich kommentiere. Ich schreibe hier, obwohl ich wenig von dir halte, auch nicht vom „Drecks-Grafenwalder“ oder der „Antifa-Sau von Bunzelrepublik“ oder was man noch alles schreiben könnte. Es ist für mich einfach traurig, daß bei dir jeder Beitrag in Richtung NPD und Umfeld voller Polemik und Verachtung ist. Ich frage mich wirklich: Muß das in aufgeklärten Zeiten wirklich sein? Eigentlich ist das ein Jargon, der seit 1945 verkümmert sein sollte.

    Dann würde mich mal interessieren: Was ist eigentlich überhaupt deine Einstellung? Vielleicht solltest du das mal klar und deutlich sagen, damit man auch sieht, ob man sich damit identifizieren kann oder nicht. Dann verschwinden vielleicht auch die Leute von diesem Netztagebuch, die du hier nicht haben willst. Wenn du ein Leserblog einer NPD-freundlichen Seite bist, mußt du dich eben nicht wundern, wenn bald viele NPD-Sympathisanten sich hier einfinden. Du weißt genau, wer auf DeutschlandEcho schreibt, also hättest du dir das denken können, daß es weniger CDU-Freunde sind, die da kommen.

    Da du ein sogenannter Leserblog von DeutschlandEcho bist, dachte ich eben, daß du dich auch einigermaßen auf dieser Linie bewegst. DeutschlandEcho ist nunmal sehr NPD-freundlich und Vertreter einer Zwei-Lager-Lösung, daher fällt es mir auch schwer, wieso du ein Leserblog davon bist, wenn du die Partei nicht ernst nimmst und auch gegen diese Lösung bist. Ich treibe mich auf PI News auch kaum mehr herum, weil ich die Hauptlinie dort nicht mehr teile.

    Von daher: Es wäre wirklich mal gut, ganz klar von dir zu hören, für was du stehst. Deine Eigenbeschreibung hier ist ja doch sehr offen. Wieso sagst du nicht mal klipp und klar, daß du für/gegen dies und das bist. Auf meine Frage, wer denn für dich zum deutschen Volk gehört, sagtest du auch nichts konkretes. Alles was ich weiß ist, daß es nicht das Bild der NPD ist. Da ist der mögliche Spielraum aber leider sehr groß. Ist jeder mit einem BRD-Paß für dich bereits Teil des deutschen Volkes? Sind die Österreicher und Deutschschweizer für dich Deutsche? Fragen über Fragen, aber keine Antworten.

    Oder ganz einfach: Wieso sollten die Leute deine Seite eigentlich überhaupt aufrufen? Wenn es gegen braune Umtriebe geht, kann man auch die Seite der Jusos usw. empfehlen, die nehmen sich dem Thema auch zu genüge an. Was willst du mit der Seite bewirken? Du wirst ja einen ganz speziellen Grund haben, wieso du zum politischen Netztagebuchschreiber geworden bist.

    Für mich bist du ein völlig Rätsel, ich habe nur Bruchstücke deiner Einstellung, aber ich kriege kein Gesamtbild. Schade, denn es würde mich wirklich interessieren, wie deine Einstellung denn nun konkret aussieht.

    • nino
      17. März 2011 um 21:37

      Absolute Zustimmung. Nur was die Frage der Österreicher und Deutschschweizer anbelangt, ist seine Meinung absolut irelevant. Bei beiden handelt es sich kulturell, historisch und ethnisch betrachtet um Deutsche. Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Das muss aber nicht heissen, dass die nun alle in einem grossdeutschen Staat leben sollen.

  7. Universum
    16. März 2011 um 00:22

    Bunzelrepublik hat natürlich eine Daseinsberechtigung, weil es interessant und wichtig ist, auch diese Meinung anzuhören. Immerhin steht Grafenwalder mit seinen Ansichten ja auch nicht allein in Deutschland, sondern repräsentiert quasi einen Teil des Volkes.

    Also, mach hier jetzt nicht auch noch den Organisator 😉

    • 16. März 2011 um 00:51

      Ja, bitte bleiben, Kollege Grafenwalder. Wer nennt mich sonst einen Nazi?:-)

  8. ed
    16. März 2011 um 20:40

    Die Frage: Wieso willst Du überhaupt noch Leserblog für Deutschlandecho sein? Bunzelrepublik ist zweifellos ein rechtes Blog. Deutschlandecho hat sich im Rahmen der Zweilagerlösung für das rechtsextreme Lager entschieden.

