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StUffz Guttenberg wird nie Kanzler

Da muss wohl die Angie 2013 nochmal ran, wahrscheinlich hatte sie das ja eh‘ vor, freiwillig nimmt von dem Pack ja keiner den Hut. Guttenberg hat seine Untergebenen verraten, um gut dazustehen, doch der Schuss ging gehörig nach hinten los. Jetzt steht er vor einem Scherbenhaufen. Wir erinnern uns, schon bei der Bombardierung des Taliban-Tanklasters in Afghanistan hatten Guttenberg und sein Vorgänger Jung rumgedruckst, ohne sich klar vor ihre Soldaten zu stellen. Guttenberg feuerte damals den Generalinspekteur und einen Staatssekretär, und zog seinen Kopf gerade noch mal aus der Schlinge. Schuld waren immer die Anderen!

Und während der Baron in Afghanistan mit der Drecksau Kerner Tränendrüsen-Shows aufzeichnet, seine Gattin als First Lady ebenfalls regelmäßig bei Jauch und Co. in Abendgarderobe glänzt (was ihr nicht wirklich vorzuwerfen ist, da weder Merkel noch Westerwelle mit einer Ehegattin aufwarten können), brennt in Afghanistan und vor Somalia die Luft. Hier sollte ein Star aufgebaut werden, aber nun ist er endgültig über seine Charakterlosigkeit gestolpert.

Die Besatzung der Gorch Fock wehrt sich nun mit einem Offenen Brief gegen die Verleumdungen der Presse und die Rückgratlosigkeit des Ministers. Die „Abservierung“ des Kommandanten Schatz sei der Besatzung „mehr als unverständlich“. Des weiteren wird klar gestellt, dass nach dem tödlichen Unfall einer Kadettin im November die Schiffsführung richtig reagiert habe. Auch wird mit einigen Missverständnissen aufgeräumt, es handle sich bei der Ausbildung auf der Gorch Fock um eine lustige Erlebnisreise für unfähige KadettInnen, die sich einen sicheren Bürojob beim Staat wünschen und die mit dem physisch und psychisch fordernden Lehrgang sowie dem notwendigerweise lauten Umgangston auf einem Segelschiff, ohne dreimal „Bitte“ und „Danke“ in jedem Satz, überfordert zu sein scheinen. Solche Leute „sollten sich überlegen, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben.“ Hier wird offenkundig auf die verweichlichten und unkameradschaftlichen KadettInnen angespielt, die sich jetzt für ein paar tausend Euro Honorar bei der BILD-Zeitung ausheulen.

Hier übrigens hat der Blogger-Kollege Kewil von „Fakten – Fiktionen“ alle seine lesenswerten Artikel zu der Affäre zusammengefasst.

Guttenberg hat fertig.

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  1. 29. Januar 2011 um 19:51

    Die Untersuchung auf der Gorch Fock fängt gerade erst an, aber die Mannschaft ist schon vorverurteilt worden. Wie ist es denn mit dem Rechtsstaat, gilt hier nicht die Unschuldsvermuten. Seit Freitag untersucht eine Kommission unter der Leitung von Marineamtschef Horst-Dieter Kolletschke Vorwürfe, auf der Gorch Fock seien Offiziersanwärter schikaniert und sexuell belästigt worden. Er berichtete nach einem ersten Eindruck von Bord, die Stammbesatzung sei kooperativ. Das hört sich doch positiv an.

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