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War die Besetzung Tschechiens 1938 gerechtfertigt?

Über diese spannende geschichtliche Frage sollte man sich einmal Gedanken machen, und es lässt sich sicherlich auch herzlich darüber streiten. Nachdem Hitler bis zu dieser Aktion nur deutsche Gebiete „heim ins Reich“ geholt hatte, woran sicherlich niemand etwas auszusetzen hat, packte ihn wohl 1939 der Übermut. Da ließ er dann nämlich auch das mehrheitlich von Tschechen bewohnte Gebiet, die „Rest-Tschechei“ Deutschland einverleiben.

Schauen wir uns als Diskussionsgrundlage einmal den diesbezüglichen Eintrag in der Enzyklopädie Metapedia an:

Aus Gründen der nationalen Sicherheit ließ Hitler am 15. März 1939 in der Resttschechei, dem deutschen Gebiet Böhmen und Mähren, Truppen einmarschieren und schuf das Reichsprotektorat Böhmen und Mähren, in dem die Tschechen sehr weitgehende Autonomierechte genossen ähnlich den Sorben und Kaschuben, die ja auch ihren Siedlungsraum auf deutschem Staatsgebiet haben. Die Folge war ein ungeahnter Wirtschaftsaufschwung des Gebietes, an dem die deutsche Firma Skodaebenso ihren Anteil hatte. Die Autonomie ging sogar so weit, daß kein Tscheche während des Zweiten Weltkrieges Militärdienst zu leisten brauchte. Die Polizei bleibt Tschechisch, die tschechische Krone bleibt Landeswährung. Auch die Landesgrenze bleibt bestehen und eine Ein- und Ausreise ist auch weiterhin für Deutsche nur mit einem Paß möglich.

Die Errichtung eines Protektorats ist nichts ungewöhnliches, war doch selbst ein ganzer Kontinent, Indien, zum damaligen Zeitpunkt ebenso ein Protektorat Englands. Während England etwa keinen legitimen Anspruch auf Indien besaß, gab es im Falle der Tschechei immerhin eine mögliche historische Rechtfertigung, da Böhmen lange Zeit Bestandteil des Alten Reiches war, Prag unter den Luxemburgern sogar dessen Hauptstadt.

Die Kontrolle über die Resttschechei war Hitler aus militärstrategischen Gründen wichtig, weil dieser lange Landstreifen bis in die Mitte des Deutschen Reiches hineinreichte. Das Gebiet von Böhmen und Mähren war zuvor unter Österreich-Ungarn Jahrhundertelang deutsches Staatsgebiet und es gab keinen Grund, diesen feindlichen englischen Brückenkopf direkt an Deutschlands Grenze weiterhin hinzunehmen und nicht deutscher Kontrolle zu unterstellen.

[…]

Hitlers Entscheidung war geographisch, historisch, politisch, militärisch und wirtschaftlich folgerichtig und logisch. Daß dies natürlich nicht im Interesse Englands, der USA und Frankreichs war, steht allerdings außer Frage. Demzufolge war damit auch endlich ein „Grund“ gefunden, um das wiedererstarkende Deutschland in einen neuerlichen Krieg gegen seine Feinde treiben zu müssen.

Zustimmende oder kritische Äußerungen sind ausdrücklich erwünscht.

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  1. Thoniz
    14. Januar 2011 um 16:20

    Ich habe eine Frage diesbezüglich, welche Rolle hat der damalige Staatschef der Tschechei gespielt?
    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hat dieser doch der Bildung eines Protektorats sogar zugestimmt oder?

    In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren wie die Tschechen zu dem Protektorat standen? Genug Autonomie schien ihnen ja gewährt worden zu sein.

  2. Universum
    14. Januar 2011 um 18:10

    „War die Besetzung Tschechiens 1938 gerechtfertigt?“

    Aufgrund der historischen und strategischen Gründe in jedem Fall gerechtfertigter als das englische „Protektorat“ Indien, würde ich sagen.

    • Federschlag
      15. Januar 2011 um 17:17

      Das würde ich auch so sehen, im Vergleich zumindest ist es deutlich gerechtfertigter als die Aktionen der Angelsachsen. Aber die haben den Krieg nunmal gewonnen …

  3. 14. Januar 2011 um 19:41

    Nun, ich persönlich denke, Hitler hat zu schnell zu viel mit aller Macht gewollt.

    Er hätte dem Reich Zeit geben müssen in Fieden zu wachsen. Er hätte die Juden als ethnisches Volk und Religionsgruppe nicht so bedrängen und entrechten dürfen.

    Mit den Tschechen hat er es ja auch nicht getan.

    Bei wikipedia findet sich folgendes „wahres“ Protokoll:

    —–In den Nürnberger Prozessen wurde erstmals das Protokoll einer Rede öffentlich, die Hitler wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkriegs vor seinen Generälen gehalten hatte:

    „Die Gegner haben nicht mit meiner großen Entschlußkraft gerechnet. Unsere Gegner sind kleine Würmchen. Ich sah sie in München. […] Nun ist Polen in der Lage, in der ich es haben wollte. […] Ich habe nur Angst, daß mir noch im letzten Moment irgendein Schweinehund einen Vermittlungsplan vorlegt.“[16]—–

    Hier sieht man, wie in den Prozessen später höchstwahrscheinlich rein fiktive Protokolle – oder hinzugedichtete Stellen – verwendet wurden um Hitlers Alleinschuld und seinen angeblichen Blutdurst mit „Beweisen“ zu untermauern.

    Dass „man“ soetwas seitens der Angloamerikaner tut, dürfte mittlerweile gemein hin bekannt sein. Ich nenne hier nur mal die Geschichte des Kuwaiter Mädchens, das unter Tränen der Weltölffentlichkeit von Irakern berichtete, sie hätten Babys aus Brutkästen gerissen und aus Fenstern geworfen.

    Zur Erforschung dieser Ereignisse, sollten daher nur Dokumente und Zitate hinzugezogen werden, deren Echtheit vor 1940 unstrittig war.

  4. Kommentator
    14. Januar 2011 um 23:36

    Die Metapedia ist momentan für einige Tage leider nicht erreichbar.
    warum das so ist, steht hier: http://www.nordisk.nu/showthread.php?t=48145
    Deshalb will ich mich mal hier zu Wort melden und einiges richtigstellen.
    Zum ersten hieß und heißt das Gebilde nicht Tschechien, sondern Tschechei. Der Ausdruck Tschechien ist eine Erfindung der Panslavisten.
    Zum zweiten war der Einmarsch in der Rest-Tschechei ein politischer Akt der Notwehr, da unsere ganz speziellen englischen Freunde ihrerseits vorhatten, das Gebiet zum Aufmarschgebiet gegen Deutschland zu machen. Der damalige tschechische Staatspräsident Hacha hatte Deutschland ausdrücklich um Schutz gebeten, um eine englische Invasion zu verhindern.
    Sicher kann man sich streiten, ob das nun alles wirklich so ganz freiwillig gewesen ist. Aber wie auch immer:
    Böhmen war zuvor fast tausend Jahre lang Teil des deutschen Reiches und erst 1918 wurde es Deutschland entrissen und ein Kunststaat auf dem Gebiet gegründet. Daß das nicht aus Menschenliebe geschah dürfte jedem, der nur halbwegs die historischen Zusammenhänge kennt, klar sein.
    Adolf Hitler hat den Einmarsch in seiner Rede vom 28. April 1939 ausführlich begründet. Ein Abdruck der vollständigen Rede findet sich hier:
    http://nsl-archiv.com/Buecher/Bis-1945/Der%20Fuehrer%20antwortet%20Roosevelt%20-%20Reichstagsrede%20vom%2028.%20April%201939%20(35%20Doppels.,%20Scan,%20Fraktur).pdf
    Es gab also 20 Jahre lang einen künstlich geschaffenen „Staat“, in dem 6 Millionen Tschechen mit 3,5 Millionen Deutschen zusammengepfercht wurden. Dazu kamen noch 2 Millionen Slowaken. England nannte das Ganze dann Tschecho-Slowakei!
    Was den Unsinn von den Würmchen oder Würstchen anbetrifft, die Hitler erwähnt haben soll, so ist eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt, daß diese Hitler-Rede vom Nürnberger Tribunal gefälscht worden ist. Offenbar gab es Mangel an tatsächlichen verbrecherischen Äußerungen. Wie das? Nun gut…
    Eine Erläuterung der Fälschung findet sich hier:
    http://www.deutschlandjournal.de/Deutschland_Journal_Sonderausg/Gerd_Schultze-Rhonhof_Der_weite_Weg_zum_deutsch-polnischen_Krieg.pdf
    Und hier gibt es sogar einen Vortrag, in dem auch auf die Fälschung eingegangen wird:
    http://westfalen-nord.net/hitler-zitat-in-schulbuchern-eine-falschung

    Ach ich sehe gerade: Die Lügen-Wikipedia schreibt: „Böhmen ist eines der historischen Länder Tschechiens.“
    Das ist natürlich absoluter Unsinn, da es Tschechien nie gab und auch nicht gibt. Richtig wäre: Böhmen ist ein Land des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Böhmen wurde nach der Vernichtung des ersten deutschen Reiches durch Napoleon der Habsburger Monarchie als Teil Deutschlands zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Böhmen von Österreich abgetrennt und unter Verwaltung der tschechischen Volksgruppe gestellt.
    Aber was sind schon historisch korrekte Fakten. In der Wikipedia nur eine Marginalie. Was haben wir gelernt? Die größte Lüge siegt.
    Noch kurz zur Frage, wie die Tschechen das alles fanden: Die fanden das mehrheitlich toll. Ging es ihnen doch wirtschaftlich hervorragend und politisch war der Zustand wiederhergestellt, der zuvor Jahrhundertelang herrschte. Nämlich daß die Tschechen als Volksgruppe respektiert und mit all ihren Rechten anerkannt waren. Dagegen mußten dann natürlich unsere englischen Freunde etwas unternehmen. Sie taten das, indem sie einen Mord inszenierten, um Unruhe zu stiften. Was auch gelang.