    Was willst Du noch in einem Blog, das nach Worten des löblicherweise doch einsichtsfähigen und daher gegangenen Organisators das Ziel verfolgt, „die NPD durch wohlwollende publizistische Begleitung des gegenwartsorientierten Parteiflügels nach und nach in Richtung einer erfolgreichen Rechtspartei europäischen Typs zu verändern.“

    Wer sich mit der NPD, insbesondere mit deren Führungspotential beschäftigt, kommt nur zu einem Schluß: die NPD ist nicht reformierbar. Sie ist beherscht von verbohrten Extristen wie Voigt oder Pastörs. Und Leute wie Heyder sind als Tarnkappenbomber noch schlimmer. Die sind der lebende Beweis für die Existenz der Klischeetypen in den linken Aufklärungsfilmen: Außen aus taktischen Gründen bürgerlich – konservativ und innen tiefbraun. Die schaden konservativen Kräften noch mehr als Pastors oder Voigt.

    Zu beiden Gruppen hält man am besten die größtmögliche Distanz. Was würde ein Abschied von Deutschland – Echo bringen? Sicher einige Klicks weniger. Aber der Verlust würde überwiegend nur Leute betreffen, die ihre braune Partei schönreden wollen. Kein Verlust für ein Blog, das längst eine eigene Leserschaft und noch viel Potential hat.

    • Grafenwalder
      16. März 2011 um 21:54

      Du kannst mir glauben: Diese Überlegungen haben mich auch schon beschäftigt, und seit gestern Abend gibt es eine neue Situation. Die Frage stellt sich nun mehr denn je. Ich will aber zunächst einmal abwarten, wie es jetzt mit DE weitergeht.

      • 16. März 2011 um 22:42

        Ich für meinen Teil bin als Leser schon lange zu freiheitlich.org gewechselt. Ab und zu schaue ich auch noch auf DeutschlandEcho. Der Grund hierfür ist jedoch weniger das Interesse an den Artikeln sondern mehr die Neugierde wie es mit dem Blog weitergeht. Die einseitige NPD-Ausrichtung macht den Blog ansonsten uninteressant und eigenen Kommentare einzustellen ist eh sinnlos, da der Blog eigentlich nur noch von NPD-Jubelpersern besucht wird. Natürlich gebe ich zu, dass freiheitlich.org eher auf PRO/REP-Linie ist aber das ist nun mal auch am ehesten meine politische Ausrichtung. Sich hier weiter mit dem NPD-Klientel herumzuschlagen ist schlichtweg sinnlos.

      • Thoniz
        17. März 2011 um 19:41

        @20. Juli 44
        Dito

  9. 16. März 2011 um 23:22

    „Ich will aber zunächst einmal abwarten, wie es jetzt mit DE weitergeht.“

    Da, Kollege Grafenwalder, sind wir uns ausnahmsweise mal einig:-) ceterum censeo, daß wir viel mehr Gemeinsamkeiten hätten, würdest Du Dir intensiver G e s a m t ü b e r b l i c k verschaffen und Dich mehr mit deutscher und europäischer Geschichte beschäftigten. Deine ständigen Nazi – Anwürfe z.B. wirken einfach deswegen nicht besonders überzeugend, weil es heute kaum Leute gibt, die den historischen Nationalsozialismus ausreichend kennen denn ihn überzeugend vertreten können.

  10. BW
    16. März 2011 um 23:44

    Na gut,ich geb mich geschlagen,ich bin halt doch scheinbar ein unverbesserlicher,pööser Nazi!
    Aber immer noch besser als ein möchtegern BRD-Demokrat und scheinkonservativer 😉

  11. 17. April 2011 um 20:01

    „Rechts“ steht an und für sich erst einmal für pro-kapitalistisch (=bürgerlich). Da jedoch die soz. Linke sukzessive die nationale Frage den Rechten überlassen hat, die mit dieser immer nur Schindluder betrieben hat (siehe beide Weltkriege usw.), hat sich „rechts“ immer mehr als Synonym für „national“/“patriotisch“ durchgesetzt, was jedoch sachlich falsch ist, da ein Linker resp. Sozialist freilich auch nationalorientiert und wertkonservativ eingestellt sein kann.

    Um als „rechts“ zu gelten, muß man, da stimme ich Dir zu, keineswegs „in höherem Maße rassistisch veranlagt sein, also sich z.B. unbedingt und als Grundlage aller Überlegungen für eine absolute Homogenität der Bevölkerung Deutschlands einsetzen“. Natürlich auch nicht „die Herrschaft des Diktators Adolf Hitler und alle seine durchgeführten Maßnahmen gut finden/in allen Taten exkulpieren“.

    Wenn Rechte im Sinne von patriotisch bzw. national jedoch davon nichts wissen wollen, aber sich dann den Zionisten an den Hals werfen (in unseliger brauner Tradition, denn schon die Nazis arbeiteten eng mit den Zionisten zusammen, die sich dann auch einig waren in der Ablehnung des assimilierten deutschen Judentums, wozu der „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ gehörte), dann ist das unglaubwürdig.

    http://detlefnolde.wordpress.com/2009/10/04/nationale-vs-neonazismus/

    http://detlefnolde.wordpress.com/2011/01/06/dvu-gegen-auslaenderhass-und-neonazismus/

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