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Zur Jerusalemer Erklärung

Anlässlich unseres gemeinsamen Besuches und der erfolgten Einladung nach Israel erklären wir:

Die Grundlage unserer politischen Tätigkeit ist unser unverbrüchliches Bekenntnis zu Demokratie und freiheitlichem Rechtsstaat, zu den Menschenrechten im Sinne der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, zum Völkerrecht und zum Wertekanon der westlichen Zivilisation, der auf dem geistigen Erbe der griechisch-römischen Antike, der jüdisch-christlichen kulturellen Werte, des Humanismus und der Aufklärung basiert. […]

 

Mein persönlicher Kommentar zu dieser Erklärung: Ich finde es gut, dass jetzt alle demokratischen Rechtsparteien in Europa eine Grundlage haben, auf der aufgebaut werden kann, und zu der sich auch weitere Parteien und Gruppierungen bekennen können. Hier werden die generellen Haltungen zu den Themen Islam & Demokratie, und auch zu Israel, einmal deutlich gemacht. So kann man den Ängsten der leider oft hirngewaschenen Durchschnittsbevölkerung, denen alle rechten Parteien von den Medien als „Nazis“ verkauft werden, entgegen wirken. 

Und so nebenbei kann man sich auch klar gegen alle wirklichen Nazis abgrenzen, denn hier tut die viel gescholtene „Abgrenzung“ auch wirklich Not. Natürlich werden diese versuchen, es so darzustellen, als „unterwerfe“ man sich hiermit jetzt irgend jemandem, oder ähnliche Hirngespinste. Das ist natürlich absoluter Blödsinn. Weder dreht sich jetzt die gesamte Politik der europäischen Rechtsparteien um Israel, noch sonst irgendwas. Es geht lediglich darum, etwas fast selbstverständliches auszusprechen. Schöne Worte, ohne irgendwelche Verpflichtungen, die auszusprechen nichts kostet, bei denen es für andere aber wichtig sein mag, dass sie so deutlich einmal gesagt werden.

Denn wer noch nicht einmal bereit ist, sich diesen warmen Worten anzuschließen, selbst wenn er sie als „Kröte“ verstünde, die zu schlucken sei, der offenbart sich selbst. Weitere Ausführungen hierzu spare ich mir. Es wird aber natürlich auch keiner gezwungen, sich hierzu zu äußern. Nur wer ständig sich über Abgrenzung beklagt, und ich meine hier die „Kameraden“ von ganz rechts außen, der könnte jetzt mit einem solchen Bekenntnis ganz leicht zeigen, dass er für Demokratie und Freiheit stehe, und dass deshalb eine Aus- und Abgrenzung falsch sei. Aber wie wir alle wissen, wird das natürlich nicht passieren.

Mittlerweile haben sich alle nennenswerten rechten Kleinstparteien aus Deutschland angeschlossen: Neben dem Unterzeichner Rene Stadtkewitz („Die Freiheit“) bekannten sich auch „die Republikaner“ und die Pro-Bewegung in Form von „Pro Deutschland“ und „Pro NRW“ zu den erklärten Grundsätzen.

Inwieweit diese Erklärung in Zukunft noch von Bedeutung sein wird, wird sich zeigen. Während die österreichische Presse durch die Teilnahme von Strache an der Israel-Reise naturgemäß schon ausführlicher über das Ereignis berichtete, gibt es aus der deutschen Presselandschaft derzeit noch keine Reaktion. Ob dies am generellen Boykott der deutschen Rechtsparteien oder an deren politischer Unbedeutsamkeit liegt, sei mal dahingestellt. Und falls noch Berichte kommen sollten, werden diese natürlich nur versuchen, einseitig eine „Islamfeindlichkeit“ zu unterstellen.

Nun hat aber jeder Einzelne von uns die Möglichkeit, mit einem einfachen Verweis auf die „Jerusalemer Erklärung“ Vorurteile gegenüber den deutschen Rechtsparteien abzubauen, vor allem dass diese anti-semitisch oder anti-demokratisch seien. Denn gerade diese absurden Unterstellungen werden durch die deutsche Lügenpresse permanent verbreitet. Hier ist nun eine klare Erwiderung darauf.

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  1. 8. Dezember 2010 um 20:14

    Gute Worte und gut geschrieben!!
    Dein Blog hat Niveau!!!

    Es macht Spass hier zu lesen!

    Der Vorteil eines Blogs gegenüber Foren ist nun mal das mann einzelne Themen raussuchen und gut Bearbeiten kann! !
    Du machst das wirklich Klasse!