  5. Grafenwalder
    15. Januar 2011 um 00:30

    Ach, die Tschechen fanden das alles ganz toll. Danke für den Hinweis, lieber Nazi-Kommentator! So habe ich die Sache noch gar nicht gesehen. Nachdem also die Deutschen aus der Tschechoslowakei ausgepfercht waren, haben sich die Tschechen ganz alleine, hilflos und ausgegrenzt in ihrem eigenen Land gefühlt. Dann haben sie den Hitler angefleht, er möge sie doch besetzen. Die armen, unselbständigen slawischen Untermenschen wussten halt, dass es ihnen nur unter deutscher Herrschaft gut gehen konnte.

    Wenn die NPD mal wieder die an der Macht ist, bin ich dafür, dass, nachdem wir die Gebiete unter polnischer Verwaltung zurückerobert haben und die Ostmark wieder glücklich mit uns vereint ist, mal wieder in Tschechien anklopfen, ob sie sich denn wieder unter den edlen Schutz des Rrreichs begeben möchten. Die sind bestimmt vollauf begeistert!

    Du schießt wirklich den Vogel ab, ehrlich! Ihr lebt in einer Fantasiewelt und biegt euch alles so zurecht, dass es gerade passt.

    Zum Gedenken an unseren geliebten Führer widme ich euch hier eine schöne GruSSkarte.

    1488

    Sieg, ich heile mich selbst Kamerraden!

    • blacksun87
      15. Januar 2011 um 01:15

      Hyperventilierst du ?

      • Grafenwalder
        15. Januar 2011 um 02:37

        Wie meinen?

  6. blacksun87
    15. Januar 2011 um 01:18

    Wenn sich ein Bundesland abspaltet, in dem fast nurnoch Türken leben und wir dort einmarschieren wäre es gerechtfertigt?…

    • Grafenwalder
      15. Januar 2011 um 01:28

      Klar wäre das gerechtfertigt!

      Aber was hat das mit dem Thema zu tun.

      PS: Ich biete dir eine Stelle an: Du kannst mein Stellvertreter werden:
      Entweder Bunzelführer-ZZ oder Bunzelstellvertreter „höss-87“. Was sagst du zu dem Angebot?

  7. 15. Januar 2011 um 03:30

    Ach Grafenwalder, immer am kotzen über angebliche und tatsächliche Neo-Nazis und dann mit diesem alten Scheiß hier kommen…

    • Grafenwalder
      15. Januar 2011 um 04:36

      Ach Ralle, da du ja schon gezeigt hast, dass du des Lesens nicht mächtig bist, und gerade noch die Überschrift packst, kannst du natürlich auch nicht erkennen, wie dieser Artikel im Zusammenhang mit dem letzten Artikel einen Sinn ergibt. Tut mir Leid wenn ich die (bzw. „Euch“) ganzen Scheiß-Nazis nicht mehr ernst nehmen kann. Da werden andauernd die eigenen Verbrechen, vor allem das gesamte Wirken eures Gurus Hitler verharmlost, verherrlicht und gerechtfertigt, und dann wird sich z.B. darüber mockiert, dass der Staat Israel sich wehrt oder allgemein das eigene Versagen als Nazis allen anderen in die Schuhe geschoben, vordererst auch wieder den „jüdischen Strippenziehern“ usw. Nein, über sowas kann man sich nur noch lustig machen, ihr seid Witzfiguren und werdet es immer bleiben.

    • Grafenwalder
      15. Januar 2011 um 04:38

      Ralle, du wirst mein Erster Feldmarschall und OB der Ufo-Luftverteidigungskräfte (ULV) Herrmann Nasi Goreng. Ich unterstelle Dir 385 erstklassige, neue Reichsflugscheiben zur freien Verfügung. Mach was draus!

      • Kommentator
        15. Januar 2011 um 13:11

        @Grafenwalder:
        Du weißt offenbar viel zu wenig.
        Deshalb ist es auch nicht sinnvoll eine Diskussion über das Thema zu führen.
        Wenig zu wissen, ist nicht schlimm. Man kann sich ja selbst fortbilden.
        Schlimm ist nur, wenn man nichts wissen will!

      • Federschlag
        15. Januar 2011 um 17:24

        @Kommentator:

        Das sehe ich auch so. Ich bin ein gutes Beispiel: Vor wenigen Jahren hätte ich Menschen, die so ein Thema angeschnitten hätten, nur ausgelacht. Inzwischen habe ich mir aber genug Wissen angereichert um zu erkennen, daß viele Sachen weitaus komplexer sind als unsere Geschichtsschreibung das hinstellen will.

  8. 15. Januar 2011 um 11:14

    Auf deine Antworten Grafenwalder, erübrigt sich jeder Kommentar wie von selbst.

  9. Grafenwalder
    15. Januar 2011 um 13:51

    Kommentator :

    @Grafenwalder:
    Du weißt offenbar viel zu wenig.
    Deshalb ist es auch nicht sinnvoll eine Diskussion über das Thema zu führen.
    Wenig zu wissen, ist nicht schlimm. Man kann sich ja selbst fortbilden.
    Schlimm ist nur, wenn man nichts wissen will!

    Nee, ist schlecht, wenn man ein scheiß Nazi ist und sich alles immer so hinbiegt, wie man es haben möchte. Deswegen ist es in der Tat sinnlos mit euch Vollidioten zu diskutieren. Ihr Braunen mit eurem beschränkten Horizont seht nicht einmal die offensichtlichsten Widersprüche in eurer eigenen Scheiße.

    Die Besetzung Tschechiens soll Notwehr gewesen sein? Lachhaft! Wie soll England Tschechien überhaupt als „Aufmarschgebiet“ nutzen können, wenn wie du schreibst, doch sowohl das tschechische Volk, als auch seine Regierung, als auch Deutschland dagegen gewesen wären? Das ist doch ein Widerspruch in sich. Man kann einem benachbartes Land, das einen (angeblich) um Hilfe anfleht, auch anders „helfen“, als es zu schlucken und seine Bürger zu Menschen zweiter Klasse zu machen.

    • Kommentator
      15. Januar 2011 um 14:35

      Woher rührt denn Deine Aggressivität? Argumente konnte ich bislang jedenfalls in Deinen Postings nicht finden.

      • Grafenwalder
        15. Januar 2011 um 16:46

        Kommentator :
        Zum zweiten war der Einmarsch in der Rest-Tschechei ein politischer Akt der Notwehr, da unsere ganz speziellen englischen Freunde ihrerseits vorhatten, das Gebiet zum Aufmarschgebiet gegen Deutschland zu machen.

        Eine dreiste Lüge. Irgendwelche Quellen hierfür? Zudem die Möglichkeit einer logistischen Umsetzung höchst fragwürdig.

        Der damalige tschechische Staatspräsident Hacha hatte Deutschland ausdrücklich um Schutz gebeten, um eine englische Invasion zu verhindern.

        Fakt ist, dass Deutschland eine Invasion einfach durchführte, ohne Bedrohung durch das viel kleinere Tschechien, und am Vorabend Hacha einbestellt wurde, und ihm die Pistole auf die Brust gesetzt wurde.

        Sicher kann man sich streiten, ob das nun alles wirklich so ganz freiwillig gewesen ist. Aber wie auch immer:

        Wie auch immer, genau. Der Führer wird’s schon gut gemeint haben. Oh unser glorreiche Führer.

        Böhmen war zuvor fast tausend Jahre lang Teil des deutschen Reiches und erst 1918 wurde es Deutschland entrissen und ein Kunststaat auf dem Gebiet gegründet. Daß das nicht aus Menschenliebe geschah dürfte jedem, der nur halbwegs die historischen Zusammenhänge kennt, klar sein.

