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Reichspropagandaministerium verliert in Karlsruhe

Das Karlsruher Bundesverfassungsgericht hat das Reichspropagandaministerium die Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB) dazu aufgefordert, in Zukunft „ausgewogener“ zu arbeiten. Wie verkommen links der Laden ist, und was für Ziele er verfolgt, zeigt der verhandelte Fall, in welchem es um die Sympathie (oder Antipathie) der Deutschen mit den Juden im Dritten Reich ging. Die Bundeszentrale hatte sich von einem ihrer Autoren distanziert, der dargelegt hatte, dass die Mehrheit der Deutschen zu der Zeit nicht antisemitisch gewesen sei.

Schwimmbecken in Auschwitz

Dies passte natürlich nicht ins Weltbild der ultra-linken BPB, denn für diese waren die Deutschen alle antisemitische Nazi-Monster, und sind es insgeheim noch immer. So „entschuldigte“ sie sich bei den Lesern der Zeitschrift, in welcher der Artikel erschien, und kündigte an, die Restexemplare einzustampfen.

Jeder halbwegs Informierte weiss natürlich längst, dass diese Organisation, ebenso wie alle anderen halbstaatlichen Organisationen der real existierenden Bundesrepublik, wie z.B. öffentlich-rechtliche Fernsehsender, von jeglicher politischer Objektivität oder Ausgewogenheit meilenweit entfernt sind.

>> Artikel in der JF

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  1. EUROPIUM
    28. September 2010 um 18:55

    Antisemitische Nazi-Monster =) Endlich mal was zum Lachen heute, dankeschön für diese erfrischende Formulierung.

  2. 28. September 2010 um 19:13

    „diese Organisation, ebenso wie alle anderen halbstaatlichen Organisationen der real existierenden Bundesrepublik, wie z.B. öffentlich-rechtliche Fernsehsender, von jeglicher politischer Objektivität oder Ausgewogenheit meilenweit entfernt sind.“

    Dazu sind sie ja auch nicht von den Alliierten lizensiert oder gegründet oder zugelassen worden, später dann auch nicht von der BRD selber..

  3. Reichsbürger
    28. September 2010 um 19:13

    Die BRD ist an lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

  4. blacksun87
    28. September 2010 um 20:03

    Das Schwimmbecken und vieles andres ist schon Merkwürdig…

    • 28. September 2010 um 21:15

      Was ist an dem Schwimmbecken merkwürdig? Da wurden die armen Menschen während oder nach dem Schwimmen durch die SS – Schergen ertränkt.

      • blacksun87
        28. September 2010 um 22:05

        Klar sicher…

      • Conservator
        28. September 2010 um 22:06

        @niekisch:

        Moment mal? Hat man sie jetzt vergast, ans Kreuz geschlagen, bei lebendigem Leib verbrannt oder ertränkt? Langsam blicke ich da nicht mehr durch …

      • Normalo
        28. September 2010 um 23:24

        Nein, man hat die Babies dort hineingeworfen. Vor den Augen der Mütter. Nein, die Mütter mussten ihre Kinder selbst dort hineinwerfen, während die SS-Männer grinsend, eine triefende Bratwurst essend daneben standen und miteinander feixten.

        Später haben die blonden SS-Männer aus den Kinderleichen Seife und Lampenschirme gemacht, wie wir ja alle wissen.

        Ebenso, wie irakische Soldaten einst kuwaitische Babies aus Brutkästen warfen und serbische Militärs KZs in Fußballstadien errichteten. Joschka Fischer selbst hat durch das beherzte humanitäre Eingreifen der deutschen Luftwaffe ein zweites Ausschwitz geradeso verhindert. Nichts als die Wahrheit, so wahr mir der Propagandaminister helfe….

    • Normalo
      28. September 2010 um 23:15

      Achtung! Für das öffentliche Bemerken von Merkwürdigkeiten in Sachen industrielle Menschenvernichtung im dritten Reich gehen Sie nicht über Los, sondern direkt in das Gefängnis.

      • blacksun87
        29. September 2010 um 18:05

        Jetzt ist dann bitte gut, Freunde. Wir hatten unseren Spass. -Grafenwalder-

  5. Conservator
    28. September 2010 um 22:05

    Ich kenne die Bayerische Landeszentrale und dort sind bereits die Umschläge der Werke oftmals tendenziös. Werke über die NS-Zeit werden da etwa mit Frakturschriftzügen versehen, damit auch der letzte Depp überzeugt ist, diese Schrift ist untrennbar mit dem Nat.soz. verbunden … ich habe mich mal beschwert, aber da kam dann nur etwas in diese Richtung: Das Design stammt noch von vor ein paar Jahren und wir müßten die ganze Auflage ändern. Lächerlich …

    … ich müßte fast mal wieder diese Läden besuchen, als ich das letzte Mal drin war, war ich noch nicht so klug wie heute und habe wohl einiges nicht erkannt.

  6. 29. September 2010 um 09:30

    Ich stimme mit Dir überein, was das Thema Deines Artikels angeht. Aber diese BRD-Kritik verstehe ich nicht. Dann auch noch „real existierende BRD“…

    Es gab vor 1989 auch zwei bis drei Gruppen. Die Einen wanderten aus, die Zweiten wollten den Staat überwinden und die Dritten fanden die Verfassung und die DDR an sich nicht schlecht und wollten nur ein bisschen Reform im heilen Sozialismus.

    Ich dachte, Du gehörst zu der dritten Gruppe. Also jener, die gerne gesellschaftliche Missstände kritisieren, aber ansonsten genau die Privilegien des Staates nutzen; mithin eine Rückkehr in die heile BRD-Welt der 50er und 60er propagieren.

    • Grafenwalder
      29. September 2010 um 17:22

      Richtig, ich finde die BRD an sich nicht schlecht. Deshalb auch „real existierende“, und nicht, wie es eigentlich gedacht war. Ich bin für die Abschaffung oder Reform volkspädagogischer Einrichtungen wie dem ÖR oder eben obiger Behörde. Man soll den Leuten nicht vorgeben, was sie zu denken haben, sondern im Idealfall bringt man ihnen das selbständige Denken bei. Deswegen will ich nicht die Bundesrepublik abschaffen.

      • NW-WP
        29. September 2010 um 19:22

        In Unrechts-Staaten wie der BRD ist selbständiges Denken nicht erwünscht. Das führt sonst nur zu Regime-Kritikern.

  7. niekisch
    29. September 2010 um 18:55

    „Jetzt ist dann bitte gut, Freunde. Wir hatten unseren Spass. -Grafenwalder-“

    Hoffentlich auch damit:https://bunzelrepublik.wordpress.com/2010/09/29/das-ist-hohe-poesie/

    • Conservator
      29. September 2010 um 19:08

      Da hast du jetzt wieder etwas gefunden, oder? 🙂

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