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Warum darf Herr Sinn noch im GEZ-TV sprechen?

Denn was er sagt, könnte dazu führen, dass so mancher Mitbürger einmal aufwacht. Einer der angesehensten Ökonomen des Landes spricht in der Sendung „Unter den Linden“ Klartext in Sachen Euro und erläutert die massiven Probleme, die uns die „Gemeinschaftswährung“ eingebracht hat. Ich maße mir weder an, einzelne Passagen der Diskussion herauszugreifen, noch wage ich, Herrn Sinns Ausführungen hier zu zitieren oder zu paraphrasieren. Interessenten empfehle ich, das ganze Gespräch anzuschauen, um eine fachmännische Einschätzung der Lage zu erhalten.

Aber Vorsicht: Zwei Umstände könnten zu einem Stimmungstief führen: Erstens die düsteren aber realistischen Aussichten bezüglich dem weiteren Verlauf der Euro-Krise, die Sinn vorträgt. Bekanntermaßen wird noch irgendjemand kräftig bluten müssen, denn die derzeitige Merkelsche Kosmetik ist natürlich nur Augenwischerei. Vereinfacht gesagt: Entweder a) wir oder b) die anderen (also die Euro-Pleite-Staaten wie Griechenland). 

Der zweite Umstand, der das Blut in Wallung bringen könnte, ist der Diskussionsgegner Sinns, ein typischer CDU-Berufspolitiker und Volksverräter ersten Ranges (und ich vergebe diese Bezeichnung nicht leichtfertig). Der Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter, hat zwar Volkswirtschaft studiert, aber gegen Sinn wirkt er wie ein dummer Schuljunge. Man darf also schliessen, dass er entweder eine Flasche auf seinem Gebiet ist, oder aber mutwillig gegen das Deutsche Volk arbeitet. Denn er plädiert, wen wundert es, natürlich für Option a), die Transferunion, Deutschland zahlt für alles und für jeden und auf ewig.

Wenigstens da ist auf die „patriotische“ CDU, die Partei der Massenzuwanderung und des EU-Totalitarismus Verlass: Das Wohl der anderen EU-Staaten geht diesen Gesellen immer über das Wohl Deutschlands.  Und wenn sie gar keine Argumente mehr haben, schwafeln sie wieder vom „Krieg“: Vom verlorenen, für den Deutschland ewig büßen müsse, oder vom kommenden, der wieder ausbräche, sollte das Projekt „Europa“ scheitern, und/oder die deutschen Politiker endlich mal an das Wohl des eigenen Volkes denken. Was für ein schäbiger Bursche! Sowas sitzt seit 20 Jahren im Bundestag. Das sagt doch alles.

Der Mann ist eine Oberpfeife erster Güte, hier zwei Auszüge (Anmerkungen von mir):

Was noch viel schlimmer ist, ist glaube ich der politische Schaden. Weil jeder würde den Deutschen doch unterstellen, dass sie Europa – Europa ist ja im Übrigen auch eine Solidaritätsgemeinschaft, man hilft einander in unterschiedlichen Situationen; unsere europäischen Freunde haben uns geholfen, als es um die Wiedervereinigung ging (jedes Schulkind weiß, dass „unsere lieben Freunde“ tatsächlich dagegen waren – war der Euro also doch der Preis für die Zustimmung der Siegermächte F & GB?) und haben gesagt: Ja, dieses „neue Deutschland“, was dort entsteht, das hat mit dem „alten Deutschland“ was wir eigentlich zweimal im Krieg begegnet sind, nichts zu tun. Und jetzt in der ersten schwierigen Herausforderung nach der Wiedervereinigung, verlassen wir Europa mit fliegenden Fahnen? Ich kann mir schlechterdings nicht vorstellen, dass das Bestandteil verantwortlicher deutscher Politik oder im deutschen Interesse ist.

(3. Teil, Passage ab ca. Minute 8:00)

Den Austritt aus der Europäischen Union, hab‘ ich grade schon beschrieben, hielte ich für das Ende von Europa und für die Rückkehr von Nationalismus mit der Möglichkeit von Krieg.

(3. Teil, ab ca. Minute 12:00)



Ebenfalls empfehlenswert zu dem Thema sind die Aussagen eines anderen erfahrenen Volkswirtschaftlers, nämlich von Herrn Hankel:

>> Die vier Musketiere

>> Prof. Hankel fordert „monetären Nationalismus“

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  1. blacksun87
    3. Dezember 2010 um 01:37

    Die EU ist nicht Europa. Die BRD ist nich Deutschland.

    Das sind Staatsorganistationen von (anti) Menschen geschaffen.

  2. 3. Dezember 2010 um 21:36

    „Aber Vorsicht: Zwei Umstände könnten zu einem Stimmungstief führen: Erstens die düsteren aber realistischen Aussichten bezüglich dem weiteren Verlauf der Euro-Krise, die Sinn vorträgt.“

    Warum sollte ein deutscher Rechter da trübsinnig werden? Die Deutschen haben diese Politik gewählt und kriegen was sie verdient haben, schließlich waren sie gewarnt worden. Wer nicht hören will muss zahlen.
    Und wir sollten uns über jede Krise freuen, die diesen Drecksstaat noch schneller zu Fall bringt.

  3. 12. Dezember 2010 um 12:17

    Wenn die Argumente ausbleiben, wird asuf den zweiten Weltkrieg zurückgegriffen. Den etablierten Politikern, jüngst auch Verheugen, muß man dafür fast danken: deutlicher als sie selbst kann niemand deren Realitätsverlust aufzeigen.

  1. 2. Dezember 2010 um 14:09

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