        Schon mal was von Selbstbestimmungsrecht der Völker gehört? Schonmal was von Nationalbewegung gehört? Mir leuchtet nicht ein, wieso nach dem Zusammenbruch des Habsburgerreichs es noch einen Grund gegeben hätte, Tschechien eine Unabhängigkeit als Nationalstaat zu verwehren. Die Sudetenfrage war ja bereits gelöst. Tschechen, Slowaken und die übrigen Minderheiten hätten ihr Zusammenleben dann für sich regeln können. Deutschland hätte lediglich darauf bestehen müssen, dass die Rechte der dort noch lebenden Deutschen gewahrt bleiben.

        Adolf Hitler hat den Einmarsch in seiner Rede vom 28. April 1939 ausführlich begründet. Ein Abdruck der vollständigen Rede findet sich hier:
        http://nsl-archiv.com/Buecher/Bis-1945/Der%20Fuehrer%20antwortet%20Roosevelt%20-%20Reichstagsrede%20vom%2028.%20April%201939%20(35%20Doppels.,%20Scan,%20Fraktur).pdf

        Also wenn Bush oder Roosevelt oder Stalin oder Churchill eine Rede halten, dann teilt ihr auch uneingeschränkt deren Meinung?

        Es gab also 20 Jahre lang einen künstlich geschaffenen „Staat“, in dem 6 Millionen Tschechen mit 3,5 Millionen Deutschen zusammengepfercht wurden. Dazu kamen noch 2 Millionen Slowaken. England nannte das Ganze dann Tschecho-Slowakei!

        Die Deutschen wurden doch schon größtenteils durch die Abspaltung der Sudetengebiete herausgelöst. Der Satz ist also in dem Zusammenhang irreführend. Die Deutschen waren mit ihren Gebieten größtenteils wieder bei Deutschland. Damit war die Sache eigentlich „erledigt“ und bedurfte keiner „Erledigung“ mehr in dem Sinne, dass Tschechien, das Land der Tschechen, nun vom Eroberer Hitler besetzt wurde.

        Noch kurz zur Frage, wie die Tschechen das alles fanden: Die fanden das mehrheitlich toll.

        Eine unglaublich dreist-freche Aussage allererster Güte! Da hört man aber ansonsten anderes! Nenne mir mal ein paar Quellen hierfür, am besten zeitgenössische, sowie von Historikern.

        Ging es ihnen doch wirtschaftlich hervorragend und politisch war der Zustand wiederhergestellt, der zuvor Jahrhundertelang herrschte. Nämlich daß die Tschechen als Volksgruppe respektiert und mit all ihren Rechten anerkannt waren.

        Aber Unabhängigkeit ist trotzdem noch ein ganz kleines bischen besser, oder? Grade ihr Nazis seid da doch immer besonders hinterher, indem ihr auch immer behauptet, Deutschland sei nicht souverän; aber anderen Völkern die Souveränität absprechen, das ist ja das ober-verlogene an euch!

        Dagegen mußten dann natürlich unsere englischen Freunde etwas unternehmen. Sie taten das, indem sie einen Mord inszenierten, um Unruhe zu stiften. Was auch gelang.

        Stimmt, Heydrich war sicherlich voll beliebt vorher. Tut aber eh nichts zur Sache, wie gut oder schlecht die deutschen Oberherren der Nazi-Partei ihre Willkür-Macht in Tschechien ausgeübt hatten.

  10. 15. Januar 2011 um 15:37

    Sehr enttäuschendes Auftreten deinerseits, Grafenwald.

    Man glaubt, einen weiteren „Rasmus“ vor sich zu haben. Oder bist du es am Ende selbst?

    Mit diesen Pöbeleien kommst du jedenfalls auf keinen Punkt.

    • Grafenwalder
      15. Januar 2011 um 17:10

      Normalo, habe ich dich bepöbelt? Nein, mir ist lediglich bei der dreist daherlügenden Nazi-Sau Kommentator der Kragen geplatzt, der hier aufkreuzt, und einfach mal behauptet, die Tschechen hätten sich gefreut (!), als sie vor vollendete Tatsachen gestellt wurden und plötzlich nur noch „respektierte Volksgruppe“ im eigenen Land waren, und ein paar Nazi-Schweine wie Heydrich und zuoberst natürlich the man himself, uns Adolf, der Menschenfreund, über sie herrschte.

      Sowas kann ich einfach nicht ernst nehmen, sorry. Falls du dich als Nazi übrigens selbst angesprochen fühlst, und dich damit als Ziel meiner Pauschal-Beleidigungen wie „Nazi-Säue“ siehst, kann ich dir auch nicht helfen. Kack-Nazis kann ich nun mal nicht leiden (siehe den Idiot Kommentator oben). Huch, falls es einer noch nicht geschnallt hat: Dies ist kein Nazi-Blog, Kamerrraden!

      Falls du dich selbst nicht als Nazi bezeichnen würdest, brauchst du dich auch nicht angesprochen fühlen. Und ja, ich kategorisiere strikt in Nazis und Nicht-Nazis, auch wenn die Kacknazis das natürlich nicht leiden können, und immer meinen, alle „Heimattreuen“ sollten doch zusammenhalten, und sie (die Nazis) akzeptieren. Scheiße, keiner kann Nazis leiden! Ich auch nicht! Hier übrigens für den Anfang mal ein möglicher kleiner Test zur Frage „Was ist ein Nazi“: >>LINK<<

      So und jetzt Ruhe! Kritik an meiner Person ist nicht erwünscht, auch keine Witze! Sonst werden Maßnahmen ergriffen. Am Liebsten würde ich euch dann ja aufknüpfen lassen, und zwar schön langsam mit der Strangulations-Methode am Fleischerhaken hochziehen (Ist ja gerechtfertigt, hat uns-Adolf, der Engel, ja auch mit Zersetzern machen lassen.) Leider kann ich euer aber schlecht habhaft werden, deswegen belassen wir es dabei, dass ich mich über euch lustig mache.

      Wie gesagt, Normalo: Diese Worte sind an Nazis gerichtet, du brauchst dich nicht angesprichen fühlen, wenn du kein stinkender Hitlerist bist.

  11. Federschlag
    15. Januar 2011 um 17:21

    @Grafenwalder:

    Auch wenn es dein Weltbild zerstören könnte, aber:

    Den Tschechen ging es – verglichen mit den Polen – unter deutscher Herrschaft gar nicht mal so schlecht. Polen war besetzt, die (Rest-)Tschechei hingegen ein Protektorat. Das ist ein Unterschied. Da gab es etwa Sonderregelungen für Tschechen, die im Reich arbeiten wollten. Amüsanterweise waren die Regelungen so dermaßen „brutal und menschenverachtend“, daß (wenn auch unbeabsichtigt) tschechische Familien gefördert werden konnten …

    Natürlich ist es klar, daß die Tschechen das heute nicht zugeben wollen, solange die BRD mächtig Kohle hat und gerne einen Teil davon in den Osten fließen läßt.

    • Grafenwalder
      15. Januar 2011 um 18:11

      Wenn die Tschechen es nicht zugeben, woher willst du es dann wissen, frage ich mich?

      Auch wenn es ihnen nicht so schlecht ging, wie anderen zum Teil bemitleidenswerten Ländern: Ein unprovozierter Angriff kann nicht mit einer „halbwegs guten Behandlung“ gerechtfertigt werden.

      Schließlich: Ich möchte diesen Fall nochmal mit der Besetzung „Palästinas“ durch Israel vergleichen: Dort werden die Palis auch gut behandelt, z.T. sogar gehätschelt, also ist das dann auch in Ordnung, oder wie? Die, die das Glück haben, direkt in dem unbestritten (außer von den Moslem-Staaten und den Rest-Nazis) israelischen Gebiet zu wohnen, geht es sogar richtig gut, besser als in den meisten arabischen Ländern. Denn sie leben in der einzigen Demokratie des nahen Ostens und damit auch in einem reichen Land. Mit Rechten und Privilegien. Ein wunderbarer Zustand, so schön hatten es nicht einmal die Tschechen unter Adolf.

      • Kommentator
        15. Januar 2011 um 19:08

        Offenbar gehts Dir gar nicht gut, Grafenwalder. Und weil ich aus Erfahrung weiß, daß derlei Diskussionen nicht fruchten und ich im Gegensatz zu Dir nicht unhöflich wirken möchte, lasse ich das hier mal lieber. Was Deine Fragen und Entgegnungen anbelangt, so gibt es genug Möglichkeiten, sich im Netz kundig zu machen über entsprechende Literatur. Wenn ich auf Deine Ausführungen hier zeitraubend und aufwendig eingehen würde, dann wäre das für Dich von vornherein sowieso alles Unsinn. Also ich spare mir die Zeit und Dir die Aufregung.

