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„Großer Konservativer Kongreß“

Neulich in der Post: wieder mal ein Brief von CDU-Altmeister Friedrich-Wilhelm Siebeke („Aktion Linkstrend stoppen“). Einer von den Leuten, die glauben, die CDU sei noch zu retten. Ich glaube nicht daran. Der Inhalt, wie immer: Durchhalteparolen, etwas Bettelei, und Berichte von bisherigen Aktionen. So war die CDU-interne Gruppe im letzten Jahr auf allen sieben Regionalkonferenzen präsent. Und was hat es gebracht? Gar nichts. Das muss auch Siebeke einräumen:

Trotz aller Proteste wurde der Kurs der Partei nicht korrigiert: Angela Merkel hat sich beim Bundesparteitag in Karlsruhe im Wesentlichen mit einer „Modernisierungsmannschaft“ durchgesetzt.

Nun plant die Aktion, einen Kongress in Berlin zu veranstalten, und zwar just an dem Tag, an dem auch der „Marsch für die Freiheit“ von Pro NRW in Köln stattfindet. Zufall oder Kalkül? Hier das Ankündigungsplakat:

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  1. 17. Februar 2011 um 20:24

    Rührig. Aber bringen wirds nichts. Anstatt daß sich diese Leute zB. der NPD anschließen (Was haben diese Greise denn zu verlieren?), versuchen sie weiter gegen den Hosenanzug anzureiten. Wer kennt denn die Leute die da auf dem Konvent sprechen? Außer deLisle sind die absolut unbekannt.

    Im Moment ist die NPD noch die Partei der Unberührbaren. Das wird sich aber schrittweise ändern. Sachsen-Anhalt sieht sehr gut aus.

    • kurze Info
      18. Februar 2011 um 04:51

      Die NPD wird verboten, wenn sie zu erfolgreich wird. Glaubt jemand ernsthaft etwas anderes? Konservative Flügel/Bewegungen innerhalb der großen Parteien sind einige der wenigen realistischen Möglichkeiten.

  2. 17. Februar 2011 um 20:55

    „Wer kennt denn die Leute die da auf dem Konvent sprechen?“

    Prof. Aden z.B. ist führendes Mitglied des „Vereins Deutsche Sprache“ im Ruhrgebiet, Prof. Hornung und Prof. Motschmann dürften manchen Leuten aufgrund ihrer Veröffentlichungen bekannt sein.

    So schlecht ist es nicht, daß sie sich treffen, vielleicht resultiert daraus auf längere Sicht ein Schwächen der CDU oder sogar eine Abspaltung.

    Das sind Menschen, wie sie ganz früher auch die NPD hatte, aber das ist wirklich schon sehr lange her..

    • 17. Februar 2011 um 23:04

      Nun, ich meinte mit „wer kennt die“ eher den Durchschnitts-Bundesbürger…damit ne gute Schlagzeile bei raus kommt…Olaf Henkel oder so. Nun ja. Die 500 Plätze werden sie auch so vollkriegen und ein, zwei Artikel in der Presse wirds auch geben. Und vielleicht spaltet sich aus dieser „Bewegung“ mal wieder ne neue Kleinstpartei ab…*gähn*

    • Universum
      18. Februar 2011 um 13:12

      Die normalen Leute auf der Straße, die bei Wahlen das meiste Gewicht haben, werden wohl keinen einzigen von denen kennen. Die meisten wissen doch nicht mal die Namen der Minister, die uns gerade kaputtregieren, oder was „FDP“ überhaupt bedeutet…

      Mit der Masse des Volkes muss man einfach anders kommunizieren. Solange man in irgendwelchen Zirkeln hochge- und manchmal auch verbildeter „Prof. Dr. Dr.“ unter sich bleibt, finde ich es recht illusorisch, etwas wie eine erfolgreiche „Tea Party“-Bewegung ins Leben rufen zu wollen. Sowas muss von unten kommen, die einfachen Mitglieder müssen die treibende Kraft sein und von Anfang an eingebunden werden. Mit einem Eintrittspreis von 60 € kapselt man sich schön von der Basis ab, so kann das m.E. nichts werden…

  3. blacksun87
    17. Februar 2011 um 21:05

    Ob die Linken wohl dort Terror machen…

    Grafenwalder wir fahren aber nach Köln 😉

    • Thoniz
      17. Februar 2011 um 22:13

      Sehr gut, dann müssen wir uns da aber auch mal persönlich kennen lernen 😉

      • blacksun87
        17. Februar 2011 um 23:52

        Ja klar wenn Zeit ist 🙂

    • 18. Februar 2011 um 13:58

      oo ja,den blacksun87 würde ich auch mal gerne kennenlernen!

  4. 17. Februar 2011 um 22:39

    Warum so eine Veranstaltung nicht mal in der Frankfurter Paulskirche? Das hätte Symbolcharakter.

    • blacksun87
      17. Februar 2011 um 23:50

      Auch für Käßmann die dort ihren Preis erhält…

  5. Lerge
    25. April 2011 um 15:58

    So lange sich diejenigen, die mit offenen Augen und Ohren unser deutsches Disaster erleben, in div. Protestparteien zerbröseln lassen, wird es keine starke Opposition geben. Bei Wahlen laufen sie unter „Sonstige“ oder „andere“ mit und die linksgedrehten „Volksparteien“ setzen zufrieden und beruhigt ihre Arbeit fort.
    Nur Gemeinsamkeit macht stark!

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