    Gruß Andre

    • Grafenwalder
      8. Dezember 2010 um 20:31

      Ich danke dir vielmals für das Lob, Andre. Ich gebe den Dank zurück an die lieben Leser, die sich immer wieder beteiligen und Feedback geben! Ihr seid Klasse!

  2. niekisch
    8. Dezember 2010 um 20:54

    Wenn es Dir recht ist, lieber Grafenwalder,weil Du das Thema zuerst aufgegriffen hast, werde ich demnächst auf „Metapolitika“ zum kompletten Text der Jerusalemer Erklärung in einem neuen thread Stellung nehmen.

    • Grafenwalder
      8. Dezember 2010 um 20:58

      Wieso sollte ich da dagegen sein? Du darfst auf Deinem Blog machen, was Du willst 🙂 Ich bin schon sehr gespannt.

      • 8. Dezember 2010 um 21:19

        Nun, ein wenig abstimmen sollten wir uns schon, wenn es um das identische Thema geht:-)

  3. blacksun87
    8. Dezember 2010 um 21:21

    Die Etablierten sagen doch die Demokratie ist keine Garantie!

  4. Normalo
    9. Dezember 2010 um 00:06

    Ich sehe leider nicht, dass so eine „Jerusalemer Erklärung“ nichts kosten würde.

    Man sollte sich nur 2 Dingen verpflichten:

    Der Wahrheit und der Freiheit!

    Und ich muss mir keinen Judenstern um den Hals hängen, damit man mich nicht „Nazi“ oder „Islamfeind“ nennt.

    Ich bin kein besonderer Freund von Hitlers Rassentheorie und ich halte nichts von kollektiver Entrechtung einer Volksgruppe und auch nicht viel von einer „Arischen Herrenrasse“.

    Ich halte aber auch von vielen anderen Dingen nichts, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde.

    • Thoniz
      9. Dezember 2010 um 01:00

      Der Punkt ist niemand hängt sich hier einen Judenstern um den Hals, man setzt einfach nur ein Zeichen, ein Zeichen das man bereit ist als europäische Rechte den Schritt nach Vorne zu gehen und sich mit dem alten Erzfeind zu verbrüdern um den neuen Gefahren unserer Zeit trotzen zu können. Es geht um das Überleben des Westens, nicht mehr, nicht weniger.

      • Tiwaz
        11. Dezember 2010 um 19:22

        @Thoniz

        Da geh ich vollkommen mit. Ich kritisiere ja auch desöfteren, wenn sich einige hier und anderswo in Hasstiraden wg. dieser oder jener historischen Kriegsverbrechen gegen das deutsche Volk ergehen (und andererseits sehr großzügig über deutsche Kriegsverbrechen hinwegsehen). Ich mag keine Selbstgerechtigkeit, weder auf individueller noch auf kollektiver Ebene, und ich denke, dass sie selten eine gute Grundlage für ein gesundes Miteinander bildet.

        Genau das ist allerdings auch das Problem, wenn andere Völker diese Selbstgerechtigkeit gegenüber unserem Volk an den Tag legen.

        Sowohl Polen als auch Juden (in geringerem Maße auch die Tschechen) haben sich in ihrer ganzen historischen Tradition einen Opfermythos sondergleichen zurechtgelegt. Einen Opfermythos, den zu bedienen, ich nicht bereit bin.

        Ich werde nicht nach Yad Vashem oder Warschau pilgern, um mich da in Schuld, Scham und Betroffenheit zu suhlen.

        Ich sehe daher nicht, wie eine Zusammenarbeit mit Nationalisten besagter Völker funktionieren soll, ohne dass sich eine der beiden Seiten in Selbstverleugnung übt.

  5. 9. Dezember 2010 um 01:03

    Was diese Reise sollte verstehe ich nicht. Wollte man sich höhere Weihen holen, oder was ?

  6. ww
    9. Dezember 2010 um 16:12

    Ich habe noch keine Antwort, weder in der Presse,in Blogs auf der Seite von PRO,FPÖ oder Freiheit oder sonst wo, darauf gefunden, weshalb PRO NRW nicht dabei war, dafür aber Stadtkewitz…

  7. järpälä
    9. Dezember 2010 um 17:18

    schöner artikel grafenwalder :)i love you 😉

  8. Romantiker
    9. Dezember 2010 um 19:30

    Mal angenommen, die Anhänger der jüdischen Weltverschwörung haben Recht und die jüdischen Zionisten steuern alles und sind auch schuld am derzeitigen Zustand Europas – sollte man da nicht aufgeben, diesen ungeheuer mächtigen Feind zu bekämpfen, sondern sich der wirklichen Gefahr für Europa zuwenden?