  12. Grafenwalder
    15. Januar 2011 um 19:43

    Kommentator :

    Offenbar gehts Dir gar nicht gut, Grafenwalder. Und weil ich aus Erfahrung weiß, daß derlei Diskussionen nicht fruchten und ich im Gegensatz zu Dir nicht unhöflich wirken möchte, lasse ich das hier mal lieber. Was Deine Fragen und Entgegnungen anbelangt, so gibt es genug Möglichkeiten, sich im Netz kundig zu machen über entsprechende Literatur. Wenn ich auf Deine Ausführungen hier zeitraubend und aufwendig eingehen würde, dann wäre das für Dich von vornherein sowieso alles Unsinn. Also ich spare mir die Zeit und Dir die Aufregung.

    Hahaha, war klar dass da nix mehr kommt. Erst wird die Scheisse von Metapedia hier reingepastet, dann kluggeschissen mit angeblichen „Geschichtskenntnissen“ von wegen HRR, dann natürlich noch an der Namensfrage „Tschechien/Tschechei“ aufgegeilt (immer gaaanz wichtig bei Nazis), ansonsten: Ablenkung, Abgeschweife, Rumgelabere, Vorwürfe, und dann Abmeldung.

    Nein! Mich würden mal ganz konkret die drei Fragen hier interessieren, sowie meine Erwiderungen oben. Ernsthaft, kommt hierher, behauptet so einen SCHWACHSINN, wie dass die Eroberung Tschechiens NOTWEHR gewesen sei, und die Tschechen es TOLL fanden, unter Nazi-Herrschaft zu stehen, und erwartet keine Widerrede. Der Grafenwalder ist noch nicht „gebildet“ genug in solchen Dingen. Hat noch nicht revisionistische Zurechtbiegungen gewälzt, wo alles so hingebogen wird, dass Hitler ein Engel war und die anderen die Teufel. Hammerhart, ihr Jungs! Kein Wunder, dass die Welt über euch lacht!

    • 15. Januar 2011 um 20:44

      Ich habe dir meine Meinung zum Einmarsch geschrieben. Du hast besher nichts erwidert.

      Ich habe dir weiterhin meine Meinung zur offiziellen „Wahrheit“ gegeben, du hast sie gelöscht.

      Du bist leider an einer Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen und Standpunkten augenscheinlich nicht interessiert.

      Anstatt auf die Gedanken der Mitdiskutanten einzugehen, wirst du ausfallend.

      Da darfst du dich nicht wundern, wenn man das Blog verlässt.

  13. süsskartoffel
    15. Januar 2011 um 20:32

    Hilter war ein neurotischer und primitiver Idiot, der dem Deutschen Volk sehr großen Schaden zugefügt hat, woran wir bis heute leiden….

    • blacksun87
      15. Januar 2011 um 23:07

      Und was war vor Hitler?

    • blacksun87
      15. Januar 2011 um 23:26

      Und was war vor ihm???

    • Kommentator
      16. Januar 2011 um 00:36

      „Hilter war ein neurotischer und primitiver Idiot“ Du meinst sicher Hitler. (Vertipper, denke ich…) Was weißt Du über diesen primitiven und neurotischen Idioten? Das, was Dir die Siegermächte gegen Deutschland mit ihrer Umerziehung beigebracht haben oder tatsächlich mehr? Ich bin nämlich nach längerer Beschäftigung mit ihm, seinen Reden und der deutschen Vorgeschichte, die zu seiner Machtübernahme geführt hat, zur völlig gegenteiligen Ansicht gelangt. Merkwürdig… Wo wir beide doch die selben Quellen gelesen haben.

  14. blacksun87
    15. Januar 2011 um 20:43

    Naja ich weis nicht warum sich immer alle so aufregen … es war eine andere Zeit, damals waren noch überall Kolonien! Warum sollte man also nicht einen Staat auflösen den es so nie davor gab? Die Siegermächte haben einfach so aufgeteilt wie es ihnen grad gepasst hat… auch nach dem zweiten Weltkrieg sonst wären alle deutschen Gebiete noch bei einem Staat in dem nur Deutsche leben.

    Indien – Pakistan ist auch so eine Sache und in Afrika braucht man auch net groß nachschaun bei diesen gerade gezogenen Grenzen!

    Warum also sollten wir nicht alle Deutschen in einem Staat zusammen haben dürfen und unsere alten Gebiete ? Dort können dann ja auch Gebietsweise Minderheiten leben wenn sie nichts dagegegen haben. Aber war es denn so das die Tschechen sich ihren Staat erkämpft haben oder eher die weitsicht der Siegermächte?

    Teile und herrsche!

    Wie war das Verhältnis vor und wärend dem Krieg?
    Seit wann gibt es dort Tschechen, woher kommen sie?

    • Kommentator
      15. Januar 2011 um 21:35

      @blacksun87:
      Zu Deinen Fragen:
      Es war nun aber damals nicht so wie heutzutage, daß sich dort Millionen getummelt haben, sondern das Land wurde vorrangig von Deutschen erschlossen und urbar gemacht.
      Darüberhinaus gab es natürlich auch noch andere Volksgruppen, die dort seßhaft wurden. Zu denen gehörten eben auch Tschechen. Tschechen haben gemeinsam mit Deutschen in Böhmen schon Jahrhundertelang gelebt. Cechy bedeutet schlicht und einfach „Böhme“. Auch einige Polanen waren eine Zeit lang in Böhmen ansässig, ebenso wie Slowaken und zum Teil sogar Ungarn.
      Es gab seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine Ideologie, die zersplitterten Völker des Ostens unter einer gemeinsamen Idee zu vereinen. Diese Idee hieß Panslawismus, in der behauptet wird, daß es ein slawisches Volk gab und gibt. Im Zuge der antideutschen Politik ab 1900 wurde diese Idee zu einem Instrument gegen Deutschland. Den Tschechen in Böhmen kam dabei eine besondere Rolle zu. Sie waren einerseits in der Lage, das Habsburger Reich zu destabilisieren, andererseits auf Grund der exponierten geographischen Lage Böhmens in der Lage, einen Keil zwischen Deutsch-Österreich, Schlesien und das Deutsche Reich zu treiben. Letztlich ging der große erhoffte Knall jedoch nicht von Böhmen aus, sondern von Serbien mit dem Attentat von Sarajewo.
      Der Panslawismus in Böhmen wurde gezielt geschürt und gefördert, so daß immer mehr Deutsche aus Böhmen abwanderten. Die deutsche Mehrheit wurde um 1900 in Böhmen deshalb zur Minderheit. Mehrheiten hielten sich nur im Sudetenland und Böhmerwald. Diese Gebiete waren am ältesten, da sie als erstes deutsch besiedelt wurden. Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung führte nach dem Ersten Weltkrieg zur „Begründung“ der Panslawisten in Böhmen, daß es ja nun deshalb einen tschechischen Staat gäbe. Diese Idee wurde von unseren Gegnern dankbar aufgegriffen. Ebenso, wie auch Oberschlesien erfolgreich von Deutschland abgetrennt werden konnte, wo die Polen ähnliche angebliche „Ansprüche“ formulierten.
      Nach dem Ersten Weltkrieg kam es seitens der Tschechen (wobei hiermit die Ideologie des Panslawismus gemeint ist und nicht das Volk) zu schweren Übergriffen gegen die Nicht-Tschechen in diesem „Staat“. Vor allem Slowaken wurden drangsaliert. Deshalb hatten die nach 1990 auch nichts eiligeres zu tun, als den Tschechen den Rücken zuzukehren. Auch die Deutschen waren Mißhandlungen, Diskriminierungen und Verfolgungen ausgesetzt. Aber im Gegensatz zu den Slowaken kennen wir unsere eigene Geschichte nicht mehr.
      Es hat sich nach 1919 schnell gezeigt, daß Böhmen mit den Tschechen trotz der Enteignungen des deutschen Besitzes wirtschaftlich nicht lebensfähig war. Und übrigens bis heute auch nicht ist. Das geht nur über eine weitere Ausplünderung Deutschlands diesmal durch die EU. Das führte damals aber, da es noch keine EU gab, zu einer immer stärkeren Abhängigkeit von England und Frankreich als einzige Garanten dieses Kunststaates. Hacha hatte die Ausweglosigkeit dieser Lage erkannt und mit dem Deutschen Reich eine Vereinbarung getroffen. Ihm war klar, daß Böhmen (also die Rest-Tschechei) über kurz oder lang sowieso zwischen die Mühlen geraten würde. Er versuchte, die beste Lösung zu finden. Mehr kann ich hier aus Zeitgründen nicht schreiben. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Buch von Gerd Schultze-Rhonhof: „Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939: Errichtung und Zusammenbruch eines Vielvölkerstaates als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg“.

