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5 Euro mehr für die Hartzer

27. September 2010

Cindy aus Marzahn

Es wird in den nächsten Tagen wieder eine mediale Kampagne über Deutschland hereinbrechen, wonach 5 Euro Erhöhung des Regelsatzes für Arbeitslosengeld-2-Bezieher natürlich viel zu wenig seien. Dann werden kleine, verarmte Kinder von Alleinerziehenden gezeigt, die angeblich nichts gescheites zum Anziehen haben, nicht genug zu Essen bekommen usw.

Diese Kinder bräuchten nach Ansicht von „Fachleuten“ dann entweder eine Ganztagsschule mit gesamtsozialistischer Betreuung und warmem Mittagessen, oder die Hartz-Eltern (bzw. alleinerziehenden Mütter) mehr Geld vom „Staat“ (=steuerzahlende Arbeiter), oder am besten gleich beides.

Natürlich gibt es bedauerliche Einzelschicksale, und keiner möchte kleine Kinder traurig sehen. Aber: Bei uns hungern keine Kinder, und wenn sie es doch tun, dann sind ihre Eltern daran Schuld. Dann nützt es auch nichts, wenn diese 420 Euro bekommen, wie das u.a. die engagierte Anti-Rechts-Kämpferin Manuela Schwesig jüngst forderte.

Denn das Geld, das die Hartzer jetzt bekommen, reicht aus zum Überleben, das hat u.a.  Thilo Sarrazin gezeigt (legendär: sein Menü-Plan), und das hat jetzt auch von der Leyen berechnet, von der ich nicht glaube, dass sie gerne kleine Kinder weinen sieht.

Man muss doch mal sehen, wo die weitere, noch höhere Alimentierung unserer geliebten Langzeit-Hartzer hinführen würde: 420 Euro pro Nase plus Unterkunftskosten, da ist man dann schon gefährlich nah bei einem Einkommen, das ein Niedrigverdiener mit vielleicht 6 Euro Stundenlohn nach Hause bringt, der auch noch Kinder zu versorgen hat und dessen Frau auch nur 400 Euro nebenher verdient. Dazu kriegt der Hartzer noch einen „Sozialpass“, ermäßigte Eintritts- und Fahrkarten, Frisches Essen geschenkt von der „Tafel“, und viele weitere Geschenke. Wer da noch arbeitet, und nicht stattdessen das türkische Geschäftsmodell der Kopftuchmädchen-Fabrik übernimmt, muss ja fast schon blöd sein. Und das kann es doch nicht sein.

Wenn jetzt einer der Meinung ist, Hartz 4 sei aber doch zu wenig, und deswegen müssten arme Kinder weinen oder gar hungern, dann muss er wenigstens den richtigen Schuldigen benennen: Schuld ist nicht der Staat, Schuld ist nicht die Gesellschaft, nein, Schuld sind die Eltern! Eltern, die sich trotz Beschäftigungslosigkeit mittags nicht eine halbe Stunde hinstellen können, und ein ordentliches Essen zubereiten. Eltern, die ihre Kinder vernachlässigen. Eltern, die sich leichtfertig trennen. Eltern, die keinen Unterhalt zahlen oder alles verrauchen oder anderweitig verprassen. Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich, das bitte immer im Hinterkopf behalten, auch wenn dies in den folgenden Tagen nie so im Fernsehen gesagt werden wird.

Vorwürfe, nach denen der Autor „soziale Kälte“ ausstrahle oder „mangelnde Solidarität mit Volksgenossen“ zeige, müssen nicht geäussert werden, denn diese fallen nur auf denjenigen zurück, der hier die Betroffenheitsmasche der Sozialisten übernimmt. Die Hartzer, umgarnte Klientel von SPD und LINKE, sind keine geschützte Spezies, und müssen auch kritisiert werden dürfen. Denn es gilt immer noch der Grundsatz: Wer wirklich arbeiten will, der findet auch Arbeit. Arbeitslosigkeit ist nicht gottgegeben und soll auch kein gemütlicher Dauerzustand sein. Wer nicht arbeiten will oder kann, der wird versorgt, aber der hat auch nicht mehr zu fordern, als ihm zusteht. Alles andere ist dreist denen gegenüber, die dies finanzieren.

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Kategorien:Deutschland
  1. Grafenwalder
    29. September 2010 um 00:01

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  1. 30. September 2010 um 07:14
  2. 30. September 2010 um 13:54
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