Brückenbauer Manfred Rouhs

Die Diskussion um die Kommunismus-Äußerungen von Linkspartei-Chefin Gesine Lötzsch sind derzeit eines der innenpolitischen Hauptthemen. Nach ihrem Versprecher, mit dem sie die demokratiefeindliche Ausrichtung ihrer Partei offenbarte, nahm sie gestern wieder an einem linksradikalen Treffen in Berlin teil. Die Bühne teilte sie mit der RAF-Terroristin Inge Viett, im Publikum saß u.a. auch Honecker-Nachfolger Egon Krenz. Eine illustre linke Runde eben.

Protest gegen das InterNationalsozialisten-Treffen regte sich u.a. von der Vereinigung 17. Juni 1953 e.V., der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), sowie der Bürgerbewegung pro Deutschland.

Bei der Veranstaltung kam es auch zu Übergriffen linksradikaler Schläger gegen die Demonstranten, in deren Folge Frieder Weiße, der Berliner Landesvorsitzende der VOS, ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Weder über die Demonstration, noch über die Gewalttätigkeiten wurde von Seiten des Staatsfernsehens oder sonstiger „Leitmedien“ adäquat berichtet – typisch.

Die Bürgerbewegung pro Deutschland mit ihrem Vorsitzenden Manfred Rouhs hat mit der Aktion in unspektakulärer Weise einen bei genauerer Betrachtung doch bemerkenswerten Schritt getan: Durch die gemeinsame Veranstaltung mit den Verbänden der Sozialismus-Opfer ist es gelungen, die systematische Ausgrenzung und Kriminalisierung durch Altparteien und Medien zu überwinden. Rouhs hat durch seinen konsequenten Kurs der Kritik an Masseneinwanderung und Islamisierung, bei gleichzeitiger Ablehnung von Rassenhass, Antisemitismus und antidemokratischem Rechtsextremismus, sich schon jetzt soviel Vertrauen und Ansehen erarbeitet, dass er „die Mitte der Gesellschaft“ erreicht. Was bei objektiver Betrachtung auch gar nicht überrascht, da in einem nach links verzerrten politischen Koordinatensystem pro Deutschland als rechte, freiheitliche Partei in Wirklichkeit viel näher am einfachen Bürger ist, als beispielsweise eine untergehende CDU, die unter Merkel jede vernünftige Position aufgegeben hat und in jeder politischen Frage den linken Parteien hündisch hinterherläuft. So muss sie dann auch alles „rechts von ihr“ stigmatisieren, ausgrenzen, ja „bekämpfen“. 

Das versuchte sie übrigens auch bei dieser Protestaktion, wie ein pikantes Detail am Rande verdeutlicht: CDU-Busenwunder Vera Lengsfeld wollte einen Keil durch die Protestierenden treiben, was ihr jedoch misslang. Manfred Rouhs:

Frau Lengfeld versuchte zunächst, andere Kundgebungsteilnehmer davon zu überzeugen, daß es politisch unschicklich sei, gemeinsam mit pro Deutschland zu demonstrieren. Sodann suchte sie vor dem Beginn meiner Eröffnungsrede das Weite. Das bedaure ich sehr; wir hätten Frau Lengsfeld gerne die Gelegenheit gegeben, bei unserer Kundgebung zu sprechen.

Diese Ereignisse machen Hoffnung. Die Menschen haben es offenbar satt, sich von den Apparatschiks der Etablierten vorschreiben zu lassen, mit wem sie spielen dürfen, und mit wem nicht! Denn der wahre Feind steht woanders, hierzu einer der Redner, der Vorsitzende der Vereinigung 17. Juni, Carl-Wolfgang Holzapfel:

[Es ist] äußerst bedenklich, wenn ein Mitglied des Deutschen Bundestages, die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, die Suche des Weges zum Kommunismus zum Ziel erklärt. Wir haben die Schnauze voll von Kommunisten und Nationalsozialisten, wir haben nichts am Hut mit diesen erklärten Feinden der Demokratie.

Video der Mahnwache:

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  1. TS
    9. Januar 2011 um 16:42

    Auch von meiner Seite vielen Dank an Manfred Rouhs und Pro Deutschland.

    Hier noch zwei Videos von der Mahnwache:

  2. 9. Januar 2011 um 18:49

    Ist doch gut, dass die endlich ihr wahres Gesicht zeigen – freut Euch!!

  3. TS
    9. Januar 2011 um 20:13

    Die LINKE disqualifiziert sich doch ständig… und wir freuen uns über die Spitzenrede von Manfred Rouhs.

  4. gimbo
    12. Januar 2011 um 00:20

    Herr Rouhs (übrigens ehemaliges NPD- und DLVH-Mitglied) ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, weil er auf einer Kundgebung mit weniger als 100 Leuten etwas durchs Megaphon sagen durfte?

    • Grafenwalder
      12. Januar 2011 um 01:10

      Weil er es zusammen mit den Stalinismus-Opfern getan hat.

  5. Nachtwächter
    18. Dezember 2013 um 13:08

    Wo war denn eigentlich die „Wahre Opposision “ die NPD, bei der
    Veranstahltung gegen dieses treffens?

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