      Auch die geographischen Grenzen Afrikas und Arabiens wurden übrigens, wie Du richtig schreibst, vorrangig von England aus Eigeninteresse gezogen. Kuweit ist so ein gutes Beispiel. Die gesamten Grenzen wurden zum Teil mit dem Lineal an einem englischen Kartentisch gezogen. Und das sicher nicht aus Menschenliebe. Es geht in der Politik nie darum, für die Völker die beste Lösung zu finden. Es geht leider immer nur um eines: Die Stärke der eigenen Macht! Deshalb war Deutschland mit seinem rasanten wirtschaftlichen Aufstieg ab 1900 auch das Haßobjekt Nr. 1 für andere Staaten wie England oder Frankreich, die ihre bis dahin herrschende wirtschaftliche Vormachtstellung bedroht sahen.

  15. Grafenwalder
    15. Januar 2011 um 22:12

    Normalo :

    Ich habe dir meine Meinung zum Einmarsch geschrieben. Du hast besher nichts erwidert.

    Worauf beziehst du dich hier? Ich würde gerne erwidern. An euren allgemeinen „Wahrheiten“ bin ich in der Tat nicht interessiert. Es geht hier um einen eingegrenzten Fall, in meinen Augen der erste schmutzige Fleck auf der bis zu diesem Zeitpunkt außenpolitisch noch relativ weißen Weste Hitlers. Wer einen ungerechtfertigten und unprovozierten Angriff mit anschließender Besetzung, wie diese hier, gut heisst, muss schon sehr gute Gründe vorbringen, um nicht in Verdacht zu geraten, sämtliches Handeln Hitlers unkritisch gutzuheissen.

    • blacksun87
      16. Januar 2011 um 02:18

      Mir ist nichts von kämpfen dort bekannt?

  16. BW
    16. Januar 2011 um 00:52

    @Grafenwalder
    Da hab ich dich wohl auf ne Idee gebracht?
    Gut,zum Thema:Ich als Nazi(in deinen Augen) sag mal das die Besetzung der Rest-Tschechei vielleicht außenpolitisch ein Fehler war,da er zu einem englisch-polnischen Bündnis führte,dessen Ausgang ja bekannt sein dürfte.

    Ich persönlich finde aber das es früher oder später ohnehin zu einer Konfrontation mit England und Frankreich gekommen währe,auch wenn Hitler die Tschechei nicht angetastet hätte.
    Viele gute Denkanstöße findest du u.a. hier: http://www.vorkriegsgeschichte.de/component/option,com_frontpage/Itemid,1/
    Der Einmarsch diente den Allierten nur als „Beweis“ für angebliche Weltherrschaftdpläne(mann bedenke das dieser Vorwurf von Ländern kahm welche einen Großteil der Welt erobert hatten und zu diesen Zeitpunkt auch noch kontrollierten)!

  17. blacksun87
    16. Januar 2011 um 03:00
  18. fightback
    16. Januar 2011 um 03:14

    DAS HEIMATLIED

    Vom Feld klingt ernste Weise;
    weiß nicht, wie mir geschieht …
    »Komm her, du Tschechenmädchen,
    sing mir ein Heimatlied.« –

    Das Mädchen läßt die Sichel,
    ist hier mit Husch und Hui, –
    setzt nieder sich am Feldrain
    und singt: »Kde domov můj« …

    Jetzt schweigt sie still. Voll Tränen
    das Aug mir zugewandt, –
    nimmt meine Kupferkreuzer
    und küßt mir stumm die Hand.

    Rainer Maria Rilke

    • Kommentator
      16. Januar 2011 um 19:15

      Übrigens noch was zu Rilke:
      Rilke ist ein Deutscher aus Prag. Prag ist keineswegs eine tschechische Stadt und schon gar nicht die Hauptstadt „Tschechiens“, wie uns die Wikipedia mitteilt, sondern die Stadt wurde von Deutschen gegründet und aufgebaut. Sämtliche historischen Bauwerke dieser Stadt gehen auf Deutsche zurück. Deshalb fühlt man sich in Böhmen auch so merkwürdig heimisch. Es ist nichts Fremdes dort. Kein Wunder, war Böhmen doch vor 100 Jahren noch ebenso Deutsch wie heutzutage Hessen oder Bayern. Das wird sich natürlich ändern, wenn die Umvolkungspolitik in der BRD so weiter geht. Es gibt in Böhmen nur eine einzige Stadt, die von Tschechen gegründet wurde: Tabor. Tabor heißt auf Tschechisch „Lager“. Dieses Lager wurde von Hussiten angelegt und hat sich später zu einem Ort entwickelt. Das ist dann der tschechische „Beitrag“ zur kulturellen Entwicklung Böhmens gewesen.

  19. Thoniz
    16. Januar 2011 um 15:17

    Da mir bis jetzt keiner meine Frage beantworten konnte, habe ich selbst nochmal nachgeschlagen.

    „Schon 1918 forderten die Slowaken, die Sudetendeutschen und die Karpatho-Ukrainer ihre Selbstständigkeit. Polen forderte das Olsa-Gebiet, weitere Gebietsforderungen erhob Ungarn.
    Als die Tschechen, nachdem die Sudetendeutschen aus dem tschechoslowakischen Staatsverband ausgeschieden waren, damit fortfuhren, ihre anderen Minderheiten zu unterdrücken, erklärte 1939 der slowakische Landtag auf Grund des „Pittsburger Vertrag“ seine Selbstständigkeit und trat aus dem tschechischen Staatsverband aus. Damit fiel der tschechoslowakische Staat auseinander, die anderen Minderheiten lösten sich ebenfalls ab. Der Staatschef der Slowakei, Dr. Tiso, stellte sich unter den Schutz des deutschen Reiches. Inzwischen erklärte der britische Premierminister Chamberlain, dass damit die Tschechoslowakei zu exestieren aufgehhört habe.

    !Nun reiste auch der tschechische Präsident Hacha nach Berlin zu Hitler und erklärte, dass das Schicksal der Tschechen nunmehr in den Händen des Führers läge und dass er glaube, ihr Schicksal sei in diesen Händen gut aufgehoben.!

    Am 15. März 1939 in der Frühe rückten deutsche Truppen in die alten deutschen Reichslande Böhmen und Mähren ein.“ Ausschnitt aus dem Buch „Die falsche Rolle mit Deutschland“ von Josef A. Kofler.

    Wir sehen, der tschechische Staatschef Hacha bat Hitler darum das Protektorat ins Leben zu rufen. Beim Einmarsch der Wehrmacht fiel kein einziger Schuss. Wenn man sich die Tschechei ohne die Sudetendeutschen, ohne Slowaken, ohne Polen, ohne Karpatho-Ukrainer und ohne Magyaren anschaut, dann wird einem auch klar, warum es lukrativer für diesen kleinen Staat war sich in die Rolle eines deutschen Protektorats zu begeben. Schließlich war der Lebenstandard zu dieser Zeit und während des Weltkrieges besser als in Deutschland selbst, Böhmen und Mähren waren schon davor über 1000 Jahren im deutschen Reich und deren Kultur- und Volksgut wurde ja auch nicht angetastet.

    Ich sehe die Bildung des Protektorats Böhmen und Mähren deshalb auch als gerechtfertigt an.
    Mag es auch Gegner Deutschlands in der Tschechei gegeben haben, so scheint es so zu sein, dass zumindest der Staatschef der Tschechei davon überzeugt war, dass dies das beste für sein eigenes Volk gewesen sein muss. Ich denke im Anbetracht dessen, dass es auch einen erheblichen Teil der Tschechen gegeben haben muss, der diese Sicht mit ihrem Präsident geteilt haben muss.

    • Kommentator
      16. Januar 2011 um 19:08

      Irritierend ist immer für mich, daß der umerzogene BRD-Bewohner es völlig in Ordnung findet, daß 3,5 Millionen Deutsche unter das Protektorat von 6 Millionen Tschechen gestellt wurden. Daß es aber völlig unmöglich ist, wenn 6 Millionen Tschechen unter das Protektorat von 80 Millionen Deutschen gestellt werden. Zumal dieser Zustand tausend Jahre lang zuvor geherrscht hatte. Hier gibt es übrigens eine Leseprobe des Büchleins von Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“ im PDF-Format:
      http://www.deutsche-zeitreise.de/Leseprobe.pdf
      Und hier kann man sich das Werk als gepackte JPGs herunterladen:
      http://www.filefront.com/17241971/Josef-Kofler—Die-falsche-Rolle-mit-Deutschland-Revisionismus.7z/

      Beides ist schlecht! Kein Volk sollte nach Möglichkeit der Knute eines anderen ausgeliefert sein. Nimm doch endlich mal zur Kenntnis, dass mit der Abtretung des Sudetenlandes die 3,5 Mio. Deutschen nicht mehr Teil der Tschechoslowakei waren. Jede Nation hatte zu diesem Zeitpunkt einen Nationalstaat (Deutsche und Tschechen), damit war die Sache erledigt.

