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Vorschlag: Flüchtlinge zurücknehmen

Man ist schon leicht verwundert ob der Vorgänge an den EU-Aussengrenzen dieser Tage. Haben nicht „die Guten“ bei den „friedlichen Revolutionen“ in Tunesien und Ägypten gewonnen? Dann wird doch jetzt alles gut. Wieso also verlassen Bürger dieser Staaten wieder vermehrt ihre geliebten Heimatländer?

Die eigentliche Problemstellung, der die EU-Staaten nun gegenüber stehen, ist im Grunde sehr leicht zu beschreiben: Wie werden wir die illegalen Einwanderer, diese ungebetenen Gäste, wieder los?

Lage Lampedusas im Mittelmeer

EU-seits ist dies unproblematisch und relativ günstig zu lösen: Eine große Fähre, ein Fresspaket (wenn möglich mit einer Dose Blutwurst vom Schwein, um den Jungs auch zu zeigen, was wir von ihnen halten) und dann alle wieder flugs zurückverschifft! Ganz unbürokratisch, inkl. Asyl-Schnellablehnungsverfahren.

Möglicherweise wollen die nordafrikanischen Staaten ihre eigenen Bürger (!) gar nicht zurückhaben. Womöglich sind auch irgendwelche Leute dabei, die wieder von irgendjemandem „Folter“ zu erwarten haben (Was viel darüber aussagt, wie zivilisatorisch fortgeschritten diese Musel-Länder sind, und auch, wieviel jetzt diese „demokratischen Revolutionen“ tatsächlich gebracht haben).

Aber egal, das interessiert uns nicht, die Jungs WERDEN ihre Leute zurücknehmen, und sie WERDEN uns versichern, dass sie sie nicht misshandeln.

Warum sollten sie das tun? Nun, weil „wir“ (besser gesagt, unsere hochgeschätzten EU-Eliten) ihnen wieder mal milliardenschwere „Hilfen“ in Aussicht gestellt haben. Ausserdem will die demokratisch niemals für irgendwas gewählte EU-Hochkommissarin Baroness Ashton of Upholland demnächst ja Lehrgänge für „EU-Demokratie“ geben. Auf Letzteres werden die Araber scheißen, aber die Milliarden hätten sie schon gerne. Könnte man dafür nicht zumindest die Selbstverständlichkeit von ihnen verlangen, ihre eigenen Staatsbürger zurückzunehmen?

Solche Lösungen werden bei uns in den Medien überhaupt nicht diskutiert. Stattdessen spuckt die Presse Gift und Galle, ob der Tatsache, dass die EU-Grenzen überhaupt noch geschützt werden; Stattdessen – Sowas!

Das darf doch alles nicht wahr sein.

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  1. 15. Februar 2011 um 20:35

    „Haben nicht „die Guten“ bei den „friedlichen Revolutionen“ in Tunesien und Ägypten gewonnen?

    Aber ja doch, nachdem der „Gute“ Wael Ghonim, Google – Manager und Gründer des Finanzinstituts mushaber. info, die Sache angestoßen hat. Er will sich ja noch bei facebook – Gründer Mark Zuckerberg für dessen Hilfe bedanken. Liege ich vielleicht doch mit meiner Ansicht richtig, daß „der Westen“ bei diesen „Revolutionen“ mitbeteiligt war, um der drohenden Islamisierung der arabischen Welt zuvorzukommen?

    • 15. Februar 2011 um 21:26

      Die Giganten Google, Facebook, YouTube, Twitter, (keine dieser Multis existierte es vor 10 Jahren) sie alle sind ohne NSA-Beteiligung nicht denkbar. Keines dieser angeblich aus freiem Unternehmertum entstandenen Plattformen ist frei von massivster Zensur, Infiltration und Spionage im Sinne der Globalisten.

      Meiner Meinung nach musste man seitens des Westens innerhalb der islamischen Welt handeln. Die Muslimbruderschaft ist mMn ein Pendant zu westlichen Organisationen dieser Art, wie dem Club of Rome etc, die jedoch in dieser Form dort niemals auftreten könnten.

      Die Bedrohung durch radikalislamische Organisationen wurde gezielt verstärkt. Es wurde ein neuer Hitler, Stalin, ein neuer Erzfeind geschaffen. Der Sprengstoff-Moslem existiert nun in allen Köpfen.

      Mit den jetzigen Revolutionen wird die islamische Welt auf den Kopf gestellt und es wurde vielleicht gegen das Haus Saud gehandelt, das die Diktaturen mit stützte und sich eines großen Machtzuwachses erfreute.

      Mit den neuesten Ereignissen wurde der Westen (Windsor, Rockefeller) gestärkt und das Haus Saud geschwächt.

      Es ist damit zu rechnen, dass der radikale Islam wieder zurückgedrängt wird und zwar von jenen, die ihm bis heute Raum gaben.

      Er wird nurmehr dazu verwendet, Bürgerrechte einzuschränken und nationale Homogenität unmöglich zu machen (siehe Balkan).

  2. blacksun87
    15. Februar 2011 um 21:15

    Irgendwann müssn wir noch in diese Länder flüchten, weil die vorher alle zu uns kamen…

  3. 15. Februar 2011 um 22:40

    „Es ist damit zu rechnen, dass der radikale Islam wieder zurückgedrängt wird und zwar von jenen, die ihm bis heute Raum gaben.“

    s. Afghanistan

    • 16. Februar 2011 um 04:03

      Es ist ein immergleiches Spiel. Der Islam scheint jedoch ein zäher Gegner. Aber sie werden ihn schon zahnlos bekommen. Davon bin ich mittlerweile überzeugt. Auch mit Hilfe der neuen europäischen Rechten, die als Peitsche im Zirkus fungieren wird, ohne jedoch auch nur an EU-Agenda rütteln zu dürfen.

      Denn sollte es soweit kommen, werden wieder zur rechten Zeit ein paar geheimdienstlich bearbeitete Glatzköpfe Asylantenheime anzünden.

      So läuft das Spielchen. Und wir zahlens auch noch…

  4. REP KV PS-ZW
    15. Februar 2011 um 23:04

    Man fragt sich wirklich wofür, oder für wen die Revolution gut gewesen sein soll? Jetzt, wo der Diktator aus dem Land ist, flüchten die Revolutionäre. Ich frage mich zudem. Wenn es den Menschen dort so schlecht geht, woher nehmen die so plötzlich 1500 EUR um die Überfahrt nach Italien zu finanzieren? Ob ein Deutscher Hilfsarbeiter das Geld auch so schnell locker machen könnte ?

    • 16. Februar 2011 um 04:08

      Eigentlich flüchten ja Alte, Kranke und Schwache und keine sonnenbebrillten Beachboys, wie man auf manchen Fähren sah.

      Ich frage mich, wann endlich die Flüchtlingsboote mit den schwedischen Strandschönheiten auf Helgoland stranden. Da könnten wir 2-3 Millionen gut brauchen….

  5. blacksun87
    16. Februar 2011 um 00:36

    Tausende Häftlinge aus Gefängnissen in Nordafrika ausgebrochen: Sind sie jetzt auf dem Weg nach Deutschland?

    http://www.kompakt-nachrichten.de/?p=4033

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