    Die Reise verstehe ich auch nicht unbedingt, aber ich habe nichts gegen Israel, mir geht nur der ungeheure Pi-sche Philosemitismus auf den Geist.
    Wenn es bei dieser Reise bleibt, ist das nicht schlimm, falls die Rechte nun allerdings ständig vom Christlich-Jüdischen Abendland reden sollte, wird es wohl etwas krude. Ebenso sollte man trotz Bekenntnis zu Israel nicht völlig israelhörig werden. Im eigenen Profil sollte das nicht DIE alles entscheidene Komponente sein.
    Eins sollte auch klar sein: Der ganze Philosemitismus wird nichts, aber überhaupt gar nichts nützen und könnte sogar noch kontraproduktiv sein, den jüdischen Zentralrat in Deutschland für rechte Positionen zu erweichen.

    Klar sollte aber ebenso sein, dass Antisemitismus DER Killer aller Nationalen ist, selbst wenn es für den vielleicht sogar Gründe geben sollte.

    Ich seh übrigens eine viel bessere gemeinsame Grundlage aller Rechten in Europa, nämlich der Kampf gegen die EU.

    • Tiwaz
      11. Dezember 2010 um 19:41

      Und mal angenommen, die Theorie von der alles lenkenden jüdischen Weltverschwörung ist genau so unsinnig wie sonstige Verschwörungstheorien: Was genau bringt es einer nationalen Partei dann, nach Israel zu pilgern und da irgendwelche Erklärungen abzugeben?

  9. DonaldFaQ
    9. Dezember 2010 um 19:41

    Ich habs so änlich in einem Forum geschrieben und schreibs hier nochmal. Dieser Vertrag funktioniert genau so lange, bis bei uns die erste „Dummglatze“ den nächsten Jud anspringt. Nach Auflösung von Organisationen wie B&H sind viele Extremisten in Parteien wie NPD „eingewandert“. Das Resultat: Eine Partei , die vielleicht gute Ideen hatte, wird durch extremisten unterwandert. Man kann auch nichts dagegen tun, da man auf die Stimmen dieser angewiesen ist. Solange sich das deutsche Volk, dermassen unklar darüber ist, was es will, sehe ich in der Demokratie keine Zukunft. Vielleicht sind wir doch für ein Kaiserreich geboren…

    • Thoniz
      9. Dezember 2010 um 20:18

      Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder haben *sing*

    • Grafenwalder
      9. Dezember 2010 um 20:27

      Hat eigentlich jemals eine „Dummglatze“ einen „Jud“ angesprungen? Solch ein Ereignis ist mir bisher nicht bekannt. Und weder Strache, noch Stadtkewitz, noch die Pro-Bewegung haben irgendetwas mit dem rechten Narrensaum zu tun.

      • der betroffene
        10. Dezember 2010 um 20:06

        Ja, leider passiert sonne Sche…! Kürzlich hier in der Nähe – Laucha (dort , wo der Schornsteinfeger die Jugend trainiert hatte)- ist ein jüdischer Junge ziemlich verprügelt worden von rechten Jugendlichen. Das ist dankbares Wasser auf alle entsprechenden Mühlen…

      • Tiwaz
        11. Dezember 2010 um 19:44

        Jap, der Idiot wurde allerdings aus dem Verein ausgeschlossen und auch nicht von Battke trainiert.

        Was die Antirechtskämpfer natürlich nicht daran hinderte, ihm die Sache anzulasten.

  10. der betroffene
    10. Dezember 2010 um 20:15

    Den Begriff Jüdisch-christlicher Kultur halte ich auch für stark überzogen. Wo ist der enorme jüdische Einfluß in der christlich-europäischen Kultur?? der es rechtfertigt, diesen noch an erster Stelle zu nennen. Sicher haben jüdische Europäer enorme kulturelle Leistungen erbracht, aber doch immer wesentlich in dem christlich kulturell geprägten Rahmen. Den kulturell jüdischen, d.h. mosaischen, alttestamentlichen teil kann ich nicht so recht finden. WEnn ich es richtig sehe, wurde die jüdische religion,Lebensart und Kultur mehr im Verborgenen praktiziert. unser Wertekanon entspricht doch überwiegend den Aussagen und Richtlinien des Neuen Testamentes und der Aufklärung, oder liege ich damit so falsch?

  1. 8. Dezember 2010 um 15:23

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