      Ich habe dich Kacknazi schonmal darauf hingewiesen, aber da du immer wieder mit deinen 3,5 Mio. Deutschen kommst, bist du entweder schwer von Begriff oder bösartig. Deshalb, und weil niemand deine Scheiss-Werbung interessiert, hast du jetzt Sendepause. Ciao!

  20. Grafenwalder
    16. Januar 2011 um 18:43

    Federschlag :

    @Kommentator:

    Das sehe ich auch so. Ich bin ein gutes Beispiel: Vor wenigen Jahren hätte ich Menschen, die so ein Thema angeschnitten hätten, nur ausgelacht. Inzwischen habe ich mir aber genug Wissen angereichert um zu erkennen, daß viele Sachen weitaus komplexer sind als unsere Geschichtsschreibung das hinstellen will.

    Daraus folgt doch, dass Du heute einer von denen bist, die von den Meisten einfach nur ausgelacht werden.

  21. Grafenwalder
    16. Januar 2011 um 19:16

    BW :

    @Grafenwalder
    Da hab ich dich wohl auf ne Idee gebracht?

    Nicht wirklich. Diese Diskussion war von Anfang an als Zweiteiler geplant, um die Doppelmoral von Euch Nazis zu entlarven. Kurioserweise wurde noch von keinem Leser bemerkt, dass die Texte der beiden Artikel fast identisch sind. Ich habe nämlich zum Erstellen des Israel-Artikels einfach die Textbausteine aus dem „Böhmen & Mähren“-Eintrag von Metapedia hier reinkopiert und angepasst. Du hast dann in der Tat als Erster den Fall Rest-Tschechei bei der Israel-Diskussion ins Spiel gebracht, ich vermute eher unbewusst, womöglich pawlowsch ausgelöst durch den von mir verwendeten Begriff „Protektorat“. Witzigerweise hast du dann selbst bisher am Deutlichsten eure ebenso einseitige Sichtweise auf die Dinge benannt: Du kritisierst, dass die Besetzung der Tschechei als „toll böse“ gilt, gleichzeitig fällt euch Nazis nicht euer eigenes Brett vorm Kopf auf, wenn ihr die Besetzungs „Palästinas“ als „toll böse“ kritisiert.

    Gut,zum Thema:Ich als Nazi(in deinen Augen) sag mal das die Besetzung der Rest-Tschechei vielleicht außenpolitisch ein Fehler war,da er zu einem englisch-polnischen Bündnis führte,dessen Ausgang ja bekannt sein dürfte.

    Ich persönlich finde aber das es früher oder später ohnehin zu einer Konfrontation mit England und Frankreich gekommen währe,auch wenn Hitler die Tschechei nicht angetastet hätte.
    Viele gute Denkanstöße findest du u.a. hier: http://www.vorkriegsgeschichte.de/component/option,com_frontpage/Itemid,1/

    Gute Seite, auch wenn sie keine neuen Argumente in die Diskussion hier einführt. Schultze-Rhonhoff enthält sich klugerweise einer eindeutigen Bewertung, hätte mich auch gewundert, da wie gesagt nur die strammsten Hitler-Apologeten diesen Akt gutheissen. Was mich doch etwas enttäuscht an ihm, ist, dass er in dem kurzen Abriss nicht auf die dort aufgeführten Widersprüchlichkeiten hinweist, bzw. diese deutlicher benennt. So plante Hitler schon 1937 eine Eroberung, ließ die gewaltsame Annektion für den 15. März ’39 vorbereiten, und dann kommt in der Nacht vom 14. auf den 15. März gerade passend der tschechische Präsident Hacha zu Hitler und bittet diesen um Schutz. Z u – g e i l! fällt mir da nur noch ein. 😀

    Halten wir fest: Begründung, Durchführung und Folgen der Besetzung sind auch nach Lesart von vorkriegsgeschichte.de von zweifelhafter Natur. Ich frage mich, warum der Link hier von den Hitler-Verteidigern aufgeführt wird.

    Der Einmarsch diente den Allierten nur als „Beweis“ für angebliche Weltherrschaftdpläne(mann bedenke das dieser Vorwurf von Ländern kahm welche einen Großteil der Welt erobert hatten und zu diesen Zeitpunkt auch noch kontrollierten)!

    Na zumindest ist er ja Beweis für den Plan Hitlers zur Eroberung ganz Osteuropas bis zur sowjetischen Grenze.

    • 16. Januar 2011 um 21:23

      Ich frage mich, was du mit der Diskussion um ein „Gutheissen“ dieses Einmarsches erreichen willst.

      Welche Frage stellst du:

      War der Einmarsch moralisch gerechtfertigt?
      War der Einmarsch strategisch gerechtfertigt?
      War der Einmarsch gut?
      War der Einmarsch böse?

      Darauf gibt es keine Antwort. Man kann nur Relative abwiegen.

      Du „entlarvst“ auch niemanden, der das eine oder andere gutheisst.

      Es gab sogar mal eine israelische Studie, in der Schüler die Frage beantworten sollten, ob die kriegerischen Handlungen der Juden bzw ihrer Gegner im alten Testament moralisch zu rechtfertigen waren.
      Das Ergebnis der Studie war, dass die Kriegshandlungen der eigenen Volksgruppe/Religionsgemeinschaft deutlich milder beurteilt und eher als gerechtfertigt angesehen wurde.

      Wie gesagt, eine israelische Studie. Quelle müsste ich erst ausgraben, wenns dich interessiert.

      Und letztendlich ist das Ergebnis dieser Studie auch die Antwort auf deine Fragen.

      Eine objektive moralische Bewertung ist nicht möglich. Eine strategische sehrwohl.

      Hitler hat den Krieg verloren, daher waren seine außenpolitischen Entscheidungen im Hinblick auf die Errichtung eines nationalsozialistischen „Großdeutschland“ falsch.

      Im Gegensatz dazu haben israelische Nationalisten vieles richtig gemacht.

      Nur mit der MORAL kann man das eben alles nicht messen.

  22. mm...
    17. Januar 2011 um 17:03

    Normalo :
    Nun, ich persönlich denke, Hitler hat zu schnell zu viel mit aller Macht gewollt.
    Er hätte dem Reich Zeit geben müssen in Fieden zu wachsen. Er hätte die Juden als ethnisches Volk und Religionsgruppe nicht so bedrängen und entrechten dürfen.

    Was ist denn das für eine pflaumweiche Wischi-Waschi-Aussage? Mit anderen Worten: „Ein bisschen weniger Holocaust und mit dem Krieg noch ein paar Jahre gewartet, dann hätte es was werden können, mit dem Nationalsozialismus“? Das Ziel war ok, nur mit der Umsetzung hat’s gehapert?
    Dass Ihr’s nicht rafft, das 3. Reich mit 1-Parteien-Diktur, Führerprinzip, Entrechtung, Mord- und Totschlag und allem, was dazu gehört, war von Anfang an der größte Drecksstaat, den es jemals gab auf deutschem Boden! Da war absolut nichts schön! Diese Scheiße gehört ein für alle Mal auf den Müllhaufen der Geschichte!
    Jetzt ist mir übel…

    • 17. Januar 2011 um 19:00

      Hab ich das irgendwo behauptet? Nein. Aber um mit dir frei darüber zu diskutieren, musst du die Ebene der Emotion und der Moral und der eingetrichterten Wahrheiten verlassen.

      Sonst sind die Ereignisse deine Herren und nicht umgekehrt. Du musst hinter den Vorhang schauen, auf dem das Geschichtskino läuft. Du hälst ja den Film für die Wahrheit.

      • mm...
        17. Januar 2011 um 19:25

        Ich habe lediglich versucht, deine Aussagen konkret auf den Punkt zu bringen.
        Was die Wahrheiten angeht, aus welchen Quellen speist du die deine? Was macht dich so sicher, dass diese seriös und zuverlässig sind? Was ist dein „Geschichtskino“?
        „Hitler hat den Krieg verloren, daher waren seine außenpolitischen Entscheidungen im Hinblick auf die Errichtung eines nationalsozialistischen „Großdeutschland“ falsch.“
        Hätte er den Krieg gewonnen, wäre scheinbar alles richtig gewesen, Moral spielt ja keine Rolle!

        • Muslima
          24. Februar 2015 um 01:33

          Hätte er gewonnen, wer alles richtig gewesen. Der Sieger schreibt die Geschichte 😉

  23. Thoniz
    17. Januar 2011 um 19:44

    Sehe ich diesmal genauso wie Normalo. Sicher ist der NS eine dumme linke Ideologie und dennoch ist nicht alles schlecht gewesen, nicht alles „Autobahn“ gewesen.

  24. BW
    17. Januar 2011 um 22:03

    @Grafenwalder
    „Ich habe nämlich zum Erstellen des Israel-Artikels einfach die Textbausteine aus dem „Böhmen & Mähren“-Eintrag von Metapedia hier reinkopiert und angepasst. Du hast dann in der Tat als Erster den Fall Rest-Tschechei bei der Israel-Diskussion ins Spiel gebracht, ich vermute eher unbewusst, womöglich pawlowsch ausgelöst durch den von mir verwendeten Begriff „Protektorat“. Witzigerweise hast du dann selbst bisher am Deutlichsten eure ebenso einseitige Sichtweise auf die Dinge benannt: Du kritisierst, dass die Besetzung der Tschechei als „toll böse“ gilt, gleichzeitig fällt euch Nazis nicht euer eigenes Brett vorm Kopf auf, wenn ihr die Besetzungs „Palästinas“ als „toll böse“ kritisiert.“

    Das die Bemerkung Indien war ja auch ein Protektorat usw. aus Metapedia stammt war mir schon aufgefallen,im übrigen hab ich glaub ich zumindest nicht an einer einzigen Stelle die Besetzung Palästinas durch Israel einseitig kritisiert!

    „Na zumindest ist er ja Beweis für den Plan Hitlers zur Eroberung ganz Osteuropas bis zur sowjetischen Grenze.“

    Also jetzt komm mir bloß nicht mit der „Der böse Adolf hat die armen,friedlichen und harmlosen Polen einfach so überfallen“ Geschichte!

  25. obikarle
    9. August 2014 um 15:12

    Das Leuchten in deinen Augen kommt von der Sonne die durch deine Hohle Birne scheint Du Scheiss Nazi . Und noch was zur Geschichte. Böhmen gehörte nie zu Deutschland !. Böhmen war seit dem 5 Jahrhundert von Slaven bewohnt. Im Jahre 900 durften die ersten Siedler aus deutschsprachigem Raum Dank Tschechischer Herrscher ins Land einreisen und dort sesshaft werden .Inen wurden Stattrechte verliehen und sie durften ihre Sprache sprechen. Das alles weil die Tschechen ihnen diese Privilegien zugestanden haben .Und als später die scheiss Habsburger das Land regierten wurden die dummen Deutschen überheblich und meinten sie währen die Herrenrasse. Und wo das über die Jahrhunderte endete kannst du ja in den Geschichtsbüchern nachlesen insofern sie nicht von Sudetendeutschen Nazis gefälscht worden sind. Böhmen ist war und bleibt Tschechisch und wenn ihr Scheiss Nazis das nicht kapieren wollt dann kommt nur.#
    Die Söhne der Hussiten werden Euch den Arsch aufreisen !!!!

    • Muslima
      24. Februar 2015 um 01:40

      Und wir moslems werden euch ganzen scheis europäer den arsch aufreissen! Böhmen war deutsch, ist tschechisch und wird bald muslimisch! Allah wakbah

    • Muslima
      24. Februar 2015 um 01:50

      Aber insgeheim bin ich auch ein nazi, wenn auch ein muslimischer… ich hasse diese drecksjuden und fande es gut das dieses gottgleiche wesen namens hitler, alle auslöschen wollte. Der größte fehler von ihm war, das er nicht alle gekillt hat! Aber das erledigt ja hoffentlich bald der IS

    • Muslima
      24. Februar 2015 um 01:57

      Schwarze Mähnen, finstere Blicke, uns Kanacken kannst du nicht ficken! Denk dran du Milchbacke.. Europa gehört schon längst uns ,,!,, ^_^ ,,!,,

  26. obikarle
    10. August 2014 um 12:31

    Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Tschechoslowakei ein demokratisch verfaßter westlicher Industriestaat

    Sie geriet in den Strudel dieser Auseinandersetzung auf einem langen und schein bar widersprüchlichen Weg, sozusagen in historischer Dialektik. Es war zunächst ein mal das Auseinanderbrechen des demokratischen, liberalen, aber im Rahmen einer wirklichkeitsfremden nationalstaatlichen Selbstdefinition mit einer unzulänglichen Minderheitenpolitik und mit greifbaren inneren Unzulänglichkeiten belasteten Staates. Die Wirklichkeit der Tschechoslowakei von 1918 bis 1938 war bekanntermaßen einem demokratischen Erscheinungsbild zuzuordnen. Die Tschechoslowakei war also westlich, namentlich in jenen drei historischen Ländern, die heute die tschechische Republik bilden. Sie war ein Industriestaat, sie hatte eine hochmotivierte, fachlich wie politisch im westeuropäischen Sinn gebildete Bevölkerung, sie hütete europäische Kultur und ihre künstlerische Hinterlassenschaft, sie verteidigte die Werte der europäischen Demokratie, und das keineswegs nur in ihrem tschechischen Bevölkerungsanteil, sondern in allen ihren nationalen Komponenten, namentlich auch im deutschen Siedlungsgebiet mit einem Bevölkerungsdrittel innerhalb jener vielberufenen historischen Länder. Aber sie kam aus dem politischen Gleichgewicht, als die deut sehe Bevölkerung zunehmend im Lauf der 30er Jahre dem Sog der nationalsozialistischen Neuordnung im benachbarten Deutschland erlag und als sie nach dem „Anschluß“ der österreichischen Republik an das deutsche Reich im März 1938 auch ihrerseits um die Loyalität ihrer dreieinhalb Millionen deutschen Einwohner fürchten mußte. Die tschechoslowakische Republik verlor bei diesem Spiel. Es bildete ein langes Kapitel zu erklären, was dabei Schuld der offiziellen tschechoslowakischen Politik gewesen ist und wieviel andererseits auf das Konto jenes deutsche Bevölkerungsdrittels ging, die sog. Sudetendeutschen, die damit ihren Staat, ihr seit Jahrhunderten angestammtes Heimatland und auch ihren seit Generationen langen Weg zur Demokratie verrieten, weil und soweit sie sich in Hitlers Arme warfen. Das geschah im September 1938 mit der überwältigenden sudetendeutschen Zustimmung zu dem von den vier europäischen Großmächten über den Kopf der tschechoslowakischen Regierung hinweg geschlossenen Münchner Abkommen.

    „München“ bedeutet auch heute noch eine Belastung der historischen Erinnerungen im Geschichtsbild der Tschechen gegenüber dem westlichen Europa. Jenes Abkommen wurde vom benachbarten und damals zutiefst feindseligen national sozialistischen Deutschland mit den Regierungen Italiens, Englands und Frankreichs geschlossen. Es bedeutete zumindest für die beiden westeuropäischen Staaten einen Rücktritt von Verpflichtungen, Freundschaften und Bindungen, mit denen eben diese beiden Staaten zwanzig Jahre zuvor die Entstehung der Tschechoslowakei begleitet hatten. Aber nachdem sich England und Frankreich noch während des letzten Krieges von jenem Abkommen losgesagt und während der letzten Jahre auch in Prag noch einmal entschuldigt hatten, im völkerrechtlich unerheblichen, aber für die Öffentlichkeit weithin sichtbaren Zusammenhang von Staatsbesuchen, wiegt die Last der Erinnerung an den Rücktritt Englands und Frankreichs von ihrer 1919 bekräftigten Teilnahme an der Gründung der Tschechoslowakei sehen Republik heute nur noch gering. Übrig blieb in der üblichen politischen Erblast das Verhältnis zu Deutschland.

    Das zur Geschichte an alle Nazi – Geschichtsleugner in diesem Forum. Man könnte meinen die braunen Ärsche hören nie auf zu kacken. !!

  27. obikarle
    17. August 2014 um 14:24

    Ein Klassiker an Geschichtsverdrängung

    Die lauteste Interessensvertretung der Vertreibenen, nebem dem Bund der Vertreibenen selber, ist unumstritten die CSU. Deren Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm hat letztens auf einem Vertriebenentreffen wieder einmal einen Klassiker der Geschichtsverdrängung reproduziert. Anstatt die historische Notwendigkeit der Umsiedlung der (meisten) Deutschen aus der Tschecheslowakei, inklusive der dazu nötigen Dokumente, zu akzeptieren, ließ verlautbaren, dass „[d]ie niemals aufgehobenen Benes-Dekrete […] ein «Schandfleck» in einem freiheitlichen und demokratischen Europa [seien].“ (Quelle)
    Im Klartext: die gesetztlichen Bestimmungen, die als Antwort auf die Formierung einer deutschen Volksgemeinschaft getroffen wurden, um letztlich weitere ethnische Säuberungen (wie das heute heißt) zu verhindern, gelten den VertreterInnen der Täter und Täterinnen als Unrecht. Aber so ist das auch schon seit Kriegsende. Es ist nur enervierend, dass das heute immer noch offen gesagt wird.

  28. obikarle
    17. August 2014 um 14:39

    In wessen Spuren agiert die Sudetendeutsche Landsmannschaft?

    Die Berufsflüchtlinge der Sudetendeutschen Landsmannschaft setzen im 62-sten Jahr nach dem Müncher Diktat und den Terroraktionen der „Freischärler“ ihre Störmanöver gegen jede deutsch-tschechische Verständigung fort. Versöhnungsbereite Kräfte unter den aus der CSR Ausgesiedelten haben angesichts des Revanchismus und zu verbalen Provokationen bereiter Hetzer keine Chance. Die Spitze der Landsmannschaft, deren Gefolge vor allem aus Nachgeborenen besteht, die die frühere Heimat ihrer Eltern kaum kennen, hält am völkerrechtlich nicht gedeckten „Heimatrecht“ fest. Gehört es etwa zum Plan rechtskonservativer Kräfte, eine erneute „Eingliederung Böhmens und Mährens“ à la Henlein vorzubereiten? Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der CSR, z. B. mit der Forderung nach Annullierung der Benes-Dekrete von 1945 zwecks Enteignung deutschen Besitzes (wovon die Antifaschisten nicht betroffen waren) und nach Entschädigung der Ausgesiedelten verraten revanchistische Grundstimmung, die ständig neu angestachelt wird. Es wird zu verwischen versucht, wer 1938 und danach die Täter und Mörder und wer die Opfer waren.

    Bekanntlich führten historische Erfahrungen und Gründe der europäischen Sicherheit dazu, dass die Siegermächte 1945 beschlossen und veranlassten, die Deutschen aus Polen, der CSR und anderen Staaten auszusiedeln. Die „Trojanischen Pferde“ des deutschen Imperialismus sollten mit diesem beseitigt werden. Dabei gab es zweifellos unmenschliches Verhalten und Unrecht. Dieses war jedoch die Folge vorausgegangener faschistisch-deutscher Barbarei. Da ist zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Eine Gleichstellung von Inhumanitäten nach 1945 mit den faschistischen Gewaltverbrechen mit 50 Millionen Toten und schrecklichen Verwüstungen führt bei der Landsmannschaft wiederum dazu, die aggressiven Verursacher mit den Opfern gleichzusetzen. Die Sudetendeutschen müssten sich bei denen beschweren, z. B. dem Hitler-Verehrer Ritter Lodgman von Auen (dem man in Freising ein Denkmal setzen will), der 1938 maßgeblich am Verrat an der CSR beteiligt war.

    Es gehörte nach 1945 zur westdeutschen Strategie der Herrschenden, als Gleichberechtigte sich einzureihen in die „westliche Wertegemeinschaft“ und zu diesem Zweck das Täter-Opfer-Verhältnis ins Dunkel der Geschichte zu rücken. Es schädigte ja auch die Geschäfte und bremste neue ökonomische Expansion, wenn man als Täter in die Opfer-Länder eindrang. Nach 1990 verstärkten nicht nur rechtskonservative Kräfte die Verdrängung und Vertuschung infernalischer historischer Wahrheiten. Die neue Rolle Großdeutschlands verträgt sich nicht mit den Realitäten der deutschen Geschichte.

    Herr Stoiber soll endlich die Wahrheit über seinen Geburtsort sagen

    Unterstützte nicht die von der CSU gestellte Bayrische Landesregierung die anmaßenden und den Frieden gefährdenden Forderungen der Sudetendeutschen Landsmannschaft, auch mit Geld, entwickelte sich manches anders. In jüngster Zeit ist es Ministerpräsident Stoiber, der auf den Sudetendeutschen Tagen die Emotionen wegen „erlittenen Leids“ anpeitscht und die politische Vernunft zu ersticken trachtet. 1999 versuchte er, die Begründung der NATO-Aggression gegen Jugoslawien so auszulegen, dass potenzielle Berliner Aktionen gegen die CSR gerechtfertigt erschienen. Dieses Jahr nutzte er die Stimmung für die Entschädigung der Zwangsarbeiter des NS-Regimes, um eine Geldforderung jener Sudetendeutschen zu begründen, die nach 1945 in der CSR und später in der CSSR zu Zwangsarbeit bzw. Wiedergutmachung verpflichtet wurden bzw. von der „Vertreibung“ betroffen waren. Im Potsdamer Abkommen heißt es „Transfer“, Herr Stoiber! Schon der manipulative Sprachgebrauch ist entlarvend.

    Es sind keineswegs allein wahltaktische Gründe, die Stoiber und andere rechtskonservative Kräfte dazu bringen, revanchistische Forderungen massiv zu unterstützen. Wozu braucht man ein revanchistisches Bewusstsein, das ständig gefördert wird? Zwar distanziert man sich vom Neofaschismus, aber man fördert ihn durch Unterstützung des Revanchismus! Da gibt Stoiber auch als „Voraussetzung für Frieden und Völkerverständigung“ sowie als Eintrittskarte in die EU die Einlösung aggressiver Ansprüche und erpresserischer Forderungen an die CSR aus. Er stellt auf den Kopf, wer nach den Verbrechen von 1938 wen zu entschädigen hat und wem Anspruch auf Wiedergutmachung gebührt. Nicht der erklärte „Rechtsnachfolger“ des faschistischen Deutschlands und nicht die Erben der Profitmacher von damals sollen bezahlen, sondern die Opfer! Stoibers spezielle Logik!

    Ohne vergleichen zu wollen sei daran erinnert – so hört man es oft in Prag –, dass Hitler 1938 ebenfalls von der anderen Seite ungerechtfertigte Zugeständnisse zu erpressen versuchte und den Frieden gefährdet sah, wenn man ihm nicht zustimmte!

    Stoibers Trick, ein schweres historisches Erbe in „Menschlichkeit“ aufzulösen, funktioniert so: Unrecht könne man nicht gegeneinander aufrechnen. Damit stellt er den mörderischen Terror der Sudetendeutschen Freikorps und andere faschistische Verbrechen mit den Folgen dieser Barbarei gleich. Dann kennt er nur noch gemeinsames „Leid“, das deutsche Antifaschisten und Tschechen 1938 sowie andere Opfer ertrugen und natürlich auch jene, die unter Hitlers Krieg als Deutsche litten und besonders nach 1945! Aus Stoibers Sicht sind das alles „Menschenrechtsverletzungen“, bei denen alle „Anspruch auf Anerkennung des ungeheuren Leids (haben), das ihnen zugefügt wurde“: die Aggressoren ebenso wie die vom Faschismus Geknechteten! Weil aber das größer gewordene Deutschland der Stärkere ist, soll es letztendlich bestimmen, wer zu bezahlen hat. Stoibers Geschichtsstunde!

    Stoiber verschweigt – wahrscheinlich nicht ohne Grund – seinen Geburtsort. Weder im renommierten „Wer ist wer?“ noch in amtlichen Veröffentlichungen gibt er den Ort seiner Geburt an. Insidern ist bekannt, dass er Sudetendeutscher ist. Will er als Bayerischer Ministerpräsident lediglich unerwähnt lassen, dass er „Zuagroasta“ (Zugereister) und damit kein echter Bayer ist? Oder soll die Rolle seiner Eltern in der Zeit des sudetendeutschen Terrors unaufgeklärt bleiben? Herr Stoiber ist der Öffentlichkeit längst eine Antwort schuldig. Wer nichts zu verbergen hat, braucht nichts zu verschweigen! Das alles ändert jedoch nichts an dem Faktum, dass er Geschichtsklitterung betreibt, wenn es um die deutsch-böhmischen Menschen geht und um deren Verhalten um die Zeit des Münchner Diktats, Tschuldigung: Abkommens.

    Stoiber erklärte während des Sudetendeutschen Tags 2000: „Die deutsche Geschichte und Kultur im Osten ist keine Fußnote der Geschichte, sondern ein integraler Bestandteil der gesamtdeutschen und europäischen Geschichte.“ Aufschlussreich ist hier „gesamtdeutsch“! Wem „deutsch“ nicht genügt – im Rahmen des Europäischen gibt etwas zu erkennen, was an expansive Ansprüche erinnert und über die jetzigen Grenzen hinausweist. Allerdings ist die entscheidende Frage, welche Konsequenzen aus Stoibers Aussage im Zitat zu ziehen sind, nachdem die deutsche Geschichte und Kultur im Osten sowohl von allseits nützlicher Zusammenarbeit als auch von unauslöschbaren Verbrechen charakterisiert sind. Neue Ostexpansion mit Besitzansprüchen der Terroristen von 1938 an die Tschechische Republik, eventuell auch an Polen, oder grenzüberschreitende Kooperation in allen Bereichen und im Interesse aller Menschen und Völker?

    Stoiber machte sich mehrfach zum Sprecher revanchistischer Forderungen der Sudetendeutschen Landsmannschaft und reiht sich damit ein in die Reihen jener Deutschen, die falsche Konsequenzen aus historischen Abläufen zogen und die viele Nicht-Deutsche an den „furor teutonicus“, d. h. an den teutonischen Schrecken erinnern.

  1. 14. Januar 2011 um 16:59

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